Sektion „(Frühe) Bildung, Frühe Hilfen, Jugendhilfe und Inklusion“
Leitung
Herzlich willkommen
Die Sektion "(Frühe) Bildung, Frühe Hilfen, Jugendhilfe und Inklusion" beschäftigt sich mit der Förderung einer gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie der wissenschaftlichen Weiterentwicklung früher Unterstützungs- und Präventionsangebote für Familien.
Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen die Wechselwirkungen zwischen familiären Lebensbedingungen, Bildung, psychosozialer Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei verbinden wir entwicklungspsychologische Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Forschung für Praxis, Politik und Versorgung.
Ein besonderer Schwerpunkt der Sektion liegt auf den Auswirkungen digitaler Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wir untersuchen Chancen und Risiken digitaler Lebenswelten, entwickeln evidenzbasierte Präventions- und Interventionskonzepte und begleiten Familien, pädagogische Fachkräfte und Institutionen bei der Gestaltung eines gesunden digitalen Aufwachsens.
Unsere Forschung erfolgt interdisziplinär und in enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Jugendhilfe und Bildung.
Forschungsschwerpunkte
Frühe Bildung und Entwicklung
Die ersten Lebensjahre bilden die Grundlage für die körperliche, kognitive, emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes. Unsere Forschung untersucht, welche Faktoren eine gesunde Entwicklung fördern und wie Familien in dieser wichtigen Lebensphase bestmöglich unterstützt werden können.
Unsere Themen:
- Frühe Bildung
- Frühe Hilfen
- Entwicklungsförderung
- Eltern-Kind-Interaktion
- Resilienz
- Psychische Gesundheit im frühen Kindesalter
- Prävention von Entwicklungsrisiken
Jugendhilfe und Inklusion
Kinder wachsen unter sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen auf. Ziel unserer Forschung ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern und Unterstützungsangebote so weiterzuentwickeln, dass sie Familien bedarfsgerecht erreichen.
Unsere Themen:
- Familienorientierte Hilfen
- Kinderschutz
- Inklusion und Teilhabe
- Prävention familiärer Belastungen
- Evaluation von Unterstützungsangeboten
- Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis
Digitale Medien und gesundes Aufwachsen
Die Digitalisierung verändert das Aufwachsen von Kindern grundlegend. Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Familienalltag und beeinflussen Entwicklung, Lernen, Kommunikation und soziale Beziehungen bereits im frühen Kindesalter.
Unsere Sektion beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken digitaler Medien für Kinder, Jugendliche und Familien. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für einen gesunden und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu schaffen.
Unsere Forschung umfasst unter anderem:
- Mediennutzung im frühen Kindesalter
- Digitale Elternschaft
- Digitale Balance im Familienalltag
- Auswirkungen von Bildschirmmedien auf Entwicklung und Gesundheit
- Medienkompetenz
- Psychische Gesundheit und soziale Medien
- Digitale Gewalt und mediale Gewalterfahrungen
- Entwicklung digitaler Präventions- und Unterstützungsangebote
Mit diesem Forschungsschwerpunkt möchten wir einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Familien im digitalen Wandel nachhaltig zu stärken.
Aktuelle Forschungsprojekte
TransGen – Meine Kindheit. Deine Kindheit.
Wie prägen die Kindheitserfahrungen von Eltern die Entwicklung ihrer Kinder?
Das Forschungsprojekt untersucht transgenerationale Zusammenhänge zwischen frühen Erfahrungen der Eltern und der Entwicklung ihrer Kinder. Ziel ist es, Schutz- und Risikofaktoren besser zu verstehen und Ansatzpunkte für frühzeitige Unterstützungsangebote zu identifizieren.
Familienorientierte Prävention Häuslicher Gewalt
Kinder sind von häuslicher Gewalt häufig unmittelbar oder mittelbar betroffen. Das Projekt entwickelt und evaluiert präventive Unterstützungsangebote für Familien, um Gewalt frühzeitig vorzubeugen und die gesunde Entwicklung von Kindern nachhaltig zu fördern.
Dazugehören – Baden-Württemberg
Gesellschaftliche Teilhabe ist eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen.
Das Projekt untersucht, wie Teilhabe und Inklusion von Kindern und Familien verbessert werden können und entwickelt wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für Praxis und Politik.
Mediale Gewalterfahrungen
Digitale Medien eröffnen Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten der Kommunikation, bergen jedoch auch Risiken wie Cybermobbing, digitale Belästigung oder die Konfrontation mit belastenden Inhalten.
Das Projekt untersucht Ursachen, Auswirkungen und Präventionsmöglichkeiten medialer Gewalterfahrungen und entwickelt evidenzbasierte Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Digital Balance
Digitale Medien sind aus dem Alltag von Familien nicht mehr wegzudenken. Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über eine gesunde und ausgewogene Mediennutzung im Kindes- und Jugendalter zu gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- DigiNaBa
- wissenschaftliche Publikationen
- Informationsmaterialien
- Fachvorträge
- Wissenstransfer
- Aktivitäten auf LinkedIn
Digital Balance bündelt die Forschung der Sektion zu digitalen Lebenswelten von Kindern und Familien und bildet die Grundlage für zukünftige Forschungsprojekte.
Publikationen
Unsere wissenschaftlichen Arbeiten leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Forschung, Versorgung und Praxis.
Die Publikationen der Sektion umfassen unter anderem die Themen:
- Frühe Bildung
- Frühe Hilfen
- Jugendhilfe
- Kinderschutz
- Inklusion
- Prävention
- Digitale Medien
- Psychische Gesundheit
- Entwicklungspsychologie
Eine vollständige Übersicht unserer Veröffentlichungen finden Sie im Bereich Publikationen.
Wissenstransfer
Wissenschaft entfaltet ihre Wirkung insbesondere dann, wenn Forschungsergebnisse den Weg in die Praxis finden.
Deshalb arbeiten wir eng mit Fachkräften aus Medizin, Psychologie, Pädagogik, Jugendhilfe sowie politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zusammen. Unsere Forschung bildet die Grundlage für praxisnahe Handlungsempfehlungen, Fortbildungsangebote und innovative Präventionskonzepte.
Unser Transferangebot umfasst:
- Fort- und Weiterbildungen
- Vorträge
- Workshops
- Fachmaterialien
- Wissenschaftliche Beratung
- Kooperationen mit Praxispartnern
Kooperationen
Unsere Forschung lebt vom interdisziplinären Austausch.
Wir kooperieren mit Partnerinnen und Partnern aus:
- Universitäten und Forschungseinrichtungen
- Kliniken und Gesundheitswesen
- Kinder- und Jugendhilfe
- Bildungseinrichtungen
- Ministerien und Behörden
- nationalen und internationalen Forschungsverbünden
