Arbeitsgruppe Medizinische Psychologie

Leitung: Prof. Dr. Carmen Uhlmann

 

Die Medizinische Psychologie ist ein eigenständiges Fachgebiet der Psychologie, das innerhalb der Humanmedizin verankert ist. Sie stellt ein interdisziplinäres Fach dar, das verschiedene Teildisziplinen der Psychologie einschließt und Verbindungen zwischen psychologischen und medizinischen Sachverhalten erforscht. Damit werden psychosozialen Aspekten von Gesundheit und Krankheit sowohl auf Seiten der Patienten, Angehörigen und verschiedener Krankheitsgruppen als auch auf Seiten des medizinischen Personals Rechnung getragen. Die Medizinische Psychologie wirkt somit in alle Bereiche der Medizin hinein und hat auch innerhalb der Psychiatrie ihren Stellenwert.
 

Arbeitsschwerpunkte:

  • Psychotherapeutische Mechanismen: Wirkfaktoren, Therapieerfolg, Interventionsmethoden
  • Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Dissoziative Symptomatik und ihre Behandlung
  • Suizidales und selbstverletzendes Verhalten
  • Anwendung und Wirksamkeit von Biofeedback und Neurofeedback bei psychischen und neurologischen Störungen
     

Laufende Projekte

Carmen Uhlmann, Bettina Sasse, Sophia König, Petra Schmid

Hintergrund: Biofeedback- und Neurofeedback-Verfahren gelten als etablierte Methoden für die Behandlung diverser psychischer Erkrankungen. Für die Symptomatik der „inneren Unruhe“, die von Patient*Innen mit unterschiedlichen psychischen Störungen häufig als eines der Leitsymptome genannt wird, bestehen zur Behandlung keine wissenschaftlich fundierten therapeutischen Vorgehensweisen. Innere Unruhe ist dabei häufig verbunden mit somatischen Beschwerden aufgrund der Mitbeeinflussung des autonomen Nervensystems. Hier setzt Biofeedback an. Biofeedback wird definiert als Rückmeldung bestimmter ausgewählter physiologischer Parameter mit dem Ziel, diese körperlichen Vorgänge bewusst wahrnehmbar zu machen, um dann zu lernen, diese gezielt zu beeinflussen.

Forschungsfragestellung: Kann diagnoseübergreifende innere Unruhe mit dem erstellten Manual behandelt werden, eignet sich das Manual? Wirkt eine kombinierte Therapie von Biofeedback mit verhaltenstherapeutischen Elementen zur Behandlung von diagnoseübergreifender innerer Unruhe?

Methode: Das vorliegende Projekt ist eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Manuals bestehend aus Biofeedbackeinheiten und verhaltenstherapeutischen Elementen. Die Operationalisierung der „inneren Unruhe" wird durch einen Selbstbeurteilungsfragebogen durchgeführt. Studienteilnehmer sind behandelte Patient*innen des ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau. Unabhängig vom Behandlungssetting wird ein diagnosegemischtes Patientenklientel von n=10 an der Studie teilnehmen und neun Biofeedback und drei verhaltenstherapeutische Sitzungen erhalten. Es werden zum Prä-, Post-, 3- und 6-Monats-Follow-Up physiologische Parameter und Antworten in Selbstauskunftsbögen erhoben.

Ethikvotum: Ethikkommission der Universität Ulm Nr. 388/19

Geplante Schritte: Durchführung der Follow-Up-Erhebung.

Vorläufige Ergebnisse: Das Biofeeback-Training wurde mittlerweile mit n=10 Personen durchgeführt. Die Follow-Up-Erhebungen dauern an.

Carmen Uhlmann, Rüdiger Zimmer, Petra Schmid

Hintergrund: Das Feld der tiergestützten Interventionen in der Behandlung psychischer Störungen im teilstationären psychiatrischen Setting ist wissenschaftlich bisher kaum untersucht, obwohl Tiere als Teil der psychiatrischen Behandlung fest etabliert sind, wie z.B. in der Reittherapie oder als sog. Therapiehunde.

Forschungsfragestellung: In der Studie wird untersucht, wie der Einsatz eines Therapiehundes in der teilstationären psychiatrischen Behandlung von Seiten der Patienten bewertet wird.

Methode: Prospektive naturalistische Untersuchung mit anonymer und freiwilliger Patientenbefragung zum Einsatz des Therapiehundes am Ende des Aufenthaltes in einer Tagesklinik in Marburg. Zusätzlich werden Fragebögen zu psychischer Symptomatik (BDI, BSI, BAI) vorgelegt.

Ethikvotum: Studiendurchführung im Rahmen des Qualitätsmanagements der Tagesklinik in Marburg

Projektstand: Studie ist in Planung

Petra Schmid, Magdalena Paterok, Bettina Sasse, Brigit Bauke, Carmen Uhlmann

Hintergrund: In der Behandlung von Suchterkrankungen sind v.a. kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen, die auf den Erwerb neuer (Regulierungs-) Strategien ausgerichtet sind, empirisch bestätigt. Zunehmend werden Ansätze untersucht, die anstreben die impulsiven, automatisiert ablaufende Reaktionen zu verändern. Hier eignen sich Biofeedbackverfahren (BFB). Hierbei erhalten Probanden unmittelbar, nicht durch andere Personen gefiltert, Rückmeldungen zu Körperprozessen und deren Beeinflussung, was bei geringer Frustrationstoleranz und hohem Autonomiebedürfnis von Nutzen ist. Erste Studien zu Biofeedbacktraining bei Suchterkrankungen zeigen vielversprechende Ergebnisse.

Forschungsfragestellung: Kann das Verlangen nach Konsum einer Substanz durch die Teilnahme an einem Biofeedbacktraining reduziert werden? Zeigen sich unterschiede zwischen den Gruppen mit und ohne Biofeedback nach Abschluss des Trainings und im Follow-Up?

Methode: Es handelt sich um eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 1-Jahres- Follow-Up. Eingeschlossen werden substanzabhängige Patient*innen in der Entzugsbehandlung (F1x.2) am Standort Weissenau. Die Hälfte der Teilnehme*innen erhält ein Herzratenvariabilitätsbiofeedback-Training über zwei Wochen mit einer Frequenz von 3x/Woche jeweils 20min Trainingszeit. Hauptoutcome ist das Erleben von Craving. Weitere erhobene Parameter sind Abstinenzdauer, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, Beschwerden- und Problembelastungen sowie Wohlbefinden.

Ethikvotum: Ethikkommission der Universität Ulm Nr. 170/20

Geplante Schritte: Datenerhebung.

Vorläufige Ergebnisse: Studienplanung steht. Rekrutierung sobald möglich.

Carmen Uhlmann, Laura Brämisch

Hintergrund: Bei Patientinnen und Patienten mit dissoziativen Anfällen mit und ohne zusätzlich bestehende Epilepsie ist der Verlauf der Erkrankung über einen Zeitraum von mehreren Jahren nach Klinikaufenthalt mit Diagnosestellung und Therapieanbahnung unklar. Langzeitstudien hierzu fehlen.

Forschungsfragestellung: Es stellt sich die Frage, ob und wie Patienten mit dissoziativen Anfällen adäquat behandelt werden können und ob eine zusätzlich bestehende Epilepsie die Behandlung erschwert. Häufig wird diesen Patienten nach Diagnosestellung eine Psychotherapie empfohlen. Es ist jedoch unklar, ob diese Behandlung längerfristig tatsächlich im Zusammenhang zu einem auf Dauer entscheidenden Therapieerfolg steht.

Methode: Retrospektive Erhebung über postalische Befragung aller im Zeitraum 2000 bis 2014 behandelten Patienten in der Abteilung Epileptologie in Weissenau mit der Diagnose dissoziative Krampfanfälle. Der Fragebogen enthält Variablen zu Erfassung des Verlaufes der dissoziativen Anfallshäufigkeit, Zeitpunkt der Diagnosestellung, epileptische Komorbidität, Behandlungen, Therapieempfehlung, psychotherapeutischen Maßnahmen, Medikation, soziale Integration und Lebensqualität. Alle 415 in der Studienzeit behandelten Patientinnen und Patienten wurden angeschrieben und um Mitarbeit gebeten.

Ethikvotum: Ethikkommission der Universität Ulm Nr. 37/14

Projektstand: Promotion ist abgeschlossen, Ergebnisse wurden auf Kongressen präsentiert, eine Publikation ist in Vorbereitung

Vorläufige Ergebnisse: Insgesamt wurde von 63 Patientinnen und Patienten der Fragebogen ausgefüllt und zurückgesendet (Rücklauf 15%). Die Häufigkeit dissoziativer Anfälle nahm im zeitlichen Verlauf der Erkrankung deutlich ab, die Betroffenen berichteten überwiegend von weniger als einem Ereignis pro Monat. Ein Drittel der Patient*innen wurde anfallsfrei, über zwei Drittel berichteten von einer deutlichen Anfallsreduktion. Psychotherapie wurde als hilfreich erlebt, wobei 50 % der Befragten eine Psychotherapie nach dem stationären Aufenthalt absolvierten.

Carmen Uhlmann, Hanna Dzierzega

Hintergrund: Die Lebensqualität ist bei chronischen neurologischen Erkrankungen deutlich verringert. Allerdings scheint die Wahl des Messinstrumentes entscheidend dazu beizutragen, wie die Lebensqualität subjektiv einschätzt wird. Unspezifische, also nicht auf eine spezielle Erkrankung angepasste Instrumente scheinen die Lebensqualität in einer Breite, also mehr als subjektives Wohlbefinden zu erfassen. Ein wissenschaftlicher Vergleich zwischen zwei chronisch-neurologischen Erkrankungen (Epilepsie und MS) auf dieser Ebene fehlt hierzu.

Forschungsfragestellung: Es stellt sich die Frage nach möglichen Unterschieden in der empfundenen Lebensqualität im Sinne des subjektiven Wohlbefindens bei chronischen neurologischen Erkrankungen wie der MS und Epilepsie. Berücksichtigung finden auch Variablen der Krankheitsverarbeitung, objektive Krankheitsfaktoren und psychische Faktoren.

Methode: Prospektive Querschnittstudie mit Erfassung der Lebensqualität und erkrankungsbedingter sowie personenbezogener Merkmale von Patientinnen und Patienten der beiden Erkrankungsgruppen in Selbsthilfeorganisationen.

Ethikvotum: Ethikkommission der Landesärztekammer Baden-Württemberg Nr. 152/15

Projektstand: Promotion ist abgeschlossen, Publikation ist in Vorbereitung

Vorläufige Ergebnisse: Insgesamt wurden jeweils 45 Patientinnen und Patienten pro Gruppe mit dem erstellten Fragebogen befragt. Nach den Analysen sind erwartungsgemäß die Patienten der MS-Gruppe älter und berichten damit auch von einer körperlich schlechteren Lebensqualität. Im psychischen Bereich der krankheitsbezogenen Lebensqualität sind die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen geringer als erwartet, tendenziell aber in der Gruppe mit an Epilepsie erkrankten schlechter.

 

Carmen Uhlmann, Petra Schmid

Hintergrund: Biofeedback-Methoden gelten als nebenwirkungsfreie ergänzende Therapieoptionen in der Behandlung psychischer Störungen, auch bei depressiven Störungen. Als spezifische Wirkmechanismen haben sich bei dieser Symptomatik die Beeinflussung des Vagusnervs über Herzratenvariabilität und die Veränderung bestimmter EEG-Frequenzen etabliert. Eine erste Publikation zur Wirksamkeit von Biofeedback-Verfahren bei depressiven Störungen ohne komorbide Symptomatik wurde 2020 publiziert.

Forschungsfragestellung: Es soll nun untersucht werden, wie sich der empirische Stand zur Effektivität diverser Biofeedbackmethoden bei Patienten mit Depression aktuell darstellt. Dabei sollen auch Studien integriert werden, die Biofeedback bei depressiven Störungen mit komorbiden somatischen oder psychischen Störungen untersucht haben.

Methode: Die relevanten Studien sollen über eine Literatursuche identifiziert werden. Als Suchbegriffe werden für Intervention „Biofeedback“ bzw. „Neurofeedback“ definiert, für die Population „Depression“. Es werden Studien in deutscher und englischer Sprache eingeschlossen, bei denen die depressive Symptomatik das primary outcome darstellt. Ausgeschlossen werden Einzelfallstudien, Untersuchungen mit nur einer einzelnen Feedback-Sitzung, Real-time fMRI-Feedback-Studien sowie pädiatrische Studien.

Ethikvotum: nicht erforderlich

Projektstand: Ein Drittmittelantrag (BMBF) wurde gestellt.

 

Carmen Uhlmann, Petra Schmid

Hintergrund: Eines der zentralen Merkmale der Borderline-Persönlichkeitsstörung ist die gestörte Affektregulation. Die Reizschwelle gegenüber emotionalen Stimuli ist erniedrigt und die Patientinnen und Patienten reagieren mit rasch aufschießenden Affektregungen. Das hohe Erregungsniveau bildet sich dann nur verzögert zurück. Solche Zustände extremer Anspannung bei gleichzeitiger Unmöglichkeit einer Differenzierung von Gefühlsqualitäten wie Wut, Angst, Trauer oder Verzweiflung werden als aversiv und quälend empfunden. Zur Lösung oder Verbesserung dieser Zustände haben Patientinnen und Patienten mit einer solchen Affektregulationsstörung unter anderem selbstverletzendes oder suizidales Verhalten in ihrem Bewältigungsrepertoire.

Forschungsfragestellung: Aufgrund der Tatsache, dass die Suizidrate bei Borderline-Persönlichkeitsstörung deutlich erhöht ist, stellt sich die Frage, in welchem Zusammenhang selbstverletzendes Verhalten und Suizidversuche stehen. Nach neueren Erkenntnissen rückt hierzu die Theorie von Joiner in den Fokus. Diverse Studienergebnisse konnten selbstverletzendes Verhalten als Risikofaktor für Suizidversuche bestätigen. Während eines akutpsychiatrischen Aufenthaltes sollte selbstschädigendes oder suizidales Verhalten besonders intensiv zu beobachten und zu erforschen sein, da der Grund für eine akutpsychiatrische Aufnahme in dieser Patient*innengruppe häufig schwere Selbstverletzungen oder Suizidversuche sind.

Methode: Prospektive Studie mit Befragung von Patientinnen und Patienten nach kürzlich stattgefundener Selbstverletzung.

Ethikvotum: in Planung

Projektstand: Projekt ist in Planung.

Carmen Uhlmann, Carmen Nauss, Petra Schmid


Hintergrund: Das Feld der tiergestützten Therapie in der Behandlung psychischer Störungen im stationären psychiatrischen Setting ist wissenschaftlich bisher kaum untersucht, obwohl Tiere als Teil der psychiatrischen Behandlung fest etabliert sind, wie z.B. in der Reittherapie oder als Therapiehunde.
Forschungsfragestellung: In der Studie wird untersucht, wie der Einsatz eines Therapiehundes in der stationären psychiatrischen Behandlung von Suchterkrankungen von Seiten der Patienten bewertet wird.
Methode: Prospektive naturalistische, quasi-experimentelle Untersuchung mit anonymer und freiwilliger Patientenbefragung zum Einsatz des Therapiehundes am Ende des Aufenthaltes. Die Daten wurden für eine jeweils mehrmonatige Phase mit und ohne Anwesenheit des Therapiehundes erhoben.
Projektstand: Dateninterpretation ist abgeschlossen, Teilergebnisse wurden auf Kongressen präsentiert, Publikation ist angenommen.
Vorläufige Ergebnisse: Insgesamt beteiligten sich 102 Patienten an der Studie, davon 50 in der Gruppe ohne Therapiehund und 52 mit Therapiehund. Zwischen den beiden Gruppen ergaben sich hochsignifikante Unterschiede zu den untersuchten Themenbereichen soziale Interaktion und Emotionalität zugunsten der Anwesenheit des Therapiehundes.

 

Carmen Uhlmann, Oliver Boscher, Tilman Steinert

Hintergrund: Patienten mit Persönlichkeitsstörungen haben meist eine längere Vorgeschichte von Therapieversuchen und –abbrüchen. Selten werden bei aktuell stattfindenden Therapien bisherige subjektive Therapieerfahrungen systematisch erfragt und darauf in der Behandlung Bezug genommen. Individuelle Patientenmerkmale wie Selbstmanagementfähigkeiten, gesundheitsrelevante Ressourcen oder soziale Faktoren spielen in der Literatur eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg.
Forschungsfragestellung: Es soll untersucht werden, welche Behandlungsversuche von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen unternommen werden und welche aus Sicht der Patienten erfolgreich waren. Außerdem soll geklärt werden, ob es Patientenmerkmale gibt, die mit der Anzahl an Therapieversuchen zusammenhängen.
Methode: In dem Projekt werden Vorbehandlungen aller Art und deren subjektive Bewertungen von Seiten der Patienten im Sinne einer explorativen Studie erfasst und nach Möglichkeit deren Auswirkung auf die aktuelle Behandlung bewertet. 70 Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung und psychiatrischen Aufnahme nach akuter Krise (Suizidversuch, Suizidalität, selbst- oder fremdaggressive Durchbrüche) werden untersucht. Messzeitpunkt war zu Beginn des stationären Aufenthaltes, Messinstrumente beinhalten die Erfassung von Vorbehandlungen (hierzu Entwicklung eines Fragebogens), Selbstmanagementfähigkeiten, therapeutischer Beziehung, Stationsatmosphäre und psychischer Symptomatik. Bei Aufenthalt über mehrere Wochen soll auch der Behandlungsverlauf mit einbezogen werden.
Projektstand: Datenerhebung und Auswertung sind abgeschlossen. Vorstellung von Teilergebnissen ist erfolgt. Publikation ist in Vorbereitung.
Vorläufige Ergebnisse: Aus Sicht der Patienten wird vor allem Joggen/Sport als erfolgreicher Behandlungsansatz eingeschätzt, ebenso in etwas geringerem Ausmaß ambulante Ergotherapie und Psychotherapie. Ansätze, die aus Sicht der Patienten den Zustand eher verschlechtert haben, waren Angebote von Telefonseelsorge und Jugendamt sowie illegale Drogen. Es wurde ein signifikanter negativer Zusammenhang zwischen Selbstmanagementfähigkeiten und Anzahl an Therapieversuchen gefunden.