Personalisierte Medizin zielt darauf ab, passgenaue Behandlungsstrategien zu finden, das heißt die optimale Therapie für eine bestimmte Erkrankung eines Patienten zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Dabei werden innovative Diagnostik- und Therapieformen genutzt, u.a. molekulargenetische, -pathologische und bildgebende Verfahren.

Am Universitätsklinikum Ulm ergänzt das Zentrum für Personalisierte Medizin (ZPM) die onkologische Spitzenmedizin am Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), dem integrativen Tumorzentrum des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät. Das ZPM arbeitet interdisziplinär, auch über das Universitätsklinikum Ulm hinaus. Denn insgesamt gibt es vier ZPM Standorte in Baden-Württemberg: neben der Ulmer Universitätsklinik die Universitätsklinika in Heidelberg, Freiburg und Tübingen. Mehr über die vier Standorte erfahren Sie auf der Seite des ZPM-Verbundes.

Vertreter der vier Universitätsklinika erarbeiten gemeinsame Strukturen und Verfahren für die Diagnostik und die Therapie fortgeschrittener onkologischer Erkrankungen. Im Fokus stehen Patient*innen mit fortgeschrittener Tumorerkrankung, für die keine weiteren etablierten Therapien mehr zur Verfügung stehen oder Patient*innen mit seltenen Tumoren. Daher ist für sie eine erweiterte Diagnostik, z.B. die Sequenzierung von Teilen des Tumorgenoms sinnvoll, um mögliche weitere Therapieoptionen zu finden.

 

 

Aktuelles und Veranstaltungen

11
Mai
Sicherer Schlaf, gesunde Babys

Babyschlafsäcke für Neugeborene: Projekt des Universitätsklinikums Ulm mindert Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod

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