Ärztliche Leitung

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Prof. Dr. Harald Bode

Oberarzt

Schwerpunkte

Neuropädiatrie

Epileptologie

Kontakt

Sekretariat

Angelika Imhoff
Carmen Jahn
Stefanie Schirmer
Heike Wäckerle
Kerstin Burri
Sabine Barth
Sabine Öz


Tel.: 0731-500 57010

E-Mail: anmeldung.spz@uniklinik-ulm.de

          

Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) bieten wir eine interdisziplinäre Diagnostik, Begleitung und Therapie für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten, chronischen neurologischen Erkrankungen und mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr an und beraten deren Eltern und andere Bezugspersonen.

Hier finden Sie den Flyer des Sozialpädiatrischen Zentrums als PDF-Datei.

  • Regulationsstörungen im Säuglings und Kleinkindesalter (z.B. extremes Schreien, Schlaf- und Fütter-/Essstörungen)
  • Neurologischen – oder Entwicklungsproblemen (betreffend z.B. die Motorik, die Sprache, Wahrnehmungs- und Handlungsfunktionen)
  • Zerebralparesen und anderen Bewegungsstörungen
  • Entwicklungsproblemen nach Frühgeburt oder schwerwiegenden Komplikationen im Neugeborenenalter
  • Tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (z.B. Autismus-Spektrum-Störung)
  • körperlichen / geistigen / seelischen und Mehrfachbehinderungen
  • Aufmerksamkeitsproblemen (z.B. ADS, ADHS)
  • Lern- und Leistungsstörungen (z.B. Lese-Rechtschreibstörung, Rechenstörung)
  • Kommunikationsproblemen (z.B. selektiver Mutismus)
  • Verhaltensstörungen
  • sozialen und emotionalen Entwicklungsprobleme
  • Epilepsien
  • Neuromuskulären Erkrankungen (z.B. Muskeldystrophien)
  • Neurokutanen Erkrankungen (z.B. Neurofibromatose, Tuberöse Sklerose)
  • Entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Multiple Sklerose)
  • Gefäßbedingten Erkrankungen des Gehirns (z.B. Schlaganfall)
  • Fehlbildungen des Zentralen Nervensystems (z.B. Spina bifida, Hydrozephalus, Gehirnfehlbildungen)
  • Syndromalen oder genetisch bedingten Erkrankungen, die mit neurologischen Entwicklungsstörungen einhergehen (z.B. Trisomie 21, Rett-Syndrom, Stoffwechselstörungen)
  • Familien in belasteten psychosozialen Lebenslagen
  • Alkoholschädigung in der Schwangerschaft (Fetale Alkoholspektrum-Störung)

 

Kinder mit akuten neurologischen Problemen werden im Rahmen der kinderneurologischen Hochschulambulanz behandelt.

Mitarbeiter der Sektion betreuen konsiliarisch die stationären Patienten der Kinderklinik mit neurologischen Problemen.

Die ambulante Behandlung im SPZ erfolgt nach Zuweisung durch niedergelassene Kinder- und Jugendärzte.

Links

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ)

Sprechstunde

Montag - Donnerstag 08.00 - 16.30 Uhr

Freitag                        08:00 - 15:00 Uhr nur nach Vereinbarung

Telefonzeiten:

Montag - Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag 14.00 - 16.00 Uhr

Spezialsprechstunden

Frühgeborenen-Nachsorge

Monitorsprechstunde

Neuroorthopädische Sprechstunde

Botulinum-Toxin-Sprechstunde

Neurofibromatose-Sprechstunde

Hilfsmittel-Sprechstunde

Autismus-Sprechstunde

Unterstützte Kommunikation

Neurochirurgisch – Neuropädiatrische Sprechstunde

Team

Prof. Harald Bode FA Kinder- und Jugendmedizin SP Neuropädiatrie
Dr. Benedikt Winter FA Kinder- und Jugendmedizin SP Neuropädiatrie (nicht auf dem Bild)
Eva-Tabea Hain Assistenzärztin (nicht auf dem Bild)
Cordula Henrichs FÄ Kinder- und Jugendmedizin (nicht auf dem Bild)
Dr. Andrea Kresz FÄ Kinder- und Jugendmedizin (nicht auf dem Bild)
Dr. Marlene Stempfle FÄ Kinder- und Jugendmedizin

(nicht auf dem Bild)

Dr. Walter Uray FA Kinder- und Jugendmedizin  
Josef Braun     Diplom Psychologe
Jana Nottensteiner Psychologin M.Sc.

Silke Streiftau Diplom Psychologin

Link zum Psychosozialen Dienst

Susanne Höhn
Petra Schlanstedt

Anke Pecher

Tel.: 0731-500 57017

Annette Homma

Vera Scherb (nicht auf dem Bild)

Corinna Deyhle, Diplom-Sozialpädagogin

Sabine Barth
Kerstin Burri
Sabine Öz (nicht auf dem Bild)

Angelika Imhoff

Stefanie Schirmer (nicht auf dem Bild)

Heike Wäckerle (nicht auf dem Bild)
Carmen Jahn (nicht auf dem Bild)

Özlem Tanriverdi (nicht auf dem Bild)
Marlies Werkmeister

Behandlungsablauf

Die ambulante Behandlung im SPZ erfolgt nach Zuweisung durch niedergelassene Kinder- und Jugendärzte.

Die Erstuntersuchung eines neuen Patienten im SPZ erfolgt in der Regel durch einen Kinder- und Jugendarzt aus dem SPZ-Team. Bei einzelnen Fragestellungen findet zuerst eine psychologische Diagnostik statt.

Im Bedarfsfall werden weitere Mitarbeiter/innen des Teams aus den verschiedenen SPZ-Bereichen direkt hinzugezogen oder es werden weitere Diagnostiktermine bei diesen vereinbart. Die Ergebnisse werden im Team anschließend ausgetauscht.

Nach Abschluss der Diagnostik werden die Ergebnisse und die daraus folgenden Empfehlungen mit den Eltern ausführlich besprochen sowie dem überweisenden Kinder- und Jugendarzt und den Eltern in einem schriftlichen Bericht mitgeteilt.

Für den Fall, dass stationäre Untersuchungen oder Behandlungen erforderlich sind, erfolgen kurzfristige Terminabsprachen mit unserer Kinderklinik. Bei Notfällen erfolgt eine sofortige Übernahme in der Kinderklinik.

In der Regel wird jedes Kind fortwährend durch den gleichen Kinder- und Jugendarzt/-ärztin betreut. Dieser/diese koordiniert alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im SPZ.

In begrenztem Umfang können über einen längeren Zeitraum wiederholte Beratungen durch Psychologen oder Sozialpädagogen angeboten werden. Für manche Kinder besteht die Möglichkeit einer z.B. wöchentliche ambulante Einzeltherapie (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie). Für einzelne Probleme findet die Therapie in Kleingruppen statt.

Die Einbeziehung der Eltern ist uns immer ganz besonders wichtig. Häufig nehmen wir Kontakt mit externen Fachpersonen und Institutionen auf zur Koordination von Diagnostik, Förderung und Therapie.

Ärztliche Behandlung

Im Rahmen der Erstvorstellung findet ein ausführliches Anamnesegespräch über die bisherige Entwicklung des Kindes / Jugendlichen unter Einbeziehung der familiären und sozialen Situation statt.

Im Anschluss daran erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Ein Schwerpunkt ist dabei der aktuelle Entwicklungsstand des Kindes / Jugendlichen. Dazu werden mit kindgerechten Materialien zum Teil durch Beobachtung, im Spiel und durch strukturierte Tests Motorik, Sprache, die emotionale- und die soziale Entwicklung, die Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeiten, Konzentration und Verhalten des Kindes bzw. Jugendlichen geprüft. Weiterhin wird eine körperliche und eine neurologische Untersuchung durchgeführt und orientierend das Seh- und Hörvermögen getestet. Umfang und Art der Untersuchung orientieren sich an der zur Vorstellung führenden Fragestellung und den Möglichkeiten und Fähigkeiten des Kindes / Jugendlichen.

Je nach Problem werden weitere SPZ-Mitarbeiter aus den verschiedenen Berufsgruppen hinzugezogen.

Ggf. werden zusätzlich Laboruntersuchungen (Blut, Urin) veranlasst oder die Hirnströme des Patienten mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) gemessen.

Falls erforderlich, werden weitere Untersuchungen durch andere Fachärzte veranlasst, z.B. bei Orthopäden, Ohrenärzten, Pädaudiologen, Augenärzten, Kinder- und Jugendpsychiatern, Radiologen, Neurochirurgen oder in der Humangenetik.

Häufig wird Kontakt mit anderen Fachpersonen (z.B. in Kindergarten, Frühförderung, Schule) sowie Therapeuten oder anderen behandelnden Ärzten aufgenommen.

Abschließend werden alle Informationen, Eindrücke und Befunde zusammengeführt, mit den Patienten und den Eltern besprochen und in einem Arztbericht zusammengefasst.

Bei der ärztlichen Verlaufsuntersuchung wird der Verlauf der Erkrankung, die zwischenzeitliche Entwicklung und der Effekt der durchgeführten Förder- und Therapiemaßnahmen geprüft und der weitere Förder- und Behandlungsplan festgelegt.

Psychologische Behandlung

In der Diagnostik und Therapie im SPZ sollen neben somatischen Aspekten auch psychische und soziale Faktoren Berücksichtigung finden, daher ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von ärztlichen, psychologischen und therapeutischen Fachkräften zentral. In der Regel wird auch die Familie des Patienten einbezogen.

  • kognitiven und sprachlichen Entwicklungsverzögerungen bzw. Behinderungen
  • Lern- und Leistungsstörungen
  • Teilleistungsstörungen (z.B. Lese-Rechtschreibstörung)
  • Aufmerksamkeitsstörungen (z.B. ADHS)
  • Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Störung des Sozialverhaltens)
  • Interaktionsstörungen (z.B. Autismus)
  • Kommunikationsproblemen (z.B. selektiver Mutismus)
  • psychischen Begleiterscheinungen körperlicher Erkrankungen
  • psychischen Belastungen
  • Vernachlässigungs- und Misshandlungssyndromen
  • Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik
  • (Schul-) Leistungsdiagnostik
  • Verhaltens-, Interaktionsdiagnostik, Verfahren zum emotionalen Erleben
  • psychosomatische Diagnostik
  • Ergänzt werden diese Verfahren durch Verhaltensbeobachtungen und weitere Informationen aus dem sozialen Umfeld (z. B. Kindergarten, Schule)
  • Diagnostik vorhandener Ressourcen, die den Verlauf positiv beeinflussen können.

Wir beraten Familien in vorübergehenden Krisensituationen, bei Fragen zur Entwicklung und zur Beschulung oder bei belastenden Lebensereignissen. Wir helfen bei psychosozialen Fragen, beim Umgang mit Erkrankungen oder Behinderungen, beraten über Möglichkeiten der Entlastung und Unterstützung bei der Betreuung, informieren über weitergehende Hilfen ambulant, stationär, im Alltag, im Kindergarten und in der Schule und helfen bei der Vermittlung.  

Wir empfehlen und vermitteln weiterführende Interventionen, koordinieren verschiedene Unterstützungsangebote und kooperieren mit anderen Institutionen (z.B. niedergelassene Kinderärzte und Therapeuten, Schulen, Kindergärten, Jugendämter, psychologische Beratungsstellen und Frühförderstellen)

Therapieangebote

Ziel der Ergotherapie ist das Erlangen oder Wiedererlangen größtmöglicher motorischer, kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten und somit eine bessere Integration in das soziale Umfeld (Kindergarten, Schule und Familie) mit größtmöglicher Selbständigkeit. Wir behandeln Kinder in allen Altersstufen, die in ihrer Entwicklung verzögert oder beeinträchtigt sind.

  • Problemen in der Grobmotorik (Koordination, Gleichgewicht, Tonusregulation, Körperwahrnehmung)
  • Störungen der Fein- und Graphomotorik
  • Wahrnehmungsstörungen (Aufnahme, Weiterleitung, und Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn)
  • Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität (ADS, ADHS)
  • Problemen in der Handlungsfähigkeit und Handlungsplanung im Alltag
  • Emotionalen und psychischen Beeinträchtigungen, Verhaltensstörungen
  • Beeinträchtigung durch körperliche oder geistige Behinderungen
    (z.B. Autismus, Down-Syndrom)
  • Orofazialen Problemen und Fütterstörungen
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Ergotherapeutisches Trainingsprogramm bei ADHS (ETP-ADHS)
  • Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining  (EST) in der Gruppe
  • Autogenes Training (z.B. bei Spannungskopfschmerz, Tics, usw.)
  • Orofaziale Regulationstherapie nach Castillo Morales
  • Weiterhin werden graphomotorische und psychomotorische  Trainingsprogramme angeboten
  • Beratung bei Fragen der Handdominanz
  • Therapie autistischer Kinder und Beratung der Familien (z.B. nach dem TEACCH -Ansatz)
  • Movement Assessment Battery for Children (M-ABC)
  • Motoriktest  (MOT)
  • Assisting Hand Assessment  (AHA)
  • Hand-Dominanz-Test (HDT)
  • Bayley-II (BSID-II)
  • Frostig Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung (FEW-2)
  • verschiedene Entwicklungsprofile
  • Logopädische Anamnese
  • Logopädische Befunderhebung mit standardisierten oder informellen Testverfahren (z.B. Sprachentwicklungstests oder Testverfahren die Teilaspekte der Sprache untersuchen wie z.B. Wortschatz- und Wortfindungstests, Tests zur Überprüfung des Sprachverständnisses, der Grammatik, Aussprache)
  • Logopädische Anamnese und Befunderhebung bei Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit (Deutsch als Zweitsprache, aber auch Untersuchung der sprachlichen Fähigkeiten in der Muttersprache z.B. bei Türkisch, Russisch, Italienisch möglich)
  • Logopädische Therapie (Einzel-/Gruppentherapie)
  • Beratung von Eltern/Bezugspersonen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Diagnostik, Therapie, Beratung, Gruppentherapie: Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining)
  • Organisation und Begleitung der Sprechstunde für Unterstützte Kommunikation
  • Zusammenarbeit mit Institutionen (Kindergarten, Schule, Frühförderung, Praxen)
  • Kinder mit fehlendem oder verzögertem Einstieg in die Sprachentwicklung („Late talker“)
  • Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen:
  • Rezeptive Sprachentwicklungsstörungen (z.B. Sprachverständnisschwierigkeiten, Phonologische Störungen)
  • Expressive Sprache (Störungen im Wortschatz- und/oder Grammatikerwerb, Schwächen in der Erzählfähigkeit, Phonetische Aussprachestörungen, Verbale Entwicklungs-dyspraxie)
  • Kinder mit Wortabrufstörungen
  • Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit
  • Kinder mit Sprechhemmungen/Sprechängsten (Selektiver Mutismus)
  • Sprachstörungen bei Kindern mit Lernschwächen bzw. leichter geistiger Behinderung
  • Sprachstörungen bei Kindern mit Autismusspektrumstörungen
  • Kinder mit Hörstörung (z.B. nach Versorgung mit Cochlear Implant)
  • Kinder mit Lese-Rechtschreibstörung auf der Basis einer eingeschränkten Phonologischen Bewusstheit / Sprachentwicklungsstörung
  • Kinder mit myofunktionellen Störungen
  • Kinder / Jugendliche mit neurologisch bedingten Sprach-/Sprechstörungen

Physiotherapie: Terminvereinbarung / Information unter 0731 50057020 ( Dienstag und Freitag von 7.30 – 8.00 Uhr).

Unser Therapeuten Team behandelt Kinder vom Säuglingsalter bis zum 18. Geburtstag.

Die Termine sind nach Rücksprache Montag bis Freitag von 07.30 bis 17.00 Uhr möglich.

•    Bobath Säuglinge/Kinder
•    Vojta Säuglinge/Kinder
•    Orofaciale Regulationstherapie n. Castillo-Morales
•    Neuromotorische Entwicklungstherapie nach Castillo-Morales
•    3-dimensionale Fußtherapie nach Zukunft-Huber
•    Atemtherapie / reflektorische Atemtherapie
•    Galileo
•    Hilfsmittelversorgung
•    Elternanleitung und –beratung
•    Botulinumtoxinsprechstunde Mitbetreuung
•    Neuro- Orthopädische Sprechstunde
•    Spina-bifida- Sprechstunde

Sozialdienst

Die Soziale Arbeit im SPZ Ulm richtet den Fokus auf die Wechselwirkung zwischen dem Verhalten des Kindes/des Jugendlichen und seiner Familie bzw. seines gesamten sozialen Umfelds.

Ziel einer sozialpädagogischen Beratung und/oder Begleitung hier im SPZ ist es, die vorhandenen innerfamiliären Ressourcen zu erkennen, sie zu stärken und zu fördern, um damit Prozesse in Gang zu setzen, die zur Stärkung der Familien von innen heraus beitragen.

Die Beratung/Begleitung kann im Umfang und Ausmaß unterschiedlich sein: Einzelne Beratungstermine sind genauso möglich, wie die mittel- und längerfristige Begleitung von Familien.

  • Entwicklungsorientierte Familienberatung
  • Einzelgespräche
  • Coaching
  • Sozialrechtliche Beratung
  • Krisenintervention
  • Erziehungsberatung
  • Hausbesuche
  • Case Management (bedarfsgerechte Vernetzung einzelner Hilfeangebote)
  • Aufsuchen und Einbindung anderer Institutionen, gemeinsam mit der Familie
  • Beratung insbesondere bei
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Aufmerksamkeitsproblemen
  • Schul- und Lernproblemen / Schulverweigerung
  • Selbstwertproblematiken
  • Familiäre Interaktionsschwierigkeiten

Funktionsdiagnostik

Mitarbeiterinnen: K. Burri, S. Barth, E. Thalau-Schmidt

Die Elektroenzephalographie (EEG) misst die
elektrische Aktivität des Gehirns.
Eine EEG-Ableitung erfolgt als Ergänzung der medizinischen
Untersuchung bei:

  • anfallsartigen Symptomen (z.B. Bewegungsstörungen,
    Ohnmachtszustände)
  • bei/zum Ausschluss von Epilepsien
  • Bewusstseinsminderung
  • anderen neurologischen Symptomen/Erkrankungen
  • Entwicklungsstörungen
  • Intelligenzminderung
  • Autismus

 

Ablauf einer EEG-Ableitung:

Die Messung dauert ca. 20 Minuten und erfolgt im Wach- bzw. Schlafzustand. Sie ist völlig schmerzfrei, die Kinder werden altersentsprechend auf die Untersuchung vorbereitet. Sie erfolgt mithilfe einer Gummihaube (Schröter- Haube) unter deren Schläuche feuchte Elektroden und daran Kabel angeschlossen werden. Es erfolgt simultan eine Video-Aufzeichnung, die für die auswertenden Ärzte hilfreiche Informationen liefern kann.

Die Elektroden nehmen die Gehirnaktivität auf, die über die Kabel zum PC geführt und dort graphisch dargestellt wird.

Um eine möglichst störungsfreie Ableitung zu erhalten, werden die Kinder währenddessen altersentsprechend abgelenkt, da sie den Kopf möglichst ruhig halten sollen.