Lehre und Studium an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm

Lehrangebote im Studiengang Humanmedizin der Universität Ulm
  • Hauptvorlesung Psychiatrie
  • Praktikum Psychiatrie
  • Vorlesungen zur Gesundheitsökonomie
  • Vorlesungen zur psychiatrischen Epidemiologie

Lehrende:

Prof. Dr. Thomas Becker
Prof. Dr. Reinhold Kilian 
Prof. Dr. Bernd Puschner
Prof. Dr. Matthias Riepe
Prof. Dr. Nicolas Rüsch
Jun.-Prof. Dr. Nathalie Oexle
Priv. Doz. Dr. Markus Kösters
Priv. Doz. Dr. Silvia Krumm

Vorlesungsmaterialien:

Hier finden Sie nur die Vorlesungsmaterialien von Herrn Prof. Dr. T. Becker.

Wintersemester 2015/2016

21. Januar 2016: Psychiatrische Notfälle, UBG, Suizidalität
Prof. Dr. T. Becker

Hier finden Sie die Vorlesung als komplette pdf-Datei.

 

Informationen für das Praktische Jahr (PJ)

Als regionales Kompetenzzentrum erfüllen wir den Auftrag zur Behandlung psychisch erkrankter Menschen und übernehmen – in Kooperation mit anderen Hilfeeinrichtungen – Verantwortung für deren Behandlung sowie für die Förderung der psychischen Gesundheit der Menschen in der Region Nord- und Mittelschwaben. Dazu stehen über 300 vollstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung, weiterhin ein Home Treatment Team (aufsuchende Behandlung zu Hause) sowie eine große Psychiatrische Institutsambulanz (PIA). Es wird das gesamte Spektrum psychischer Krankheiten behandelt. Dafür stehen neben offenen und beschützenden allgemeinpsychiatrischen Stationen auch Spezialstationen für affektive Störungen, Suchterkrankungen, Schizophrenie (inklusive Frühintervention) und Gerontopsychiatrie zur Verfügung, weiterhin eine Psychotherapiestation mit Schwerpunkt auf Angst-, Zwangs- und Persönlichkeitsstörungen. Neben vielfältigen diagnostischen Möglichkeiten stehen spezielle therapeutische Interventionen wie Elektrokrampftherapie (EKT) und transkranielle Magnetstimulation (TMS) zur Verfügung.

Psychisch erkrankte Menschen und ihre Angehörigen stehen im Mittelpunkt. Wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethoden eröffnen auf der Grundlage des Gesprächs mit Patienten vielfältige therapeutische Möglichkeiten. Wir nehmen Krankheitsbeschwerden ernst, stärken die Ressourcen und Fähigkeiten der Patienten und unterstützen sie bei der Bewältigung ihrer Erkrankung. Als Ergebnis integrierter Behandlung mit Kontinuität der Betreuung und Vernetzung medizinischer und sozialer Hilfen streben wir eine Verbesserung der Lebensqualität psychisch erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen an. Zu diesem Zweck arbeitet auf jeder Station ein Team von Ärztinnen, Psychologen, Krankenpflegern, Sozialarbeiterinnen und Spezialtherapeuten in enger Abstimmung miteinander. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Spezialtherapien wie Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Ergotherapie und Job Coaching.

Aufwandsentschädigung: Sie erhalten 649 Euro / Monat.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Nicolas Rüsch, Dr. Moritz E. Wigand

Die Größe der Klinik und das breite Behandlungsspektrum ermöglichen zahlreiche Einblicke in psychiatrische Diagnostik und Therapie. Die Verknüpfung von großer Versorgungsklinik und universitärem Auftrag bietet viele Möglichkeiten:

  • Mitarbeit auf offenen und beschützenden Stationen verschiedener Bereiche (z.B. Sucht, Gerontopsychiatrie und Allgemeinpsychiatrie im Verlauf des Tertials)
  • Teilnahme an allen stationsrelevanten Abläufen sowie zusätzlich die Möglichkeit zu Hausbesuchen mit dem Home Treatment, Arbeit in der Ambulanz (PIA), Teilnahme an therapeutischen Gruppen und Einzelgesprächen, Besichtigung der Spezialtherapien und des Sozialdienstes, Teilnahme an speziellen Therapieverfahren
  • Teilnahme an (neuro)psychologischer Testung und Diagnostik
  • Im Verlauf zunehmend eigenständige Arbeit mit Patienten unter Anleitung
  • Supervision inklusive Mini-Examina in Vorbereitung auf den praktischen Teil des Staatsexamens durch die PJ-Beauftragten
  • Teilnahme an allen Fortbildungen der Klinik (Balintgruppe, psychotherapeutische Supervision, Facharztcurriculum, wiss. Vorträge)
  • Bei Interesse Einblick in Forschungsfelder wie Versorgungsforschung, Meta-Analysen, Gesundheitsökonomie, Public Mental Health, Stigma, Gerontopsychiatrie oder Psychiatrie und Literatur
  • gute Kenntnisse in Psychopathologie/Befunderhebung
  • gute Kenntnisse in Differentialdiagnostik (auch in Kooperation mit den in Günzburg bestens vertretenen anderen neurowissenschaftlichen Disziplinen)
  • gute Kenntnisse in Psychopharmakotherapie
  • Grundkenntnisse der kognitiven Verhaltenstherapie
  • Grundkenntnisse der Soziotherapie
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