Die klassische Röntgenaufnahme ist für viele Erkrankungen die erste radiologische Basisuntersuchung...

Im Folgenden wollen wir Ihnen über folgende Fragen Auskunft geben:

  • Carestream DRX Evolution
  • Philips Bucky Diagnost
  • Samsung GC 70
  • Siemens Vertix FD
  • Siemens Vertix MD
  • Siemens Mira MAX
  • Siemens Mobilett XP
  • Siemens Mobilett XP Hybrid
  • Siemens Mobilett XP Plus
  • Siemens Mobilett Omega 3

Mittels einer Röntgenröhre werden Röntgenstrahlen erzeugt. Diese werden anschließend über Blendensysteme auf die zu untersuchende Körperregion eigegrenzt, so dass die übrigen Körperteile nicht dem Strahlenfeld ausgesetzt sind. Nach Eindringen der Strahlen in den Körper werden sie durch die verschiedenen Dichten des Gewebes mehr oder weniger stark abgeschwächt. Kompaktes Gewebe wie Knochen oder Fremdmaterialien wie Prothesen weisen eine sehr hohe Dichte auf und absorbieren einen hohen Strahlenanteil, während beispielsweise Lungengewebe auf Grund seines hohen Luftanteils nur eine geringe Absorption zeigt. Auf der gegenüberliegenden Körperseite werden die unterschiedlich abgeschwächten Strahlen von einem Detektor (Filmmaterial oder digitale Detektoren) erfasst. Auf diese Weise entsteht ein Summationsbild des durchstrahlten Körpergebietes. Dank moderner Technik ist die Strahlenbelastung heute deutlich geringer als in den vergangenen Jahrzehnten.

Die Haupteinsatzgebiete der konventionellen Radiographie liegen heute in der Diagnostik von krankhaften Veränderungen der Lunge (z.B. Lungenentzündungen), der Beurteilung der Herzkonfiguration sowie in der Erkennung von Erkrankungen des Skelettsystems (z.B. Knochenbrüche).

Eine spezielle Vorbereitung vor der Untersuchung ist in der Regel nicht notwendig. Es sollten vor der Untersuchung alle äußerlichen Gegenstände aus dem Untersuchungsgebiet entfernt werden (z.B. BH-Bügel, Schmuckstücke usw.), um eine Überlagerung zu vermeiden. Hierbei helfen Ihnen gerne unsere MTR-Assistenten.

Entsprechend der zu untersuchenden Körperregion erfolgt die Aufnahme im Stehen, Sitzen oder Liegen, wobei die Körperregion durch die MTRA in standardisierte Positionen gebracht wird. Strahlensensible Körperregionen werden zusätzlich durch Bleischürzen geschützt. Da es sich bei der konventionellen Radiographie um eine Projektionsaufnahme handelt, ist es häufig nötig eine weitere Aufnahme in einer anderen Projektionsebene zu erstellen, um Strukturen räumlich zuordnen zu können.