Ambulanzen

 Ambulanz Leimgrubenweg 12-14            Ambulanz Bleichstraße 1


Kontakt

Montag - Donnerstag 08:00 - 17:00 Uhr

Freitag 08:00 - 15:00 Uhr

Tel.: 0731/500-61500 oder -61501

Fax: 0731/500-61502                                            

Anreise

 

Kontakt

Montag 09:00 - 12:00 Uhr

 

Tel.: 0731/500-61507

Fax: 0731/500-61509                                                       

Anreise

 

++ Notfallversorgung ++

Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte unter Tel.: 0731/500-61460 an den diensthabenden Arzt.

 

 

Spezialsprechstunden mit vorheriger Terminvereinbarung

  • Substanzinduzierte Psychosen und andere psychische Störungen im Zusammenhang mit Substanzkonsum oder Substanzabhängigkeit (insbesondere Cannabis, Kokain, Crack, Speed, Quell, Ecstasy, GHB und andere Partydrogen)
  • Wahnhafte Störungen (Eifersuchtswahn, Bestehlungswahn, Dermatozoenwahn)

  • Ticstörungen (Gilles-de-la-Tourette-Syndrom)

  • Dissoziative (psychogene) Bewegungsstörungen (Konversionsneurosen,  hysterische Lähmungen")

 

Psychiatrische Hochschulambulanz

Die psychiatrische Hochschulambulanz ist vornehmlich für die Diagnostik komplexer oder unklarer seelischer Störungen zuständig und gibt wissenschaftlich begründete Therapieempfehlungen ab. In vielen Fällen wird die psychiatrische Hochschulambulanz zur Erhebung einer Zweitmeinung herangezogen. Besondere Kompetenz besteht in einer Reihe von Bereichen, für die Spezialsprechstunden angeboten werden (s. o.). Unter Nutzung der apparativen Möglichkeiten sowie der interdisziplinären Kompetenz des Universitätsklinikums werden Patienten untersucht, die von niedergelassenen Allgemein- und Nervenärzten mit gezielten Fragestellungen überwiesen werden. Daneben werden im Rahmen der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie Patienten anderer Abteilungen des Universitätsklinikums Ulm, des Rehabilitationskrankenhauses Ulm sowie der Bethesda - Geriatrische Klinik psychiatrisch und psychotherapeutisch betreut.

 

Psychiatrische Institutsambulanz

Das Behandlungsangebot der Psychiatrischen Institutsambulanz richtet sich an Patientinnen und Patienten, die aufgrund der Art, Schwere und Dauer ihrer Erkrankung einer kontinuierlichen, krankenhausnahen Versorgung bedürfen, wie sie von anderen Anbietern in der Regel nicht geleistet werden kann. Die Institutsambulanz ermöglicht in vielen Fällen, stationäre Krankenhausaufnahmen ganz zu vermeiden oder zumindest die Dauer stationärer Behandlungen abzukürzen. Hiermit trägt sie wesentlich zur Stabilisierung der sozialen Integration der Kranken bei. Die Institutsambulanz leitet gezielte therapeutische Maßnahmen in Wohnortnähe der/des Kranken ein und gewährleistet eine Behandlungskontinuität, die in der ambulanten Behandlung auf andere Weise gegenwärtig nicht erreicht werden kann. Diese Behandlungskontinuität beinhaltet auch eine personelle Kontinuität und eine Kontinuität der persönlichen Beziehung zwischen der/dem Kranken und dem multiprofessionellen Behandlungsteam. Durch den engmaschigen Kontakt und die aufsuchende Hilfe kann die Institutsambulanz auch dann oft erfolgreiche Therapiearbeit leisten, wenn die/der Kranke unzureichend motiviert ist oder den zum Besuch der Sprechstunde notwendigen Antrieb nicht aufbringen kann.
Im einzelnen werden Patientinnen und Patienten behandelt, die einer langfristigen, kontinuierlichen Behandlung bedürfen, weil sie unter anhaltenden oder wiederkehrenden seelischen Störungen oder Krankheiten leiden, insbesondere unter Depressionen, bipolaren affektiven (manisch-depressiven) Störungen, Schizophrenien, schweren Verläufen sogenannter Persönlichkeitsstörungen oder komplizierten Abhängigkeitserkrankungen. Auch ältere Patientinnen und Patienten mit altersbedingten seelischen oder kognitiven Störungen wie M. Alzheimer können in der Psychiatrischen Institutsambulanz behandelt werden.
Das Leistungsangebot der Institutsambulanz umfasst im Sinne einer Komplexleistung das gesamte Spektrum der psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnostik und Therapie entsprechend dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnis. Dazu gehören eine ausführliche psychopathologische Befunderhebung und psychologische Diagnostik, eine aktuelle Psychopharmakotherapie, das gesamte Instrumentarium der sozialtherapeutischen einschließlich der aufsuchenden Behandlung, die Psychoedukation in Gruppen unter Einbezug der Angehörigen der Patientinnen und Patienten sowie die Psychotherapie entsprechend der Psychotherapie-Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen. Diese Leistungen kommen im Rahmen individueller Gesamtbehandlungspläne zum Einsatz.

Diagnose- und Therapieverfahren

  • Psychiatrisch-psychologische Diagnostik

  • Psychometrie und Neuropsychologie
  • Elektroenzephalographie und Kernspintomographie des Neurocraniums

  • Kognitive Verhaltenstherapie

  • Traumazentrierte Psychotherapie und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Supportive Gesprächstherapie
  • Hausbesuche
  • Verordnung von Behandlungspflege
  • Beratung und Betreuung in allen sozialen Belangen
  • Ergo-, Kunst-, Musik- und Sporttherapie
  • Gruppenangebote
  • Psychoedukationsgruppe für Patienten mit chronischen Psychosen
  • Traumazentrierte Therapie
  • Tiefenpsychologisch orientierte Einzelgespräche
  • Skills-Gruppe nach DBT für Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (nach vorheriger Anmeldung)

 

Zugang zu unseren Ambulanzen

Die Patientinnen und Patienten der psychiatrischen Hochschulambulanz werden in der Regel von Haus- oder Nervenärzten, Fachabteilungen oder Krankenhäusern überwiesen. Für den Besuch der Psychiatrischen Institutsambulanz ist die Vorlage eines Überweisungsscheines erforderlich.

Wir sind bemüht, Wartezeiten zu vermeiden, und bitten deshalb um telefonische Voranmeldung. Das Sekretariat unserer Ambulanzen ist Montag bis Donnerstag 08:00 bis 17:00 und Freitag 08:00 - 15:00 unter Tel. 0731/500-61500 oder -61501 zu erreichen.

In unseren Ambulanzen wird neben deutsch, englisch, französisch und spanisch auch kroatisch, serbisch und türkisch gesprochen. Für andere Sprachen müssten unter Umständen externe Dolmetscherdienste in Anspruch genommen werden; dies sollte nach Möglichkeit bereits vor dem Termin telefonisch geklärt werden.

Notfallversorgung

Die Hochschulambulanz sowie die psychiatrische Institutsambulanz bieten sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag eine umfassende psychiatrische Notfallversorgung an.
Der diensthabende Arzt ist nach Dienstschluss des Ambulanzsekretariats unter Tel. 0731/500-61460 zu erreichen. Auch eine persönliche Vorstellung in unseren Räumen ist im Notfall ohne Anmeldung jederzeit möglich.
In vielen Fällen ist bereits das Gespräch mit dem Arzt sehr hilfreich; wenn aber eine stationäre Aufnahme notwendig werden sollte, so kann diese problemlos vermittelt werden und in der überwiegenden Zahl der Fälle hier im Hause stattfinden. Der Facharztstandard wird jederzeit eingehalten. 

 

 

News

 

Außenstelle Institutsambulanz

Bleichstraße 1 in Ulm

[mehr]

gepunktete hellblaue Linie 176px breit
gepunktete blaue Linie 1000px breit