DAkkS-akkreditiert (D-PL-13294-02-00)

Unsere Abteilung deckt mit ihrem Leistungsspektrum das gesamte Fachgebiet der Rechtsmedizin ab. Neben der Durchführung von Obduktionen und Lebendbegutachtungen werden Gutachten für Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte erstattet.

Die forensische Toxikologie untersucht Blut- und Urinproben auf Alkohol, Drogen und Medikamente.
Ebenso erfolgen Untersuchungen und Gehaltsbestimmungen von Drogenasservaten. 

In der forensischen Genetik werden Spuren untersucht sowie Vaterschaften abgeklärt.


In der Fahreignungsoberbegutachtungsstelle besteht die Möglichkeit, auf Veranlassung der Führerscheinstellen erstattete Erstgutachten überprüfen zu lassen. Weiterhin arbeiten wir in der forensischpsychiatrischen Begutachtung mit Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie zusammen.

 

Fragen zum Einsatz von Methadon in der Krebstherapie:

Senden Sie bitte Ihre Anfragen ausschließlich per E-Mail an Dr. Claudia Friesen unter der Adresse

cf-methadon-krebs[at]uni-ulm.de

 

Sorry, die Klinikumsleitung hat am 05.07.2017 die Fragen und Antworten zum Thema Methadon in der Schmerz- und Tumortherapie eigenmächtig gelöscht.

Stellungnahme des Direktors des Instituts für Rechtsmedizin Prof. Dr. Erich Miltner zum Beitrag in der Stuttgarter Zeitung vom 11.7.2017 mit der Überschrift „Stopp für ein Heilversprechen gegen Krebs“

 

Gegendarstellung:

 

In der Stuttgarter Zeitung vom 11.7.2017 ist ein Beitrag mit der Überschrift „Stopp für ein Heilversprechen gegen Krebs“ erschienen, in dem in Bezug auf den Inhalt unserer Homepage und über meine Person unrichtige Behauptungen verbreitet wurden, die ich wie folgt richtig stelle:

 

  1. Unwahr ist, dass wir in den „Häufigen Fragen und Antworten von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon bei Krebspatienten“ ein Heilversprechen gemacht haben sollen. Wahr ist, dass wir kein Heilversprechen gemacht haben.

  2.  Unwahr ist, dass alle Vorgespräche und Bitten mit dem rechtsmedizinischen Institut nichts gefruchtet hätten. Wahr ist, dass Vorgespräche und Bitten nicht stattgefunden haben.

  3.  Unwahr ist, dass dem Direktor des Instituts für Rechtsmedizin Ulm zuvor (vor der Löschung/Maskierung der „Häufigen Fragen und Antworten von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon bei Krebspatienten“ auf der Institutshomepage am 5.7.2017) ein Schreiben der hausinternen juristischen Abteilung zugeschickt worden sei, in dem die Zwangsmaßnahme angekündigt wurde. Wahr ist, dass eine Ankündigung der Zwangsmaßnahme nicht stattgefunden hat.

 

Historie seit dem ersten Fernsehauftritt von Frau Dr. Friesen:

 

17.8.2016

Tagesschaubeitrag über Frau Dr. Friesen zum Thema Methadon in der Therapie bei Tumorpatienten.

23.8.2016

Veröffentlichung der nicht unterzeichneten Stellungnahme des Universitätsklinikums Ulm.

26.8.2016

Löschung der Links von den Seiten des Universitätsklinikums Ulm, die auf die Methadonforschung und die wissenschaftlichen Leistungen von Frau Dr. Friesen verwiesen. Eine Intervention des Präsidenten des Deutschen Hochschulverbands persönlich blieb ohne Erfolg. Die Löschungen der Pressemitteilungen von den Jahren 2008, 2009, 2013, 2014 wurden am 26.08.2016 festgestellt. Vor dem 17.08.2016 waren diese Pressemitteilungen noch auf der Homepage der Presse des Universitätsklinikums Ulm zu finden.

14.9.2016

Einstellen der „Häufigen Fragen und Antworten von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon bei Krebspatienten“ auf die Homepage des Instituts für Rechtsmedizin Ulm.

20.9.2016

Ergänzung des Katalogs aufgrund von Arzt- und Patientenberichten um zwei Absätze über mögliche strafrechtliche Folgen für Ärzte, wenn Druck auf Patienten und/oder zuweisende Kollegen ausgeübt wird., z. B. „wenn Sie mit Methadon behandelt werden wollen, bekommen Sie in dieser Klinik keine Chemotherapie mehr“, oder, „wenn Sie Ihren Patienten Methadon geben, nehmen wir Ihre Patienten nicht mehr zur Krebsbehandlung in unsere Klinik auf“, etc.

22.10.2016

Aufforderung des Klinikums vom 20.10.2016 zur Entfernung der zwei Absätze. Eine daraufhin erfolgte nochmalige selbst veranlasste Überprüfung durch einen Strafrechtler ergab, dass die dort genannten Tatbestände Nötigung und Erpressung zwar im Einzelfall verwirklicht sein können, aber nicht grundsätzlich verwirklicht sein müssen. Danach wurden die zwei Absätze von uns entfernt.

3.7.2017

Nachrichtlicher Eingang einer Mail eines externen Hämato-Onkologen, der sich bereits am 16.6. und 22.6.2016 an das Klinikum gewandt hatte, unter anderem mit dem Vortrag, dass auf unserer Homepage Heilversprechen und Werbung für Betäubungsmittel gemacht würde.

3.7.2016

Die Überprüfung unserer Homepage durch einen Rechtsanwalt ergab, dass die erhobenen Vorwürfe nicht zutreffen.

3.7.2017

Trotzdem zusätzliches Schreiben an die Rechtsabteilung des Klinikums mit der Bitte um nochmalige Überprüfung. Dieses Schreiben wurde nicht beantwortet. Von Seiten des Klinikums wurde in Zusammenhang mit dem Schreiben des externen Onkologen kein Kontakt mit mir aufgenommen.

5.7.2017
7:09 Uhr

Eigenmächtige Löschung/Maskierung der „Häufigen Fragen und Antworten von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon bei Krebspatienten“ auf der Institutshomepage durch das Klinikum.

5.7.2017
7:42 Uhr

Eingang des Schreibens des Klinikums, dass die „Häufigen Fragen und Antworten von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon bei Krebspatienten“ gelöscht wurden mit Begründung.

 

 

Diese Gegendarstellung wurde am 18.7.2017 an die Stuttgarter Zeitung zur Information übersandt, ohne eine gedruckte Gegendarstellung in der Zeitung selbst zu verlangen.

 

gez. Prof. Dr. med. Erich Miltner, den 18.7.2017

 

 

Direktor

Bild vom Abteilungsleiter
Brief-Symbol

Prof. Dr. Erich Miltner
Prittwitzstr. 6 bzw. Albert-Einstein-Allee 23
D-89075 Ulm

E-Mail: sekr.rechtsmedizin[at]uniklinik-ulm.de
Tel.: 0731-500-65000
Fax: 0731-500-65003

 
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