Die Klinik für Hals,- Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Ulm öffnete am Mittwoch, 25. März 2026, ihre Türen für ein besonderes kulturelles Highlight. Im Foyer der Klinik am Michelsberg kamen zahlreiche Gäste, Kunstinteressierte und Klinikmitarbeiter zusammen, um die Eröffnung der neuen Kunstausstellung zu feiern.
Ein Dialog zwischen Ästhetik und Heilung
Die Vernissage markiert einen weiteren Schritt in der langjährigen Tradition der Klinik, den medizinischen Alltag durch künstlerische Impulse zu bereichern. "Kunst hat die Kraft, Räume zu öffnen und den Blick zu weiten - das ist gerade in einem Krankenhaus von unschätzbarem Wert für Patienten und Angehörige", betont der Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Hoffmann in seiner Eröffnungsrede.
Neben den Photographien von Martina Dach, die menschlichen Situationen im Klinikalltag festhalten, zeigt das Künstlerkollektiv DRAW (Dr. Dorian Recker, Andreas Willems) ihre sensibilisierenden und zum Nachdenken anregenden "PharmArt"-Collagen aus Medikamenten und Blistern. Die Exponate stehen für eine kritische und zugleich künstlerische Auseinandersetzung mit dem Wert Pharmazie.
Dr. Dorian Recker betont: "Wir möchten den Blick dafür schärfen, dass Medikamente kostbare Ressourcen sind. In unseren Werken geben wir dem, was normalerweise als Abfall entsorgt wird, einen neuen, ästhetischen Wert und regen so zur Reflexion über unseren Umgang mit Pharmazie an."
Martina Dach: "Meine Fotografien schlagen die Brücke zum Menschen. Es geht um das Bewahren von Momenten und die Wertschätzung des Augenblicks - gerade hier im klinischen Umfeld gewinnt dies eine besondere Tiefe."
Klinikdirektor Prof. Dr. Thomas Hoffman ergänzt: "Die Verbindung von Medizin und Kunst schafft eine Atmosphäre der Zuversicht. Dass heute alle Künstler anwesend waren und so intensiv mit unseren Gästen und Patienten diskutiert haben, macht diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis für unser Haus."
Als eine Tänzerin ein mit zahlreichen Blistern und von Hand genähtes Kostüm in fließende Bewegung versetzte, verschmelzen Medizin und Kunst zu einer lebendigen Skulptur als Symbol für die heilende und bewahrende Zusammenarbeit von Heilkunst, Medikamenten und Pharmazie, denen wir mit höchster Achtsamkeit und Wertschätzung begegnen sollten.
Die Werke werden in den kommenden Monaten für Patienten, Besucher und der Öffentlichkeit frei zugänglich sein. Mit Veranstaltungen dieser Art festigt die HNO-Klinik unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Hoffmann ihren Ruf als Ort, an dem Spitzenmedizin und menschliche Begegnung Hand in Hand gehen.
Kontakt für Medienanfragen:
Universitätsklinikum Ulm
Unternehmenskommunikation
E-Mail: presse@uniklinik-ulm.de
Künstler:


