Häufige Fragen & Links

Wissenswertes

Für Sie als Schwangere wichtige Informationen zum Coronavirus ('SARS-CoV-2')

Was bedeutet eine Coronainfektion für mich und mein Kind?

Wir wissen heute, dass eine Infektion mit dem Coronavirus bei Schwangeren vielfach häufiger als bei Nichtschwangeren zu einer schweren CoVid-Erkrankung führt. Auch das Risiko, eine Schwangerschaftskomplikation (z.B. eine Frühgeburt oder ein im Wachstum eingeschränktes Kind) zu erleiden, ist erhöht.

Wie kann ich mich schützen?

Sie (und wir alle) sollten weiterhin die empfohlenen Regeln der Infektionsprophylaxe einhalten. Gerade die jetzt kommenden, kälteren Tage werden das Auftreten von Infektionen begünstigen. Deshalb ist es besonders wichtig, die AHA-L-Regeln konsequent zu beachten.

Soll ich mich impfen lassen?

Ja. Eine Impfung gegen das Coronavirus für Schwangere (ab der 13. Schwangerschaftswoche) und Stillende wird sowohl von den medizinischen Fachgesellschaften als auch der STIKO uneingeschränkt empfohlen. Die Coronaimpfung ist für Schwangere genauso sicher und genauso wirksam wie für Nichtschwangere.
Auch für Ihr Kind sind keine schädlichen Auswirkungen zu befürchten – im Gegenteil: wenn Sie gegen eine CoViD-Erkrankung besser geschützt sind, hilft das auch Ihrem Kind. Darüber hinaus geben Sie als Stillende die schützenden Antikörper auch an Ihr Kind weiter und schützen es so vor einer Ansteckung.
Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne individuell und kompetent.

Kann mich mein Partner bei der Geburt begleiten:

Ja. Aufgrund der aktuellen Situation und der zu erwartenden Entwicklung gilt für den Partner indessen die 3G-Regel: Er muss entweder vollständig geimpft, genesen oder aktuell getestet sein.

  • Der Status als Geimpfter oder Genesener muss nachgewiesen werden (nähere Infos erhalten Sie hier). 
  • Falls Sie einen Test benötigen, sollten Sie nach Möglichkeit (z.B. bei einem geplanten Kaiserschnitt oder bei einer Geburtseinleitung) einen extern durchgeführten Test mitbringen. Bitte beachten Sie die Gültigkeitsdauer – diese beträgt 24 Std. bei einem Antigentest und 48 Std. bei einem PCR-Test.
    Alternativ kann er in unserer Abstrichstation bzw. in unserer Klinik durchgeführt werden. Dabei kann es allerdings zu Verzögerungen und Wartezeiten kommen, denn diese Tests müssen von unseren Mitarbeiterinnen in der Ambulanz bzw. im Kreißsaal zusätzlich zu deren Aufgaben in der Betreuung unserer Patientinnen und Gebärenden durchgeführt werden.
Besuche auf der Wochenstation

Aktuelle Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Sektion Geburtshilfe | Universitätsklinikum Ulm (uniklinik-ulm.de)

Informationen und Hinweise zum Coronavirus | Universitätsklinikum Ulm (uniklinik-ulm.de)

Infoabende für werdende Eltern

Um Ihnen trotz der derzeitigen Einschränkungen einen interaktiven Infoabend anbieten zu können, werden wir zu den geplanten Zeiten ein sog. Webinar durchführen. Sie können unseren Präsentationen dabei über Ihren Computer oder Ihr Smartphone folgen und per Chat auch jederzeit Fragen stellen. Wir möchten Ihnen in ähnlicher Weise wie sonst auch zur Verfügung stehen.

Die aktuellen Termine finden Sie unter Veranstaltungen.

Alternativ haben wir Ihnen hier Folien zu den Themen Schwangerschaft - Geburt - Bonding - Stillen und Wissenswertes zur Versorgung Ihres Neugeborenen zusammengestellt.

Virtuelle Kreißsaalführung

Bei unserem virtuellen Klinikrundgang erhalten Sie einen ersten Eindruck in unsere geburtshilflichen Räumlichkeiten. Derzeit können aufgrund der aktuellen Situation leider keine Kreißsaalführungen stattfinden.

Wo bekomme ich weitere, korrekte Informationen?

Hier finden Sie Informationen der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung ('BZgA') zum Coronavirus, und wie Sie sich und Andere schützen können.

Wenn Sie individuelle Fragen an uns haben, können sie sich unter 'geburtshilfe.nocovid@uniklinik-ulm.de' gerne an uns wenden. Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum, die Schwangerschaftswoche, Informationen zu vorausgegangenen Schwangerschaften, Ihre Telefonnummer und Ihre Frage an uns an. Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen

Ihr Team der Geburtshilfe

Weitere Themen

Wenn Sie eine ganz normale Schwangerschaft haben und auch sonst gesundheitlich nichts besonderes vorliegt, müssen Sie sich nicht anmelden.

Sie dürfen einfach kommen, wenn Sie denken, die Geburt beginnt – und selbstverständlich auch dann, wenn Sie sich aus irgendeinem Grund unsicher sind.

Wenn es im Verlauf Ihrer Schwangerschaft Besonderheiten gab (z. B. ein Schwangerschaftszucker, ein erhöhter Blutdruck, Sorge wegen des kindlichen Wachstums usw.), ist es sinnvoll, ca. mit 34 Schwangerschaftswochen einen Termin in unserer Sprechstunde zu vereinbaren.

Das gleiche gilt, wenn Sie Begleiterkrankungen haben oder hatten (z. B. eine Thrombose, eine rheumatische Erkrankung, eine Epilepsie o. ä.), Sie Medikamente einnehmen müssen (z. B. gegen eine gesteigerte Blutgerinnung, o. ä.) oder es Besonderheiten in einer vorangegangenen Schwangerschaft gab (z. B. ein Kaiserschnitt, eine Frühgeburt o.ä.).

In all diesen Situationen sollten wir gemeinsam alles besprechen und einen Plan erstellen. Dies verschafft Ihnen die nötige Sicherheit für die Endphase der Schwangerschaft und für die Geburt.

Wenn bei Ihnen ein Kaiserschnitt erwogen wird, sollten Sie sich ca. vier bis sechs Wochen vor dem Termin bei uns in der Schwangerenambulanz vorstellen, damit wir in Ruhe alles besprechen können.

Eine individuelle Kreißsaalführung bieten wir Ihnen täglich von 09.00 bis 20.00 Uhr an. Bitte rufen Sie kurz vorher bei uns an (0731 500-58630), um sicher zu sein, dass eine Hebamme für Sie Zeit hat und unsere Geburtsräume nicht alle belegt sind. Eine Terminvereinbarung für die Kreißsaalführung ist nicht möglich.

Wenn Sie mit einem Arzt sprechen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Schwangerenambulanz. Sie erreichen uns telefonisch: Montag bis Freitag von 09.00 - 16.00 Uhr unter Telefon 0731 500-58630.

Im Nabelschnurblut (das vom Kind stammt) gibt es viele sog. Stammzellen. Das sind Zellen, die sich zu vielen anderen Zellen und Geweben weiterentwickeln können: z. B. entstehen daraus auch die blutbildenden Zellen des Knochenmarks.

Grundsätzlich kann man diese Zellen gewinnen und konservieren. Im Falle beispielsweise einer Leukämieerkrankung können diese Zellen dann den betroffenen Patienten übertragen werden.

Dies geht zumeist aber nur, wenn es nicht die eigenen Zellen sind, denn bei einer Leukämieerkrankung sind die Zellen meist genetisch verändert – und damit auch die konservierten Stammzellen dieses Menschen. Deshalb wird von allen Experten eine sog. gerichtete Einlagerung von Stammzellen (also für das eigene Kind) derzeit als nicht sinnvoll erachtet.

Kommerzielle Anbieter für die Stammzelleinlagerung bieten Verfahren an, dies dennoch zu ermöglichen. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten dieser Unternehmen. Wir übernehmen für Sie gerne die Gewinnung und den Versand des Nabelschnurblutes an diese Firmen.

Wir tun unser Möglichstes, Sie so komfortabel wie möglich unterzubringen. Leider können wir keine Zimmer reservieren – dafür bitten wir um Verständnis.

Informationen zu den Zusatzkosten für Wahlleistungen (Komfortzimmer, Familienzimmer etc.) erhalten Sie hier.

Wann immer die Belegungssituation es erlaubt, können wir für Sie und Ihren Partner (ohne Geschwisterkinder) auf Wunsch ein Familienzimmer zur Verfügung stellen. Aus Kapazitätsgründen können wir leider kein Zimmer reservieren.

Informationen zu den Zusatzkosten für Wahlleistungen (Komfortzimmer, Familienzimmer etc.) erhalten Sie hier.

Wenn es Ihnen und Ihrem Kind gut geht und alles normal verlaufen ist, können Sie bereits wenige Stunden nach der Geburt nach Hause. Dies wird als ambulante Geburt bezeichnet.

Die meisten Frauen bleiben zwei Tage bei uns. In diesem Fall können unsere Kinderärzte bei Ihrem Kind die sogenannte U2 im Rahmen Ihres stationären Aufenthaltes durchführen (also die erste kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung).

Freiberufliche Hebammen der Region und auch einige unserer Hebammen bieten Geburtsvorbereitungskurse in verschiedenen Formen an. Bitte informieren Sie sich im Internet. Ratsam ist auch eine möglichst frühzeitige Anmeldung.

Das Beste für Sie und Ihr Kind ist das 24-Stunden-Rooming-In. Das heißt, Ihr Kind ist immer bei Ihnen in Ihrem Zimmer. So lernen Sie Ihr Kind am besten kennen – und es Sie.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei der Versorgung Ihres Kindes und geben Ihnen alle nötige Hilfestellung während Ihres Aufenthaltes bei uns – und vor allem für die Zeit danach.

Eine Wassergeburt ist fast immer möglich, wenn Sie das wünschen. Dafür benötigen wir auch keine gesonderte Anmeldung.

Wir verfügen über Petzibälle in jedem Kreißsaal. Aber selbstverständlich können Sie gerne einen eigenen mitbringen.

Adresse:
Prittwitzstr. 43
89075 Ulm (Michelsberg)

Parken:
Direkt vor dem Eingang der Frauenklinik finden Sie drei Storchenparkplätze, wenn es Ihr Baby eilig hat. Dürfen wir Sie (bzw. Ihren Partner) bitten, diesen Parkplatz baldmöglichst wieder freizumachen? Ihre Mitschwangeren freuen sich darüber.
 

Links und Ratgeber

Auf folgenden Internetseiten finden Sie eine Hebamme in Ihrer Nähe: