HANSON

Hypertonic saline nasal spray for respiratory tract infections - a cluster-randomised controlled trial in general practice

Atemwegsinfekten treten v.a. in der Wintersaison häufig auf. Bis zu 10% der Bevölkerung sind betroffen, was auch zu einer starken Belastung der hausärztlichen Praxen führt. Neben dem krankheitsbedingten Ausfall der Beschäftigten sind Atemwegsinfektionen zudem häufigste Ursache für die Verschreibung von Antibiotika.

Die HANSON Studie untersucht, ob die frühzeitige Anwendung einer hypertonischen Kochsalzlösung als Nasenspray die Krankheitsdauer und Schwere bei Erwachsenen mit Atemwegsinfektionen verkürzen kann.

Die Durchführung der cluster-randomisierten kontrollierten Studie in der Allgemeinmedizin erfolgt in Kooperation der drei Forschungspraxennetzwerke BayFoNet (Würzburg, Erlangen, TU und LMU München, Augsburg, Regensburg), FoPraNet-BW (Tübingen, Ulm und Freiburg), sowie RESPonsE (Berlin, Jena). Darüber hinaus sind weitere zwei Institute für Allgemeinmedizin an den Universitäten Marburg und Kiel sowie deren jeweilige Forschungspraxennetzwerke beteiligt. Die Projektleitung hat das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Würzburg.

Deutschlandweit sollen insgesamt 200 Hausarztpraxen gewonnen werden. 3840 Patientinnen und Patienten sollen eingeschlossen und über zwölf Monate nachbeobachtet werden. Start des vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt geförderten Vorhabens war am 01.04.2026.

Gefördert durch:

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Laufzeit:

04/2026 bis 09/2030

Kontakt:

Dr. rer. hum. biol. Andrés Jung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter