ZiVI

Einschätzung des Handlungs- und Interventionsbedarfs bei islamistisch begründeter Radikalisierung in der Beratungspraxis – Entwicklung eines Zielerreichungs- und Verlaufsbewertungsinstruments (ZiVI-Extremismus)

Schlagworte

Sexual Violence, Sport, Prevalence, Prevention

Projektleitung

Kooperationspartner

Prof. Dr. Anne Karow (Projektleitung), Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und –psychosomatik, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Dr. Dr. Isgard Ohls (Projektleitung), Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Projektlaufzeit

01.01.2020-31.12.2022

Projektbeschreibung

Fachkräfte von Beratungsstellen in zivilgesellschaftlicher Trägerschaft leisten gemeinsam mit staatlichen Institutionen und Sicherheitsbehörden einen großen Beitrag zur Intervention und Prävention von islamistisch begründeter Radikalisierung und extremistischer Gewalt. Dafür arbeiten Beratungsstellen nach eigens dafür entwickelten Konzepten. Aktuell fehlt es dabei jedoch noch an einer systematischen Erfassung von Faktoren zur Einleitung von Maßnahmen („structured professional judgement“), an einer angemessenen Prozessbegleitung der Beratung und einer systematischen Evaluation. Ziel des Projektes ist es daher, mit Beratungsstellen ein Instrument zu entwickeln, mit dem relevante prognostische Faktoren in der unmittelbaren Arbeit mit der Zielgruppe erfasst werden können. Dieses soll Bausteine zur Interventionsplanung, Verlaufsevaluation und zur Einschätzung eines Gewaltrisikos enthalten (Module 1-3).

Das Projekt beginnt mit einem Fachtag zur Projektvorstellung. Im Anschluss sollen die geplanten Instrumente in enger Kooperation mit Fachberatungsstellen und Sicherheitsbehörden entwickelt und validiert werden. Dazu werden Fokusgruppen zur Diskussion stattfinden sowie Befragungen von Expert*innen und Anwendungsbeobachtungen. Zum Abschluss sollen die Instrumente manualisiert und der Beratungspraxis zugänglich gemacht werden.

Kontaktadresse

Gefördert von:

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)