UNIVERSITÄTSKLINIKUM ULM
Sektion Kinderchirurgie
Dear children, dear parents, dear colleagues,
We would like to welcome you to our paediatric surgery section.
Paediatric surgery at Ulm University Hospital was established in 2007 as a section of the Department of General and Visceral Surgery. Since then, we have grown steadily and we now care for young surgical patients from Lake Constance to the Alb and as far as North Württemberg.
In addition to providing the best possible medical care, our particular concern is to make the stay in our clinic as pleasant as possible for all children and adolescents.
We hope that we will look after you all to your complete satisfaction and thank you for your trust.
KONTAKT FÜR PATIENTEN & ZUWEISENDE
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Telephone availability: Monday to Friday from 09:00 to 15:00

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Zweitmeinung |
Terminvereinbarung
Bitte senden Sie Ihre Anfrage inklusive Ihrer Kontaktdaten und aussagekräftiger Arztbriefe an folgende E-Mail-Adresse: sekretariat.pedu@uniklinik-ulm.de
Anschließend melden wir uns telefonisch bei Ihnen zur Vereinbarung eines Termins.
Kontakt und Terminvereinbarung
Sprechstunde für die Patientinnen mit Genitalbeschneidung (Female Genital Mutilation, FGM/C)
Klinische Untersuchung, Befunddokumentation, auf Wunsch Fotodokumentation, Erstellung eines Kurzgutachtens |
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Untersuchungen in Narkose |
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Operationen (nur medizinisch indiziert, keine "Schönheitschirurgie") |
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Bei komplexen Verletzungen nach FGM ist eventuell die Behandlung in einem Zentrum erforderlich |
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Vermittlung von Kontaktadressen zur psychologischen Beratung und Dolmetschern*innen |
FÄ Rechtsmedizin
Rechtsmedizinische Beratung
Gewaltambulanz
https://www.uniklinik-ulm.de/rechtsmedizin/gewaltopferambulanz.html
FÄ Gynäkologie und Geburtshilfe
Kinder- und Jugendgynäkologische Sprechstunde
FÄ Kinderchirurgie, Leitung Kinderschutzgruppe, Master of Arts Medizinethik
Zertifikat Kinder- & Jugendgynäkologische Sprechstunde
Intensivseminar FGM 2019, Desert Flower Center, Berlin
https://www.dfc-waldfriede.de/blog/intensivseminar-fgm-im-krankenhaus-waldfriede
Weltweit wird ohne medizinische Begründung das Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung, kurz: FGM durchgeführt. Dabei werden die Klitoris und Schamlippen entweder teilweise oder komplett entfernt. In vielen Ländern ist eine weibliche Beschneidung Voraussetzung für eine spätere Heirat, damit die Frau „rein“ ist. Bei FGM handelt es sich nicht um eine medizinische Maßnahme, sondern um eine brutale Verstümmelung mit zerstörenden Folgen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen ohne Narkose. Bei FGM kommt es im wahrsten Sinne des Wortes zu einem tiefen Einschnitt für die Gesundheit und die Lebensqualität von Frauen, da die sexuelle Lust der Frau verhindert werden soll und zudem häufig lebenslang körperliche und seelische Probleme bestehen können. Die Verstümmelung kann aufgrund von Blutverlust und Infektionen tödlich verlaufen. FGM findet vor der Pubertät statt, häufig zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr. Es kommt allerdings auch vor, dass FGM an Säuglingen vorgenommen wird. In den meisten Ländern
ist FGM gesetzlich verboten, wird aber trotzdem praktiziert. In Deutschland gilt weibliche Genitalverstümmelung nach § 226 a Strafgesetzbuch (StGB) seit 2013 als Straftatbestand und wird mit bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe bestraft.
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden 4 Formen der FGM definiert:
Die Zahl der weibliche Genitalverstümmelungen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.
66.707 Frauen mussten hierzulande eine solche Menschenrechtsverletzung erleiden und viele Mädchen sind aktuell gefährdet. Weltweit wurden nach WHO-Angaben über 200 Millionen Frauen und Mädchen einer weiblichen Genitalverstümmelung unterzogen, geschätzte drei Millionen Mädchen sind von ihr bedroht.
Gender-Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.




