Prävention und Gesundheitsförderung

Ausgehend von den "Lebenswelten" beschäftigen sich die Studierenden in 6 Seminarenmit verschiedenen Anwendungsbereichen der Prävention und explorieren anhand praxisnaher Beispiele die Bedeutung präventiver Maßnahmen und Möglichkeiten der Gesundheitsförderung. Grundsätze der Prävention und theoretisches Hintergrundwissen werden im Format eLektionen selbstständig erarbeitet. Praxis-​Module bieten im Rahmen von 2-3stündigen Vor-​Ort-Besuchen Einblicke in konkrete präventive Maßnahmen bzw. Angebote der Gesundheitsförderung. Über Ihre Erfahrungen berichten die Studierenden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Form einer Gruppenpräsentation.

Unsere Kooperationspartner kommen aus:
Sport-​ und Rehabilitationsmedizin, Ernährungswissenschaft, Kinder-​Jugend-Psychiatrie, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sozialmedizin, Psychosomatik, Gesundheitsamt, Kinderarztpraxis, Hausarztpraxen.

Medizin des Alterns und des alten Menschen

Der Querschnittsbereich „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ beleuchtet die gesundheitlichen Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft und die besonderen Anforderungen an die medizinische Betreuung im höheren Lebensalter. Durch die Beteiligung zahlreicher Fachdisziplinen erhalten die Studierenden einen breiten Einblick in altersmedizinische Fragestellungen – von Mobilität und Multimorbidität über kognitive Veränderungen bis hin zu Prävention und Therapie im Alter. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Moduls verdeutlicht, wie unterschiedliche Fachrichtungen gemeinsam zu einer bedarfsgerechten Versorgung älterer Menschen beitragen.

Gesprächsführung in der Palliativmedizin

Die Palliativmedizin vermittelt einen ganzheitlichen Blick auf die Versorgung von Menschen mit lebenslimitierenden Erkrankungen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Wertvorstellungen der Betroffenen sowie die bestmögliche Lebensqualität. Neben einer patientenzentrierten Gesprächsführung werden zentrale Aspekte der Schmerz- und Symptomkontrolle, psychosoziale und spirituelle Dimensionen der Versorgung sowie die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams behandelt. Darüber hinaus bietet die Lehrveranstaltung Einblicke in die Strukturen und Organisation der palliativen Versorgung.