LQM

Lebensqualitäts-Monitoring Online

Schlagworte

chronische Erkrankungen; komorbide psychische Belastungen; gesundheitsbezogene Lebensqualität (gLQ); Rehabilitation; Patient-Reported-Outcomes (PRO)

Projektleitung

Kooperationspartner

Nachsorgeklinik Tannheim gemeinnützige GmbH

Gemeindewaldstr. 75

D-78052 Tannheim

Geschäftsführung: Roland Wehrle; Thomas Müller

Ärztliche Leitung: Dr. med. Philipp Bludau

Leitung Psychosozialer Dienst: Jochen Künzel

Telefon: 07705 - 92 00

E-Mail: info[at]tannheim.de

http://www.tannheim.de

Projektlaufzeit

01.07.2014-31.12.2018 und 01.01.2020 - 31.12.2023

Projektwebseite

Aktuell ist eine neue Projektwebseite im Aufbau. Über folgenden Link kommen Sie zu unserer derzeitigen Projektwebseite:

Projektbeschreibung

Erhaltung und Verbesserung der gLQ pädiatrischer Patienten und ihrer Eltern ist eine zentrale Aufgabe der Gesundheitsversorgung. Die Erfassung der gLQ mit einfachen Mitteln im klinischen Alltag und Berücksichtigung zur Planung und Evaluation der Therapie sind wichtig. Herkömmliche Papier-Bleistift-Befragungen sind oft zu aufwändig und zu wenig in die Kommunikation zwischen Behandler und Patient bzw. Familie eingebunden. Ziel ist daher, Patienten der Nachsorgeklinik Tannheim eine internetbasierte Einschätzung ihrer gLQ sowie Ergebnisse direkt und im Verlauf auszuwerten und darzustellen. Damit soll eine bessere Integration der gLQ-Evaluation in die Versorgungsroutine sowie auf individuelle Bedürfnisse der Patienten abgestimmte Behandlung erzielt werden.

Nach Erprobung der Machbarkeit an der Gruppe der Verwaisten Reha soll das Konzept im Ablauf implementiert und in einer zweiten Phase auf sämtliche behandelte Patientengruppen ausgeweitet werden. Es sollen systematische gruppenstatistische Auswertungen zur Qualitätssicherung erfolgen und die Nutzerzufriedenheit sowie Effekte auf die Arzt-Patient-Kommunikation überprüft werden.

In Kooperation mit der Nachsorgeklinik Tannheim wird das internetbasierte LQM aufbauend auf Ergebnissen des Vorprojekts (LQM auf der Ulmer Onlineklinik) für die routinemäßige Anwendung in der familienorientierten Rehabilitation (FOR) vorbereitet und hinsichtlich von Machbarkeit und Akzeptanz bei den Nutzern (Teilnehmer der FOR und Behandler) erprobt. Dabei wird das Prinzip einer Kombination generischer und krankheitsspezifischer Instrumente verfolgt, um sowohl diagnoseübergreifende Auswertungen und Vergleiche zu ermöglichen als auch die diagnosespezifischen Aspekte der Rehabilitation abzubilden.

Aufbauend auf den Erfahrungen der Politphase wird das internetbasierte LQM in dieser Phase schrittweise für die übrigen Patientengruppen in der FOR (Onkologie, Kardiologie, Mukoviszidose) sowie mit den Teilnehmern der Jungen Reha und der Reha 27+ etabliert. Es ist geplant die Evaluation einer (Jahrgangs-)Kohorte von FOR-Teilnehmern durchzuführen und Qualitätsberichte zur Evaluation der Prozessqualität zu erstellen. Außerdem erfolgt die Erarbeitung wissenschaftlicher Publikationen und des Projektabschlussberichts mit Vorschlägen für die projektunabhängige Verstetigung des Systems.

Publikationen und erstellte Materialien

Aktuell ist eine neue Projektwebseite im Aufbau. Über folgenden Link kommen Sie zu unserer derzeitigen Projektwebseite:
https://ulmer-onlineklinik.de/course/view.php?id=873

Baumann, I., Künzel, J., Goldbeck, L., Tutus, D., & Niemitz, M. (2020). Prolonged Grief, Posttraumatic Stress, and Depression Among Bereaved Parents: Prevalence and Response to an Intervention Program. OMEGA - Journal of Death and Dying. https://doi.org/10.1177/0030222820918674

Tutus, D. (2019). Psychological Symptoms among Bereaved Parents: Prevalence and Response to an Inpatient Rehabilitation Program. Poster presented at the ISTSS 35th Annual Meeting, Boston, Massachusetts, USA. Abstract retrieved from https://istss.org/ISTSS_Main/media/Documents/ISTSS-Poster-Abstract-Book_1.pdf

Tutus, D. , Plener, P. L., & Niemitz, M. (2018). Ulmer Onlineklinik – eine Plattform für internetbasierte Psychodiagnostik und psychologische Online-Interventionsprogramme. PiD – Psychotherapie im Dialog, 19(04), 71-75.
doi: 10.1055/a-0592-0230

Kontaktadresse

Gefördert von:

Deutsche Kinderkrebsnachsorge -Stiftung für das chronisch kranke Kind Tannheim

Gemeindewaldstraße 75, 78052 Villingen-Schwenningen