Die Sektion Interventionelle Radiologie bietet Ihnen das gesamte Spektrum moderner minimal-invasiver Therapie an. Unser Leistungsspektrum erstreckt sich von vaskulären sowie hepato-biliären Eingriffen über onkologische  Therapien bis hin zu komplexen fokussierten therapeutischen Embolisationen von Gefäßmissbildungen bei Erwachsenen und auch Kindern. Außerdem bieten wir die schonende Implantation peripherer Ports am Unterarm für die Applikation von systemischen Chemotherapien an. Ein wichtiger Aspekt ist die Entwicklung neuer Eingriffe.

Bestmögliche Patientenbehandlung und größtmögliche Effizienz bietet die Sektion für Interventionelle Radiologie in enger Kooperation mit mehreren Kliniken (z.B. Gefäßchirurgie, Nuklearmedizin, Innere Medizin, und Chirurgie) sowie mehreren Zentren unseres Universitätsklinikums an, wie beispielsweise dem Darmzentrum, Sarkomzentrum und dem Brustzentrum.

 

Zentrale Terminvergabe Oberer Eselsberg

Telefon 0731 500-61111

Telefax 0731 500-61108

Montag: 7:30 - 16:00 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 7:30-16:30

Freitag: 7:30-15:00

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Dr. med. Jochen Breitruck

Oberarzt | Sektionsleiter interventionelle Radiologie (komm.)

 

Unser Leistungsspektrum:

  • Angiographische Gefäßdiagnostik arterieller und venöser Gefäße.
  • Rekanalisierende / Gefäßerweiternde Verfahren: perkutane transluminale Angioplastie (PTA), endovaskuläre Prothesen- und Stent-Implantation, lokale Fibrinolyse, mechanische Thrombektomie
  • Okkludierende / Gefäßverengende Verfahren: Embolisation bei gastrointestinalen und/oder postoperativen Blutungen, Reduktion der Tumorvaskularisation präoperativ, Embolisation / Okklusion zur Ausschaltung von Gefäßläsionen, Aneurysmen, Fisteln, AV-Malformationen (Abdomen/Becken, Lunge, Niere), Embolisation symptomatischer Uterus-Myome

 

Spezielle Prozeduren:

  • Selektive interne Radioembolisation (SIRT) bei primären und sekundären Lebertumoren in Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin
  • Transarterielle Chemoembolisation (TACE) bei primären und sekundären Lebertumoren
  • Intraarterielle Portanlage bei sekundären Lebertumoren, Tumoren der Bauchspeicheldrüse, gynäkologischen und urologischen Tumoren
  • Periphere venöse Portanlage
  • Sonographisch gesteuerte transjuguläre intrahepatische portosystemische Shunt-(TIPSS-) Anlage (bei Ösophagusvarizenblutung, therapierefraktärem Aszites).
  • Transjuguläre Leberbiopsie
  • Vena cava-Filterimplantation (bei Lungenembolien aufgrund tiefer Venenthrombose)
  • Perkutane transvasale Fremdkörperextraktion (Kath.-Fragmente, Elektrodenreste, usw.)
  • Hormonblut-Sampling (Parathormon, Cortisol, ACTH, Renin/Angiotensin, Insulin)

 

Bildgeführte Interventionen:

  • CT-gesteuerte Radiofrequenzablation (RFA)
  • Perkutane Thermoablation tumoröser Läsionen (Metastasen in Leber, Lunge und anderen Weichteilprozessen).
  • Perkutane Thermoablation von Osteoidosteomen
  • Perkutane Punktionen (Stanzbiopsie)
  • Perkutane Drainage von Flüssigkeitsverhalten (Pleuradrainage, Biliome, Abszesse verschiedener Lokalisationen)
  • Gallenwegsdrainage (PTCD) mit externer o. interner Ableitung
  • Perkutane Nephrostomie
  • Periradikuläre Therapie (PRT).
  • Facettengelenksblockade
  • Lumbale / thorakale Ausschaltung des Plexus Sympathicus (pAVK)
  • Ganglienblockaden (Plexus coeliacus, Ganglion Stellatum)

 

Bedeutung der Interventionellen Radiologie bzw. minimal-invasiven Therapie:

Die Minimal-Invasive Interventionelle Radiologie ergänzt zu Ihrem Wohle in hervorragender Weise bestehende andere operative wie nicht-operative Verfahren. Bei mikrotherapeutischen Eingriffen wird mit den Mitteln modernster Diagnostik eine Visualisierung des Körperinneren und der Krankheiten vorgenommen, um dann in Echtzeitbildgebung feinste Werkzeuge einzubringen und ggf. schon simultan den therapeutischen Effekt zu beobachten. Aus dieser Beschreibung ist leicht ersichtlich, dass mit den rasanten Fortschritten der Bildgebung in den letzten Jahren auch die Möglichkeiten der Mikrotherapie beeindruckend gewachsen sind. Die klinisch einsetzbaren Eingriffe finden Sie in unserem Leistungsspektrum aufgeführt. Wichtig ist hierbei, dass die Eingriffe in aller Regel nicht isoliert zu betrachten sind, sondern in ganzheitliche, fächerübergreifende Konzepte eingebunden werden. Einfachster Garant hierfür ist die in unserem Klinikum betriebene Aufstellung in verschiedenen Zentren des Universitätsklinikums Ulm.

 

Qualität

Unsere Sektion hat im Jahr 2015 am Qualitätssicherungsprogramm für radiologische Interventionen der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) teilgenommen. Hierdurch belegen wir ein hohes Maß an Qualität für unsere minimal-invasiven Eingriffe.