Sprechstunden und Ambulanzen

Hochschul- und Institutsambulanz

Profilbild von Prof. Dr. med. Maximilian Gahr, M.A.

Prof. Dr. med. Maximilian Gahr, M.A.

Oberarzt

Ärzte

Prof. Dr. med. Maximilian Gahr, M.A.  

 Mohamed Elsayed  

Dr. med. Beate Franke  

Dr. med. Dobrila Klein  

Dr. med. Markus Kölle  

 Simon Riedesser  

Dr. med. Visal-Zehra Tumani  

Sekretariat

 Gülcan Akin  

 Christiane Frieß  

 Evelyn Goldmann  

 Margret Lauber  

 Viola Mittelstädt  

 

 

Ambulanz Leimgrubenweg

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III
Raum E.10, Erdgeschoss
Leimgrubenweg 12-14
89075 Ulm (Safranberg)

 

Terminvereinbarung:

Telefon: 0731 500-61500 /-61501

Telefax: 0731 500-61502

E-Mail: ambulanz.psychiatrie@uniklinik-ulm.de

Sie erreichen uns telefonisch:

Montag bis Donnerstag 08.00 - 17.00 Uhr

Freitag 08.00 - 15.00 Uhr

 

Ambulanz Bleichstraße

Reha Verein Ulm
Erdgeschoss
Bleichstraße 1
89073 Ulm (Nähe Hauptbahnhof)

 

Terminvereinbarung:

Telefon: 0731 500-61507

Telefax: 0731 500-61509

E-Mail: ambulanz.psychiatrie@uniklinik-ulm.de

Sie erreichen uns telefonisch:

Montag, Dienstag und Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte unter Telefon 0731 500-61460 an den diensthabenden Arzt.

Die Hochschulambulanz sowie die psychiatrische Institutsambulanz bieten sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag eine umfassende psychiatrische Notfallversorgung an.
Der diensthabende Arzt ist nach Dienstschluss des Ambulanzsekretariats unter Telefon 0731 500-61460 zu erreichen. Auch eine persönliche Vorstellung in unseren Räumen ist im Notfall ohne Anmeldung jederzeit möglich.
In vielen Fällen ist bereits das Gespräch mit dem Arzt sehr hilfreich; wenn aber eine stationäre Aufnahme notwendig werden sollte, so kann diese problemlos vermittelt werden und in der überwiegenden Zahl der Fälle hier im Hause stattfinden. Der Facharztstandard wird jederzeit eingehalten.

Spezialsprechstunden mit vorheriger Terminvereinbarung

  •      ADHS im Erwachsenenalter
  •      Psychotraumatologie (posttraumatische Belastungsstörungen)
  •      Patientinnen und Patienten mit türkischem Migrationshintergrund
  •     Wahnhafte Störungen (Eifersuchtswahn, Bestehlungswahn, Dermatozoenwahn)

Die psychiatrische Hochschulambulanz ist in erster Linie für die Diagnostik komplexer oder unklarer psychischer Störungen zuständig und gibt wissenschaftlich begründete Therapieempfehlungen ab. In vielen Fällen wird die psychiatrische Hochschulambulanz zur Erhebung einer Zweitmeinung herangezogen. Besondere Kompetenz besteht in einer Reihe von Bereichen, für die Spezialsprechstunden angeboten werden. Unter Nutzung der apparativen Möglichkeiten sowie der interdisziplinären Kompetenz des Universitätsklinikums werden Patientinnen und Patienten untersucht, die von niedergelassenen Allgemein- und Nervenärzten mit gezielten Fragestellungen überwiesen werden. Daneben werden im Rahmen der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie Patientinnen und Patienten anderer Abteilungen des Universitätsklinikums Ulm, des Rehabilitationskrankenhauses Ulm sowie der Agaplesion Bethesda Klinik für Erkrankungen des Alters psychiatrisch und psychotherapeutisch betreut.

Das Behandlungsangebot der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) richtet sich an Patientinnen und Patienten, die aufgrund der Art, Schwere und Dauer ihrer Erkrankung einer kontinuierlichen, krankenhausnahen Versorgung bedürfen, wie sie von anderen Leistungserbringern in der Regel nicht geleistet werden kann. Die PIA ermöglicht in vielen Fällen, stationäre Krankenhausaufnahmen ganz zu vermeiden oder zumindest die Dauer stationärer Behandlungen abzukürzen. Hiermit trägt sie wesentlich zur Stabilisierung der sozialen Integration der Patienten bei. Die PIA leitet gezielte therapeutische Maßnahmen in Wohnortnähe der Patienten ein und gewährleistet eine Behandlungskontinuität, die in der ambulanten Behandlung auf andere Weise gegenwärtig nicht erreicht werden kann. Diese Behandlungskontinuität beinhaltet auch eine personelle Kontinuität und eine Kontinuität der persönlichen Beziehung zwischen der Patienten und dem multiprofessionellen Behandlungsteam. Durch den engmaschigen Kontakt und die aufsuchende Hilfe kann die Institutsambulanz auch dann oft erfolgreiche Therapiearbeit leisten, wenn die Patienten unzureichend motiviert ist oder den zum Besuch der Sprechstunde notwendigen Antrieb nicht aufbringen kann.
Im Einzelnen werden Patientinnen und Patienten behandelt, die einer langfristigen, kontinuierlichen Behandlung bedürfen, weil sie unter anhaltenden oder wiederkehrenden seelischen Störungen oder Krankheiten leiden, insbesondere unter Depressionen, bipolaren affektiven (manisch-depressiven) Störungen, Schizophrenien, schweren Verläufen sogenannter Persönlichkeitsstörungen oder komplizierten Abhängigkeitserkrankungen. Auch ältere Patientinnen und Patienten mit altersbedingten seelischen oder kognitiven Störungen wie M. Alzheimer können in der Psychiatrischen Institutsambulanz behandelt werden.
Das Leistungsangebot der Institutsambulanz umfasst im Sinne einer Komplexleistung das gesamte Spektrum der psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnostik und Therapie entsprechend dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnis. Dazu gehören eine ausführliche psychopathologische Befunderhebung und psychologische Diagnostik, eine aktuelle Psychopharmakotherapie, das gesamte Instrumentarium der sozialtherapeutischen einschließlich der aufsuchenden Behandlung, die Psychoedukation in Gruppen unter Einbezug der Angehörigen der Patientinnen und Patienten sowie Psychotherapie. Diese Leistungen kommen im Rahmen individueller Gesamtbehandlungspläne zum Einsatz.

  • Psychiatrisch-psychologische Diagnostik
  • Psychometrie und Neuropsychologie
  • Elektroenzephalographie und Kernspintomographie des Neurocraniums
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Traumazentrierte Psychotherapie und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Supportive Gesprächstherapie
  • Hausbesuche
  • Verordnung von Behandlungspflege
  • Beratung und Betreuung in allen sozialen Belangen
  • Ergo-, Kunst-, Musik- und Sporttherapie
  • Gruppenangebote:
    • Psychoedukationsgruppe für Patienten mit chronischen Psychosen
    • Traumazentrierte Therapie
    • Tiefenpsychologisch orientierte Einzelgespräche
    • Skills-Gruppe nach DBT für Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (nach vorheriger Anmeldung)

Die Patientinnen und Patienten der psychiatrischen Hochschulambulanz werden in der Regel von Haus- oder Nervenärzten, Fachabteilungen oder Krankenhäusern überwiesen. Für den Besuch der Psychiatrischen Institutsambulanz ist die Vorlage eines Überweisungsscheines erforderlich.
Wir sind bemüht, Wartezeiten zu vermeiden, und bitten deshalb um telefonische Voranmeldung. Das Sekretariat unserer Ambulanzen ist Montag bis Donnerstag 08.00 - 17.00 und Freitag 08.00 - 15.00 unter Tel. 0731 500-61500 oder -61501 zu erreichen.
In unseren Ambulanzen wird neben deutsch, englisch und französisch auch kroatisch, serbisch und türkisch gesprochen. Für andere Sprachen müssten unter Umständen externe Dolmetscherdienste in Anspruch genommen werden; dies sollte nach Möglichkeit bereits vor dem Termin telefonisch geklärt werden.

Psychotherapieambulanz am AWIP

Profilbild von Priv.-Doz. Dr. Zrinka Sosic-Vasic

Priv.-Doz. Dr. Zrinka Sosic-Vasic

Leitende Psychologin | Institutsleitung AWIP

Ambulanzleitung

Dipl.-Psych. Sarah Zwick  

Dipl.-Psych. Verena Scheitterlein  

Sekretariat

 

Die Psychotherapieambulanz des AWIP bietet verhaltenstherapeutisch orientierte Richtlinienpsychotherapie als zielgerichtete, beantragte, begutachtete, bewilligte und kontingentierte Maßnahme für Patientinnen und Patienten an. Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen in voller Höhe übernommen.

Es können gesetzlich versicherte erwachsene Patienten (ab dem 18. Lebensjahr) mit allen psychischen Erkrankungen aufgenommen werden, wenn das Störungsbild psychotherapeutisch zugänglich ist. Die Behandlung verläuft vergleichbar zu der in der Praxis eines niedergelassenen Therapeuten.

In der Verhaltenstherapie wird mit verschiedenen, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierten Verfahren gearbeitet. Auf der Basis konkreter, mit dem Patienten erarbeiteter Ziele, setzen die Maßnahmen am Erleben und Verhalten des Patienten an.

Aufgrund der rein ambulanten Durchführung unserer Psychotherapien können wir Patienten mit akuter Selbstgefährdung (akute Suizidalität) und akuten Psychosen nicht behandeln. In diesen Fällen ist eine stationäre Behandlung indiziert. Ebenso können wir Patienten mit Suchterkrankungen nicht behandeln, da hier zunächst eine Entzugs- oder stationäre Entwöhnungstherapie erforderlich ist. Hingegen sind ambulante Nachbehandlungen bei bestehender Abstinenz in unserer Ambulanz möglich.

In der Ambulanz sind bis zu 40 Therapeutinnen und Therapeuten tätig, die alle über ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie verfügen und nun im Rahmen der staatlich anerkannten Psychotherapeutenausbildung (PsychThG) am AWIP ihre Fachausbildung in Verhaltenstherapie absolvieren. Die Behandlungen am AWIP erfolgen unter engmaschiger Supervision (=Fachaufsicht), so dass jederzeit eine hohe Behandlungsqualität gesichert ist. Supervision gilt bei allen anerkannten Psychotherapieverfahren als Standard zur Qualitätssicherung. Die Therapiequalität wird darüber hinaus mittels Ton- und Videoaufnahmen der Behandlung sowie regelmäßige Patientenbefragungen erhoben und gesichert. Alle am Behandlungsfall beteiligten Mitarbeiter, wie etwa der Therapeut selber oder der ihm zugewiesene Supervisor unterliegen der Schweigepflicht.

Standort

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III
AWIP - Raum 4.03, 4. Obergeschoss
Leimgrubenweg 12-14
89075 Ulm (Safranberg)

Terminvereinbarung:

Telefon: 0731 500-61595

Telefax: 0731 500-61596

E-Mail: ambulanz.awip@uniklinik-ulm.de

Telefonische Sprechzeiten für Therapieanmeldung:

Montag bis Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Die Gesprächstermine dauern in der Regel 50 Minuten. Bitte bringen Sie zu allen Terminen Ihre Krankenversicherungskarte mit. Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte rechtzeitig in unserem Ambulanzsekretariat ab.

Probatorische Sitzungen (Probesitzungen)

Nach Zuteilung des Therapeuten finden bis zu vier probatorische Sitzungen (Probesitzungen) statt, die dem gegenseitigen Kennenlernen, der weiteren Diagnostik und der Therapieplanung dienen. Alle folgenden Termine finden in der Regel am gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit statt. Ziel dieser ersten gemeinsamen Arbeitsphase ist die positive Entscheidung von Ihnen und dem Therapeuten gleichermaßen für die Aufnahme einer Psychotherapie.

Entscheidung über die weitere Therapie und Antrag an die Krankenkasse

Erfolgt die Entscheidung für eine weitere Therapie, stellt der Therapeut einen entsprechenden Antrag an die Krankenkasse. Erst nach dem positivem Bescheid der Kasse können Sie die Behandlung bei Ihrem Therapeuten beginnen. Während dieser Wartezeit auf Bewilligung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse kann Ihnen Ihr Therapeut zur Überbrückung Termine nach Bedarf anbieten.

Therapieverlauf

In der Regel kann eine Verhaltenstherapie in 25-45 Therapiesitzungen abgeschlossen werden. In manchen Fällen sind auch bis zu 80 Behandlungsstunden erforderlich. Die Einzeltherapiesitzungen dauern jeweils 50 Minuten und finden in der Regel einmal pro Woche (am selben Wochentag zur selben Uhrzeit) statt.

Wenn Sie sich am AWIP verhaltenstherapeutisch behandeln lassen möchten, können Sie sich wie folgt für die Ambulanz anmelden:

Anruf im Rahmen der telefonischen Sprechzeiten

Hier werden Ihre Anliegen und Ihre Kontaktdaten aufgenommen. Es erfolgt eine Aufnahme in die Warteliste, die jedoch noch keine Garantie auf einen Therapieplatz darstellt. Anmeldung sind nur telefonisch oder persönlich und nicht per Email möglich.

Vorgespräch

Meist besteht vor Aufnahme einer Therapie eine – in der Regel kurze - Wartezeit. Sobald ein möglicher Therapieplatz frei ist, wird zunächst ein Vorgespräch bei einem Therapeuten aus dem Leitungsteam zum gegenseitigen Kennenlernen vereinbart. Sollte in diesem Gespräch festgestellt werden, dass eine ambulante Behandlung im Rahmen der Richtlinienpsychotherapie sinnvoll und möglich erscheint, bekommen Sie einen Therapieplatz bei einem unserer Therapeuten. Dabei werden nach Möglichkeit Ihre Anliegen, z.B. bezüglich möglicher Therapiezeiten berücksichtigt.