Zertifiziertes Darmzentrum
nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und ISO 9001:2000
Welche Erkrankungen werden behandelt?
Es werden schwerpunktmäßig Krebserkrankungen des Dickdarms und des Enddarms, sowie ihre Vorstufen, die so genannten Polypen, diagnostiziert und behandelt.
Geschäftsführender Vorstand
Sprecher | Prof. Dr. med. Th. Wiegel |
Koordinator | OA Dr. med D. Bottke |
Folgende Fachdisziplinen arbeiten zusammen
Viszeralchirurgie | Frau Prof. Dr. med. D. Henne-Bruns |
Gastroenterologie | Prof. Dr. G. Adler |
Hämatologie/Onkologie | Prof. Dr. H. Döhner |
Pathologie | Prof. Dr. P. Möller |
Radiologie | Prof. Dr. med. H.J. Brambs |
Strahlentherapie | Prof. Dr. med. Th. Wiegel |
Welche Operationen werden durchgeführt?
In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie werden alle Standardoperationen im Rahmen der primären Kolon- und Rektumkarzinomchirurgie durchgeführt. Die Operationsstrategien unterscheiden sich je nach Erkrankung und können zum Teil bei größeren, gutartigen kolorektalen Tumoren sowie Tumorfrühstadien minimalinvasiv in Form von Schlüssellochchirurgie oder trasanaler chirurgischer Behandlungen dürchgeführt werden.
Hervorzuheben sind auch die Möglichkeiten der Durchführung von ausgedehnten multiviszeralen Eingriffen bei fortgeschrittenen Erkrankungen, auch anderer Tumorentitäten oder bei Rezidiverkrankungen. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit der simultanen Resektion von Fernmetastasen sowie die Möglichkeit der intraoperativen Radiofrequenzablation (Thermoablation) geeigneter Leberherde nach intraoperativer Sonograpie. Sämtliche Operationsmethoden entsprechen modernsten Empfehlungen und werden blutsparend durchgeführt. Die Erhaltung des Schließmuskels ohne dauerhaftes Stoma (künstlicher Darmausgang) kann heute mit modernsten OP-Techniken meist realisiert werden.
Wie gehen wir im Darmzentrum vor?
Je nachdem in welchem Stadium eine Darmkrebserkrankung festgestellt wird, wird entweder mit einer medikamentösen oder operativen Behandlung, mit oder ohne begleitende Bestrahlung, begonnen. Bei medikamentöser Therapie wird in der medizinisch onkologischen Tagesklinik am Eselsberg die weitere Therapie koordiniert. Bei operativer Therapie kann über die chirurgische Ambulanz ein Termin für die Voruntersuchungen und zur Besprechung der anstehenden Behandlungen vereinbart. werden. Alle notwendigen Untersuchungen sowie die erforderlichen Aufklärungsgespräche mit dem Narkosearzt und den operierenden Chirurgen finden, sofern möglich, vor der stationären Aufnahme statt. Dadurch verkürzen sich die Verweilzeiten im Krankenhaus erheblich. Die Nachsorge findet dann wieder über die medizinische onkologische Tagesklinik am Eselsberg statt.
Wir arbeiten schon lange vertrauensvoll mit verschiedenen Selbsthilfegruppen zusammen. Das gewachsene Vertrauensverhältnis kommt Patienten, die einen Kontakt wünschen, unkompliziert zu Gute.
Besuche von bereits operierten Patienten mit speziellen Problemen ( Beispiel Tabuthema künstlicher Darmausgang oder familiäres Krebserkrankungsrisiko) und Gespräche vor einer Operation können begleitend zu den ärztlichen und psychologischen Maßnachmen im Einzelfall für Betroffene sehr hilfreich sein.
Alle Fälle von Dickdarmkrebs werden in einer wöchentlichen Tumorkonferenz von allen an der Behandlung beteiligten Darmspezialisten diskutiert und es wird eine gemeinsame Entscheidung über die weitere Behandlung getroffen. Bei ihrer Entlassung aus der Klinik erhalten die Patienten in der Regel diese Therapieempfehlung und alle weiteren Behandlungs- oder Nachsorgetermine ausgehändigt.
Aktion Zeitmeinung für Darmkrebspatienten der Felix Burda Stiftung
München, 06.05.2009. Die Felix Burda Stiftung bietet Darmkrebspatienten ab sofort auf ihrer Website www.darmkrebs.de die Möglichkeit an, sich mittels einer elektronischen Patientenakte kostenfrei eine qualifizierte ärztliche Zweitmeinung für die Behandlung ihrer Erkrankung einzuholen.
Die Felix Burda Stiftung bietet Patienten mit Darmkrebs auf der Internetseite www.darmkrebs.de die Möglichkeit an, sich mit Hilfe einer elektronischen Patientenakte die qualifizierte Zweitmeinung der Spezialisten einer der großen deutschen Kliniken einzuholen. Interessierte Patienten gelangen über ein entsprechendes Anmeldeformular zu einem Case Manager, der sie beim Zusammentragen der für die Zweitbegutachter notwendigen Unterlagen unterstützt. Mit dem Projekt möchte die Felix Burda Stiftung Patienten und ihre Angehörigen dabei unterstützen, den für ihren speziellen Fall richtigen Behandlungsweg einzuschlagen und eine Klinik auszuwählen, in der die Behandlung seiner Erkrankung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen durchgeführt wird.
Darmkrebs ist eine schwerwiegende, oft lebensbedrohende Erkrankung, bei der der Behandlungserfolg entscheidend davon abhängt, wie viel Erfahrung die behandelnden Ärzte und das behandelnde Krankenhaus mit dieser Erkrankung haben. In den auf die Therapie von Darmkrebs spezialisierten großen Kliniken werden Diagnose und Behandlungswege in interdisziplinären Tumorkonferenzen diskutiert, an denen Ärzte aus allen beteiligten Bereichen teilnehmen, und anschließend der Erfolg versprechendste Behandlungsweg festgelegt. Die Felix Burda Stiftung hat sich für ihre Zweitmeinungsinitiative bei Darmkrebs der Unterstützung vieler Universitätskliniken sowie weiterer großer Kliniken in ganz Deutschland versichert, die die Fälle in solchen interdisziplinären Tumorkonferenzen beraten.
Nach Abschluss der Pilotphase von einem Jahr soll das Projekt in die Regelversorgung überführt werden. Das Projekt Zweitmeinung wurde initiiert und durchgeführt von der Felix Burda Stiftung in Zusammenarbeit mit der Health Management Online AG (HMO AG).
Mehr Informationen und die Anmeldung zur Zweitmeinung finden Sie auf: www.darmkrebs.de.
Mehr Informationen zur Felix Burda Stiftung finden Sie auf www.felix-burda-stiftung.de.







