STOP-DM: Welche Psychotherapie benötigen Männer: Effekte stationärer tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie bei depressiven Störungen von Männern

Projektbeschreibung

Das Ziel der Studie ist, die Wirksamkeit stationärer tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und einzelner Therapiebausteine bei Patienten mit Depression zu untersuchen. Hierbei soll insbesondere die differenzielle Wirksamkeit in Abhängigkeit vom Geschlecht analysiert werden. Es wird angenommen, dass Männer anders von den Psychotherapeutischen Angeboten profitieren als Frauen. Die Daten werden in mindestens 10 Kliniken per Fragebögen erhoben, die Erhebungen finden zu Beginn und Ende der stationären Behandlungen sowie zu einem Katamnesezeitpunkt 6 Monate nach der Behandlung statt. Zudem sollen die Patienten während der stationären Behandlung ein Tagebuch führen, in dem sie die einzelnen Therapiebausteine, deren zeitlichen Umfang sowie deren Wirksamkeit dokumentieren. Insgesamt sollen in die Studie 300 Patienten eingeschlossen werden, davon mindestens 30 aus der Psychosomatischen Klinik des Universitätsklinikums Ulm. Männer und Frauen sollen im Verhältnis 2:1 eingeschlossen werden.

In der Ulmer Klinik wurde das Studiendesign erweitert, es wurden alle Patienten mit Depression für die Teilnahme angesprochen und rekrutiert, also auch Patienten, die tagesklinische oder die in einem verhaltenstherapeutisch orientierten Setting behandelt wurden. Insgesamt wurden bisher 79 Patienten eingeschlossen, die Datenerhebung für stationäre Patienten in tiefenpsychologisch fundierter Behandlung läuft noch etwas weiter.

Die Studie wird teilweise gefördert durch die Heigl-Stiftung. Studienzentrale ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum Düsseldorf, Projektleiter Prof. Dr. med. M. Franz.

Studienleitung Ulm

Profilbild von Prof. Dr. phil. Jörn von Wietersheim

Prof. Dr. phil. Jörn von Wietersheim

Leitender Psychologe | Leitung Hochschulambulanz | Leitung der Sprechstunde im Betrieb

Profilbild von Dr. med. Nikolai Köppelmann

Dr. med. Nikolai Köppelmann

Leiter Psychodynamische Behandlungsgruppe