Christian Buske erhält den “International Research Impact Award" für seine Arbeiten zum Morbus Waldenström

Prof. Christian Buske, Ärztlicher Direktor des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm (UKU), hat beim diesjährigen Kongress der amerikanischen “International Waldenstrom’s Macroglobulinemia Foundation” (IWMF) in Columbus, Ohio den erstmalig vergebenen Research Impact Award verliehen bekommen.

Dabei wurde er für seine langjährige klinische Forschung im Bereich des Morbus Waldenström, sein Patientenengagement und für seine Gründung und Leitung des europäischen Konsortiums für den Morbus Waldenström (ECWM) geehrt.

Prof. Buske, der bereits 2022 mit dem Jan Gösta Waldenström Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, leitet das europäische Konsortium und bietet mit dem Universitätsklinikum Ulm und der Klinik für Innere Medizin III (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Hartmut Döhner) zahlreiche europäische akademische Therapiestudien für diese seltene Lymphomerkrankung an, mit dem Ziel den Patienten frühzeitig innovative Therapien anzubieten. Neben Prof. Buske wurden Prof. Steven Treon von der Harvard University, Boston, USA und Prof. Stephen Ansell von der Mayo Clinic, Rochester, USA mit dem Research Impact Award ausgezeichnet.

Der Morbus Waldenström gehört zu der Gruppe der langsam wachsenden Lymphome, die derzeit mit den verfügbaren Methoden nicht geheilt werden kann. In laufenden Therapiestudien testet Prof. Buske die Möglichkeit bei dieser Erkrankung durch zeitlich begrenzte chemotherapiefreie Ansätze eine Langzeitkontrolle zu erzielen und die noch vorherrschende Chemotherapie abzulösen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die amerikanische IWMF, die von Patienten mit Morbus Waldenström gegründet wurde und heute zu den weltweit größten Förderern der translationalen und klinischen Forschung zu dieser Erkrankung zählt, mir diesen Preis zugedacht hat. Die Auszeichnung wird mich und meine Kolleginnen und Kollegen des ECWM bestärken, unserer Vision, eine Heilung des Morbus Waldenström zu erreichen, weiter zu folgen."

Christian Buske erhält den “International Research Impact Award" für seine Arbeiten zum Morbus Waldenström