Medizinische Psychologie: Lehrveranstaltungen

Medizinische Psychologie: Lehrveranstaltungen

Die Fächer Medizinische Psychologie (PD Dr. Steffen Walter) und Medizinische Soziologie (Prof. Dr. Richard Peter) werden an der Universität Ulm gemeinsam gelehrt und geprüft. Das betrifft die curricularen Lehrveranstaltungen "Vorlesung", "Seminar" und "Kursus" (Blockkurs).

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Lehrangeboten erhalten Sie auf der Lernplattform Moodle.

Die Vorlesung findet nur im Sommersemester statt. Die Medizinische Psychologie wird montags gelesen, Medizinische Soziologie donnerstags. Ergänzende Termine gibt es in den beiden letzten Semesterwochen blockkursbegleitend.

Der Blockkurs beendet das zweite Semester mit zwei intensiven Wochen, in denen das gesamte Spektrum der Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie behandelt wird. In dieser Zeit werden auch in Kleingruppen wissenschaftliche Projektarbeiten erstellt, die abschließend präsentiert und juriert (und ggf. prämiert) werden. Abgeschlossen wird der Kurs mit einer Klausur in der Woche danach.

Das Seminar findet für die einen Hälfte der Kohorte (Code A und D) im Wintersemester statt, für die anderen (Code B und C) im Sommer. Es umfasst 11 Doppelstunden am Mittwochnachmittag, in überschaubaren Gruppen mit je ca. 20 Studierenden, einem/-r kompetenten Dozenten/-in, einem/-r in der Regel hochmotivierten Tutoren/-in und ganz viel Zeit, sich den vorgegebenen Themen in klassischem Seminarstil mehr diskutierend als paukend zu nähern.

Grundlagen der Schmerzpsychologie

In der Vorlesung und dem Seminar nähern sich die Studierenden dem Phänomen Schmerz. Schwerpunktmäßig findet der Zugang über Biofeedback-Versuche statt.

Grundlagen der Gesprächsführung in der Medizin

Kommunikation – ein Schlüsselelement des ärztlichen Wirkens! Das Seminar "Sprich mit mir!" ist in den Blockkurs integriert.

Die begrenzten Plätze in diesem Wahlfach sind immer schnell vergeben. Studierende kommen hier schon sehr früh mit Patienten in Kontakt. Unter Anleitung erfahrener Tutoren erhalten sie die Möglichkeit, sich im Gespräch zu üben. Was muss ich in Erfahrung bringen, wenn ich einen Patienten verstehen und behandeln will? Was will ich überhaupt wissen? Was vielleicht nicht? Welche Blockaden zeigen sich und was steckt dahinter? Die Kurse ermöglichen den Erwerb von Gesprächstechniken und wieder und wieder zeigen sie den Teilnehmenden die Notwendigkeit und Schwierigkeiten auf, mit Emotionen – denen der Patienten und nicht zuletzt den eigenen – gut umzugehen.