Leben retten lernen: Neues Schulformat vermittelt Jugendlichen die Abläufe der Rettungskette

Gemeinsame Pressemitteilung

des DRK Kreisverband Ulm e. V.,
der DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gGmbH,
der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm

 

Der DRK Kreisverband Ulm e. V., die DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gGmbHund die Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm bringen Jugendlichen die Abläufe der Rettungskette praxisorientiert näher und stärken ihre Handlungssicherheit in Notfallsituationen.

Wie reagiere ich, wenn jemand plötzlich zusammenbricht? Wen rufe ich an? Was passiert nachdem der Rettungswagen eingetroffen ist? Und wie geht es in der Notaufnahme weiter? Antworten auf diese Fragen erhielten 120 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Albert-Einstein-Realschule in Wiblingen bei einem praxisorientierten Aktionstag zum Thema Notfallversorgung. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zur Förderung der Gesundheitskompetenz an Schulen statt.

Mit dem Pilotprojekt haben die drei Projektpartner ein Veranstaltungsformat entwickelt, das Jugendlichen die wichtigsten Stationen der Rettungskette erlebbar macht – von der Ersten Hilfe über den Rettungsdienst bis zur medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Ziel ist es, ihre Handlungssicherheit zu stärken und Unsicherheiten im Umgang mit Notfallsituationen zu reduzieren.

Prävention beginnt im Klassenzimmer

Wer früh lernt, mit Notfallsituationen umzugehen, reagiert im Ernstfall sicherer und übernimmt eher Verantwortung. Kinder und Jugendliche für richtiges Verhalten im Notfall zu sensibilisieren, ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsprävention und kann Leben retten. Christian Waggeg, Notfallsanitäter beim DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm betont: "Jede Minute zählt. Wer bereits in jungen Jahren lernt, einen Notruf richtig abzusetzen oder Erste Hilfe zu leisten, kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen."

Genau hier setzt das neue Bildungsformat an: An drei interaktiven und praxisnahen Stationen sammelten die Schülerinnen und Schüler eigene Erfahrungen im Umgang mit Notfallsituationen. Begleitet wurden sie dabei von 14 Fachkräften aus den Bereichen Erste Hilfe, Rettungsdienst und Klinik.

An der Station des DRK Kreisverbands Ulm e. V. stand die Erste Hilfe im Mittelpunkt. Anhand eines nachgestellten Fahrradunfalls konnten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Maßnahmen praxisnah erlernen und selbst ausprobieren. Dabei wurden das richtige Absetzen eines Notrufs, die stabile Seitenlage sowie das Anlegen eines Kopfverbandes geübt.

Die DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm gGmbH gab einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Rettungsdienstes und die Abläufe der präklinischen Notfallversorgung. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler einen Rettungswagen besichtigen.

Die Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm zeigte, wie die Versorgung nach der Ankunft im Krankenhaus weitergeht. Anhand verschiedener Mitmachaktionen untersuchten die Jugendlichen Pupillen und Vitalwerte, lernten Gesundheitsberufe kennen, erkundeten einen nachgestellten OP und legten sich gegenseitig einen Gips an.

Durch das Fallbeispiel und die eng abgestimmten Inhalte der Stationen erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Notfallversorgung. „Unsere Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung dabei. Dass sie selbst ausprobieren und erleben konnten, wie die Rettungskette funktioniert, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch die Möglichkeit, mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen, kam bei den Jugendlichen sehr gut an“, sagt Janine Weiß, zweite stellvertretende Schulleiterin der Albert-Einstein-Realschule Wiblingen.

Die Zusammenarbeit mit der Albert-Einstein-Realschule Wiblingen bildete den Auftakt des Projekts, das gemeinsam von den beteiligten Partnern entwickelt und durchgeführt wurde. Die positiven Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des Veranstaltungsformats ein, das künftig an weiteren Schulen im Raum Ulm und Alb-Donau-Kreis angeboten werden soll.

Interessierte Schulen können sich für weitere Informationen direkt an die Projektpartner wenden.

Ansprechpartner:

DRK Kreisverband Ulm e.V.

Frauenstraße 125
89073 Ulm

Daniela Schaich
Fachreferentin für Jugend- und Schularbeit

0731 / 14 44 61
erstehilfe@drk-ulm.de
DRK Rettungsdienst
Heidenheim-Ulm gGmbH


Stuttgarter Str. 1
89075 Ulm

Sabine Gugel
Unternehmenskommunikation

0731 / 96 33 95 – 271
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Akademie für Gesundheitsberufe
Universitätsklinikum Ulm


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89079 Ulm

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Bildungsmarketing

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