Autologe und allogene Stammzelltransplantation

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Donald Bunjes

Oberarzt

Thanh Mai Nguyen

Assistenzärztin

Dr. med. Verena Wais

Assistenzärztin

Transplantationskoordinatorin

Helene Mangual-Gonzalez

Transplantationskoordinatorin

Therapie und Forschung in der Klinik für Innere Medizin III

Die Stammzelltransplantationseinheit der Klinik für Innere Medizin III ist eine der ältesten Einheiten weltweit. Seit 1978 sind ca. 2500 (1400 allogene, 1100 autologe) Stammzelltransplantationen durchgeführt werden. Die Einheit ist für autologe und allogene Transplantationen sowie als ein Zentrum für die Gewinnung peripherer Blutstammzellen und für Knochenmarkentnahmen JACIE – zertifiziert. Autologe und allogene Stammzelltransplantationen werden für alle Standardindikationen angeboten, Schwerpunkte bei der allogenen Transplantation sind akute Leukämien, CLL und multiples Myelom, bei der autologen Transplantation multiples Myelom und Lymphome. Die Einheit bietet alle verfügbaren Transplantationsmodalitäten an (Familienspender, Fremdspender, haploidentische Spender, Nabelschnurblut). Ein besonderer Schwerpunkt ist die Anwendung radioaktiv markierter Antikörper (Radioimmuntherapie) zur Reduktion des Rückfallrisikos nach Transplantation bei Patienten mit akuten Leukämien und Lymphomen. Weiterhin befasst sich unsere Transplantationsgruppe besonders mit der Vermeidung der Transplantat – gegen – Wirt Reaktion durch Manipulation des Transplantats (T – Zelldepletion). Die Transplantationseinheit beteiligt sich an zahlreichen nationalen und internationalen Studien, darunter auch solche in denen neue, noch nicht zugelassene Medikamente bzw. Verfahren geprüft werden. Zur Qualitätssicherung werden alle Transplantationen an nationale (DRST), europäische (EBMT) und internationale (CIBMTR) Dateien gemeldet, und unser Zentrum beteiligt sich als Forschungszentrum (Research Centre) aktiv an der Auswertung von Stammzelltransplantationen weltweit durch das CIBMTR.

In der Grundlagenforschung beschäftigen wir uns mit dem Wiederherstellung eines funktionsfähigen Immunsystems nach Transplantation (Immunrekonstitution) mit dem Ziel die Ursachen für die langsame Erholung des Immunsystems zu verstehen und sie, wenn möglich, zu beseitigen.

Die Durchführung der Hochdosis - Chemotherapie und der Transplantation erfolgt auf einer von 2 Spezialstationen mit speziellem Luftfiltersystem. Die Transplantationsnachsorge findet in unserer Spezialambulanz für Transplantationspatienten statt.

Klinische Studien

Weitere Informationen zu den aktiven Studien erhalten Sie unter:

Studienzentrale >> Klinische Studien >> Transplantation

Leistungszahlen

für das Jahr 2017  Allogen Autolog
Gesamt 75 Patienten 105 Transplantationen bei 90 Patienten
Familienspender  16 Patienten -
Fremdspender 59 Patienten -