Das Institut für Pathologie ist eine Einrichtung der Universität und des Universitätsklinikum Ulm und Teil der universitätsmedizinischen Maximalversorgung. Wir bieten das komplette Spektrum der Diagnostik von konventioneller Histologie, Zytologie, Immunhistologie, Molekularpathologie und Obduktionsdiagnostik an.

Wir halten Expertise in nahezu allen Organbereichen und Spezialgebieten der Pathologie vor. Neben allen Fachbereichen des Universitätsklinikum Ulm versorgt unser Team Abteilungen externer Krankenhäuser und niedergelassene Kollegen diverser Fachrichtungen.

Zusätzlich zu unserer rein diagnostischen Tätigkeit sind wir auch zentral in mehr als 15 interdisziplinären Tumorboards am Standort eingebunden, in denen wir unsere Expertise täglich direkt in die Krankenbehandlung einbringen.

Alle Informationen sind auch in unserem Präanalytikhandbuch zu finden.

Hauptstandort - Oberer Eselsberg:

Universitätsklinikum Ulm
Institut für Pathologie
M23, 4. OG
Albert- Einstein- Allee 23
89081 Ulm

Telefon: 0731 500 56373

Nebenstandort - Michelsberg:

Universitätsklinikum Ulm
Institut für Pathologie
Haus 16, 1. OG
Prittwitzstraße 43
89075 Ulm

Tel: 0731 500 58825

Annahmezeiten
StandortWochentagMaterialUhrzeiten
Oberer EselsbergMontag - FreitagFormalin-fixiert08.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Oberer EselsbergMontag - FreitagSchnellschnitt08.00 Uhr bis 15.00 Uhr *
MichelsbergMontag - DonnerstagFormalin-fixiert07.00 Uhr bis 15.10 Uhr
MichelsbergFreitagFormalin-fixiert07.00 Uhr bis 14.00 Uhr
MichelsbergMontag - Donnerstag Schnellschnitt08.00 Uhr bis 15.00 Uhr
MichelsbergFreitagSchnellschnitt08.00 Uhr bis 13.30 Uhr

CAVE: Eine direkte Verarbeitung am gleichen Tag der Formalin fixierten Proben ist nur bei einem Eintreffen bis 13 Uhr (am Oberen Eselsberg) und 14 Uhr (nur Mammastanzen am Michelsberg) gewährleistet.

* Aufgrund der OP- Zeiten im Universitätsklinikum Ulm bietet das Institut für Pathologie am Standort Oberer Eselsberg eine Schnellschnittdiagnostik bis 17 Uhr (Montag- Freitag) an. Schnellschnitte, die nach 15.00 Uhr im Institut eingehen, müssen vorab telefonisch unter 0731-50056308 angemeldet werden (siehe auch FB-HIST 5-2 Abgabe von Gewebe zur Schnellschnittuntersuchung).

Alle Präparate müssen für eine korrekte Registrierung und Bearbeitung eindeutig gekennzeichnet sein. Bitte achten Sie auf die korrekte Beschriftung der einzelnen Einsendegefäße und der Auftragsscheine.

Wir benötigen folgende Angaben:

  • Personalien des Patienten (vollständiger Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Art der Versicherung, bei Privatpatienten Anschrift des Patienten) und bei ambulanten Kassenpatienten einen KV-Schein.
  • Wichtig sind Angaben zur Art der Entnahmelokalisation/ Art des Untersuchungsmaterials und klinischen Befunden (Anamnese und Vorbefunde) sowie Fragestellung.
  • Bekannte infektiöse Erkrankungen sind gesondert zu vermerken. Weiterhin sollte eine Telefonnummer für Befundrückfragen angegeben werden und der Name des einsendenden Arztes in lesbarer Schrift vermerkt werden.

Als Universalfixierungsmittel aller Gewebe für histologische Untersuchungen wird 4%ige gepufferte Formaldehydlösung verwendet. Die generelle neutrale Pufferung (pH 7) ist zwingend notwendig, da sonst die Gefahr besteht, dass Nukleinsäuren (DNA/RNA) zerstört werden. Das Material wäre dann nicht mehr für molekularpathologische Untersuchungen verwendbar. Optimal für die Fixierung ist ein Volumenverhältnis von Gewebe zu 4%iger Formaldehydlösung von 1:10, mindestens aber 1:3.

Für die Ausstrichpräparate der gynäkologischen Zytologie eignen sich 96%iges Ethanol oder handelsübliche Fixierungssprays (z.B. Merckofix) zur Fixierung (das Spray aus einer Entfernung von ca. 25-30 cm von der Seite her auf den gesamten Objektträger aufsprühen). Nach der Fixation müssen die Präparate luftgetrocknet und bruchsicher versandt.

Probenmaterial zur zytologischen Untersuchung sollte stets so rasch wie möglich versendet werden. Seröse Flüssigkeiten, Punktate, Aspirate Spülzytologien und andere Flüssigkeiten werden grundsätzlich unfixiert (nativ) versandt und müssen bis zum Transport im Kühlschrank bei 2-8°C gelagert werden. Ein rascher Transport (innerhalb von 48 h) an das Institut für Pathologie ist einer Lagerung beim Einsender/ an den einsenden Abteilungen stets vorzuziehen.

Für die Zytologie von Urin oder Blasenspülflüssigkeit wird eine Fixation mit mindestens 50%igem Ethanol im Verhältnis 1:1 vorgeschrieben. Alternativ können auch Saccomanno oder Zytospin Collection Fluid verwendet werden.

Für den Versand von Primärproben für die gängige Diagnostik können dem Einsender

  • Gefäße (leere Gefäße in einer Größe von 35ml bis 5L; mit 4%iger gepufferter neutraler Formaldehydlösung gefüllt, in den Gefäßgrößen 20ml und 50ml),
  • Einsendescheine,
  • Versandtaschen,
  • und Versandmaterialanforderungsscheine (Intern, Postversand)

zur Verfügung gestellt werden. Bitte erfragen Sie nähere Informationen bei Frau Hörmann (0731/500-56347) oder fordern Sie eine Versandmaterial-Anforderung per Fax (0731/500-56396) an. Zusätzlich kann der Versandanforderungsschein auch von internen Einsendern über roXtra aufgerufen werden und von externen Einsendern über die Instituts-Homepage unter dem Menü Formulare.

Grundsätzlich ist beim Probentransport per Post sicherzustellen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Versanddienstleisters, beispielsweise der Deutschen Post, strikt eingehalten werden.

Die Verpackung von biologischem Material muss nach den Vorgaben der UN-Klassifizierung (UN3373 für biologische Proben) in dreifacher Verpackung erfolgen.

Bitte verpacken Sie das Untersuchungsmaterial auslaufsicher, damit keine Infektionsgefahr für Mitarbeiter/innen des Transportunternehmens und unsere Mitarbeiter/innen besteht.

Die Außenverpackung muss korrekt gekennzeichnet sein.

Bitte beachten Sie folgende Checklisten für den Probentransport:

Unser oberstes Ziel ist es, die höchstmögliche Qualität der Befunde im Sinne der Patient/innen sicherzustellen. Aufgrund der Komplexität der pathologischen Diagnostik variiert der Zeitbedarf für die Befundung und hängt von der Art des Untersuchungsmaterials ab. Im Durchschnitt beträgt die Zeit für die Befunderstellung etwa 1-5 Tage.

Falls immunhistologische und molekularpathologische Zusatzuntersuchungen erforderlich sind, kann sich die Bearbeitungszeit verlängern. Diese hängt stark von der jeweiligen Untersuchung ab. Molekularpathologische Zusatzuntersuchungen erfordern etwa 5-10 Tage, während immunhistochemische Untersuchungen in der Regel etwa 1 Tag in Anspruch nehmen. Die erste Begutachtung erfolgt zunächst ohne Zusatzuntersuchungen. Die Ergebnisse der Zusatzuntersuchungen werden Ihnen in einem separaten Zusatzbericht mitgeteilt. Der postalische Versand der Befunde nimmt etwa einen weiteren Tag in Anspruch.

Wir arbeiten ständig daran die Qualität unserer Leistungen zu verbessern. Sollten Sie Wünsche, Anregungen, Kritik oder Lob haben, so schicken Sie uns bitte eine Nachricht an unsere Qualitätsmanager:

qm.pathologie@uniklinik-​ulm.de

Befundauskunft

Für jegliche Rückfragen bezüglich Befunde wenden Sie sich bitte an:

Tel. +49 (0)731 500 56321

Anforderungen / Zusätzliche Nach-forderungen

Untersuchungen fordern Sie bitte schriftlich per Fax an:

Fax: +49 (0)731 500 56396

Besetzt Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr
und Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr.