Kluge Köpfe für kleine Helden - Eine Vortragsreihe des DZKJ

Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) präsentiert im Rahmen seiner Ausstellung "Kluge Köpfe für kleine Helden" in m25 (Ausstellungs- und Erlebnisräume der Stadt Ulm, Münsterplatz 25) eine Vortragsreihe für interessierte Erwachsene und ältere Jugendliche

In der Kindheit und Jugend werden wichtige Weichen gestellt für das spätere Leben und die Gesundheit.

Das DZKJ präsentiert im Rahmen seiner Ausstellung "Kluge Köpfe für kleine Helden - eine Zeitreise durch die Geschichte der Medizin" an den kommenden Mittwoch-Abenden jeweils ab 18:30 Uhr eine Vortragsreihe für interessierte Erwachsene und ältere Jugendliche. Den Auftakt macht am 14.01.2026 Prof. Dr. Reiner Siebert mit dem Thema "Seltene Erkrankungen - welche Rolle spielen meine Gene und die Epigenetik?".

Die Vorträge finden parallel zur Ausstellung in m25 (Ausstellungs- und Erlebnisräume der Stadt Ulm, Münsterplatz 25, 89073 Ulm) statt. Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.

Weitere Termine und Themen:

  • 21.01.2026: Podiumsdiskussion mit u.a. Patientenvertretern. Thema: "Kleine Stimme, große Wirkung - Patientenbeteiligung in der Kinder- und Jugendmedizin". Moderation: Andi Scheiter (Donau3FM)
  • 28.01.2026: Prof. Dr. Martin Wabitsch, "Die erstaunliche Welt der Fettzelle: Mehr als nur Polster! Fett als Freund statt Feind?" Mit diesem Vortrag entdecken Sie, wie aktiv und vielseitig Fettzellen wirklich sind - vom Energiespeicher bis zur Hormonfabrik
  • 04.02.2026: Prof. Dr. Harald Baumeister, "Digitalisierung und Psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter". Chancen und Risiken von Social Media, digitale Interventionen, Mental Health, Chat Bots
  • 11.02.2026: 3 Kurzvorträge: 
    • Dr. Alexandra Niedermayer, "Personalisierte Medizin bei Leukämien im Kindesalter"
    • Dr. Julia Zinngrebe, "Aus der Klinik ins Labor - und zurück: die Reise zur richtigen Therapie"
    • Dr. Kerstin Felgentreff, "Ein Gendefekt, viele Erkrankungen - Spezialdiagnostik für personalisierte Medizin"
  • 18.02.2026: Prof. Dr. Mike-Andrew Westhoff, "Jack the Ripper - was hat der berühmte Kriminalfall mit dem vorsichtigen Umgang mit (nicht nur) biomedizinischen Daten zu tun?"

 

Nähere Informationen: 
Katharina Schilberg, 
Forschungsreferentin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm & DZKJ-Standortkoordinatorin für Ulm
E-Mail: Katharina.Schilberg(at)uniklinik-ulm.de

Über das DZKJ

Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk, das sich speziell der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen widmet. Ziel ist es, die besonderen Entwicklungsphasen von Kindheit und Jugend stärker in den Fokus zu nehmen – weil in diesen Lebensabschnitten wichtige Weichen für die Gesundheit im späteren Leben gestellt werden. Das DZKJ verbindet dabei zahlreiche Universitätskliniken, Universitäten und außeruniversitäre Forschungsinstitute an sieben Bundesstandorten (Berlin, Göttingen, Greifswald/Rostock, Hamburg, Leipzig/Dresden, München und Ulm) zu einem interdisziplinären Verbund. In der Aufbauphase, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit 30 Millionen Euro gefördert wird, liegt der Schwerpunkt auf neuen Diagnose-, Therapie‐ und Präventionsansätzen, die speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten sind. Zentrale Gesundheitsthemen am Standort Ulm des DZKJ, sind Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, aber auch Erkrankungen des Immunsystems sowie psychische Störungen. Direktor des Ulmer Standorts ist Professor Klaus-Michael Debatin, ehemals langjähriger Leiter der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin. 


Webseite: https://dzkj.org