Deutsch | English 

Forschung

Leiter des Forschungslabors

Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin

Tel.: 0731/500-57001
Fax: 0731/500-57002

E-Mail: klaus-michael.debatin[at]uniklinik-ulm.de

Kontakt

Forschungsmanagement

Nicolas Marschall

Tel.: 0731/500-57124
Fax: 0731/500-57058

E-Mail: nicolas.marschall[at]uniklinik-ulm.de

Sekretariat KFO167

Bianca Welz

Tel.: 0731/500-57053
Fax: 0731/500-57058

E-Mail: bianca.welz[at]uniklinik-ulm.de

Forschungsprofil

Unsere Forschung in der Hämatologie und Onkologie ist darauf ausgerichtet, die Rolle des programmierten Zelltods (Apoptose) und der Zelltod-Signalwege bei Krankheiten wie Krebs zu verstehen ( DFG-Video über unsere Zelltod-Forschung). Unser Labor war an der frühen Entdeckung eines der zentralen Apoptose-Signalwege (CD95/APO/Fas) beteiligt (1989, 1990). Dies mündete 1996 in eine der ersten Beschreibungen der Rolle von Zelltod-Signalwegen für die Krebstherapie in der Fachzeitschrift Nature Medicine mündete. Seitdem haben wir verschiedene Fragestellungen zu Apoptose-Regulatoren und Apoptose-Signalwegen als prognostische Faktoren und therapeutische Angriffspunkte untersucht. Durch xenotransplantierte Modelle primärer Leukämien in NOD-SCID Mäusen analysieren wir Aspekte der Funktion von Leukämie-Stammzellen und die Apoptose-Sensitivität Leukämie-auslösender Zellen sowie Parameter für den Behandlungserfolg bei Patienten.

Auch auf dem Gebiet der nicht-malignen hämatologischen Erkrankungen untersuchen wir pathologischen Prozesse und die ihnen zugrundeliegenden molekularen Veränderungen als Basis für eine zielgerichtete Behandlung, insbesondere im Bereich der angeborenen und erworbenen Erythrozytosen/Polyzythämien, sowie seltene Stoffwechseldefekte mit Störung der Hämatopoese.

Im Bereich der Immundefizienz und Stammzell-Transplantation haben unsere Arbeitsgruppen eine Reihe neuer Immundefizienzen charakterisiert, und unsere Klinik ist seit jeher unter den ersten bei neuen Entwicklungen in der Stammzell-Transplantation. Seitdem wir in den 60er Jahren an unserer Einrichtung eine der ersten Knochenmarktransplantationen in Europa überhaupt durchführten, wurden neuartige Therapien wie haploidentische Stammzelltransplantation zur Behandlung von Leukämie, Zell-basierte Immuntherapien und zuletzt Radioimmuntherapie-basierte Konditionierung für verringerte Toxizität entwickelt.

Klinisch-wissenschaftliche Schwerpunkte der Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie sind die Aufklärung molekularer Ursachen von hormonellen und metabolischen Krankheitsbildern sowie von Sonderformen des Diabetes mellitus und von Lipodystrophien. Zudem werden die  Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten der Adipositas im Kindes- und Jugendalter untersucht. Angelehnt daran beschäftigt sich die Grundlagenforschung mit der Biologie des Fettgewebes. Die Themen umfassen die Regulation der Fettgewebshomöostase durch Apoptose, die endokrine Funktion der Fettzelle und die funktionelle Charakterisierung kürzlich entdeckter Fettleibigkeits-Gene im Rahmen des nationalen Genomforschungsnetzwerks (NGFN). Seit vielen Jahren entwickeln wir Modellsysteme für die in vitro-Untersuchung menschlicher Fettzellen. Die in unserem Labor generierte humane Präadipozyten-Zelllinie SGBS wird mittlerweile von über 100 Forschergruppen weltweit eingesetzt.

Die Forschung der Sektion Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin widmet sich klinischen Studien zur Primärversorgung von Neugeborenen und Frühgeburten. Unser Zentrum beteiligt sich an einer Reihe von randomisierten Studien, einschließlich der Koordination einer europäischen multizentrischen Studie über den Einsatz inhalativer  Stickoxid-Behandlung. Zudem wurde eine Studie über permissive Hyperkapnie bei sehr unreifen Frühgeborenen initiiert.

In der Sektion Sozialpädiatrisches Zentrum und Kinderneurologie untersuchen wir die Prognose von Neugeborenen nach schwerer Asphyxie und die Langzeitentwicklung sehr kleiner Frühgeborener. Wir bestimmen den Einfluss langkettiger mehrfach ungesättigter Fettsäuren auf Verlauf und Kognition bei Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) sowie im Langzeitverlauf Versorgungssituation und Entwicklung von Kindern mit ADHS.

Arbeitsgruppen

Pathogenese und experimentelle Therapie pädiatrischer Tumoren (Prof. Dr. Ch. Beltinger)

Apoptose und Tumortherapie (Prof. Dr. K.-M. Debatin)

Immunologie, Regulation dendritischer Zellen (Dr. D. Fabricius)

Experimentelle Adipositasforschung (Dr. P. Fischer-Posovszky)

Leukämien (Dr. L. H. Meyer, Prof. Dr. K.-M. Debatin)

Resistenzmechanismen und Tumormarker (Prof. Dr. D. Steinbach)

Immunregulation und GVHD (PD Dr. G. Strauß)

Endokrinologie, Diabetologie und Adipositas (Prof. Dr. M. Wabitsch)

koordinierte Verbundprojekte

DFG Klinische Forschergruppe KFO 167 (Prof. Dr. K.-M. Debatin)

Apoptose als Target der Tumortherapie (Prof. Dr. K.-M. Debatin/Prof. Dr. S. Fulda)

Forschungsverbund Tumorstammzellen (Prof. Dr. Ch. Beltinger)

Forschungsbericht

Der Forschungsbericht umfasst ausführliche Darstellungen aller Arbeitsgruppen, eine Übersicht der Verbundprojekte und klinischen Studien, unsere Publikationsliste, sowie Aufstellungen zu Tagungen, Promotionen, Habilitationen, Wegberufungen, Gastwissenschaftlern, Preisen und Auszeichnungen.

Forschungsbericht 2006-2010 zum herunterladen 

Abschlussarbeiten

Wir freuen uns über Studenten der Molekularen Medizin und der Humanmedizin, die bei uns eine Bachelor-, Master- oder Promotionsarbeit durchführen wollen. Interessenten werden gebeten, sich unter Angabe der präferierten Themen oder Arbeitsgruppen mit Lebenslauf bei Herrn Marschall zu bewerben.

 

gepunktete blaue Linie 1000px breit