Neben ärztlichen Diagnosen stehen individuelle Krankheitsdeutungen. In diesen suchen kranke Menschen für sich selbst herauszufinden, welchen Platz ihre Erkrankung in ihrem Leben hat. Kulturübergreifend wird eine Krankheitsdeutung dabei besonders oft gewählt. Diese versteht Krankheit als Strafe.
Die Tagung „Krankheit als Strafe?“ beleuchtet dieses vielschichtige Phänomen aus theologischer, medizinethischer, soziologischer, pflegerischer und patientenbezogener Perspektive. Vorträge, Diskussionen und ein kulturelles Rahmenprogramm eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einem Thema, das Betroffene, Angehörige und Fachleute gleichermaßen betrifft.
Veranstalter ist das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm in Kooperation mit Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).
Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen hierzu finden sich im Veranstaltungsflyer.
