Kinderschutzgruppe an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin

 

Aufgaben:

  • Erkennung von Gewalt / Misshandlung / Vernachlässigung am Kind / Jugendlichen
  • Planung und Koordination des Vorgehens in Diagnostik, Gesprächen und Maßnahmen des Kinderschutzes
  • Interdisziplinäre Beratung der Familien, Ärzte / Ärztinnen in Klinik und Praxis, Psychologen / Psychologinnen, Pädagogen und Sozialpädagogen von Einrichtungen (z.B. Kindergärten, Schulen, Hort) und Ämtern (z.B. Jugendamt)
  • Aus- und Fortbildung insbesondere im Gesundheitsbereich (klinikintern und extern)

 

 

Zusammensetzung:

Die Kinderschutzgruppe ist ein interdisziplinäres Team aus Mitarbeiter / Innen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Sektion Kinderchirurgie des Zentrums für Chirurgie. 

Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Berufsgruppen (Ärzte- / innen, Sozialarbeiter- / innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger- / innen).

Arbeitsweise:

Die Kinderschutzgruppe trifft sich  8 – 10 mal jährlich. Beratend werden regelmäßig Mitarbeiter anderer medizinischer Fachdisziplinen, wie oben beschrieben, hinzugezogen.

 

Neben diesen regelmäßigen Treffen finden zeitnah zur Aufnahme von Patienten bei Verdacht auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung Fallbesprechungen zu ambulant  und stationär in der Klinik behandelten Kindern und Jugendlichen statt.

 

Die Kinderschutzgruppe versteht sich dabei als beratend tätige Gruppe für die behandelnden Ärzte / Ärztinnen der Klinik. Mitglieder der Gruppe bringen ihre Fachkompetenz konsiliarisch ein und übernehmen z.T. Gespräche mit Betroffenen, Bezugspersonen und Externen, z.B. Haus-, Kinderärzten, pädagogischen Einrichtungen, Beratungsstellen, Jugendamt. Sie unterstützen alle Mitarbeiter der Klinik bei der leitliniengetreuen Durchführung der medizinischen, psychologischen und sozialen Maßnahmen im Falle einer Kindeswohlgefährdung.

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