Angebote unserer Einrichtung

Die Mitarbeiter*innen der Klinik sind an den folgenden Unterrichtsveranstaltungen beteiligt: Einführung in die Klinische Medizin (1. Semester), Wahlfach Anamnesegruppen (Vorklinik), Medizinische Psychologie (Seminar, Vorlesung, Blockkurs; 1. und 2. Semester), Einführung in die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Vorlesung und Seminar, 7. Semester), Ärztliche Gesprächsführung (5., 7. und 10. Semester) sowie verschiedene Wahlpflichtveranstaltungen. Weiterhin führen sie Veranstaltungen für Psychologiestudenten durch und unterrichten Gesprächsführung für Zahnmediziner. Nähere Informationen sind über die Lernplattform Medizin erhältlich.

Kontakt »Studium & Lehre«

Telefon +49 731/500-61911

Telefax +49 731/500-61912

Hausanschrift

Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Sektion Medizinische Psychologie | Frauensteige 6 | 89075 Ulm

Lehrbeauftragter Klinik

Profilbild von Prof. Dr. phil. Jörn von Wietersheim

Prof. Dr. phil. Jörn von Wietersheim

Leitender Psychologe | Leitung Hochschulambulanz | Leitung der Sprechstunde im Betrieb

Lehrbeauftragter Vorklinik

Profilbild von PD Dr. Steffen Walter

PD Dr. Steffen Walter

Sektionsleitung Med. Psychologie

PJ-Beauftragter

Profilbild von Dr. med. Nikolai Köppelmann

Dr. med. Nikolai Köppelmann

Leitender Oberarzt | Leiter Psychodynamische Behandlungsgruppe

Vorklinik/ Medizinische Psychologie

Das Fach der Medizinischen Psychologie soll die Wahrnehmungsfähigkeit von zukünftigen Ärzten hinsichtlich der psychischen Vorgänge sensibilisieren und diese zum Wohl des Patienten beeinflussen. Die Themengebiete der gesamten Psychologie sind für die Erklärung der Entstehung und Behandlung somatischer und psychischer Erkrankungen von großer Bedeutung. Hauptgegenstand der Medizinischen Psychologie bilden u.a. die Arzt-Patienten-Beziehung, der Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden, Krankheitsverarbeitung, Kooperationsbeziehungen und Konflikte in der Teamarbeit oder die Überforderung von Ärzten.

Das Fach Medizinische Psychologie ist nach der Approbationsordnung Bestandteil des ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (Physikum).

Weitere Veranstaltungen

  • Integriertes Seminar „Grundlagen der Schmerzpsychologie“ (1. Semester)
  • Seminar „Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie“ (1. oder 2. Semester)
  • Blockkurs „Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie“ (2. Semester)
  • Einführung in die klinische Medizin (1. oder 2. Semester)
  • Wahlfach „Anamnesegruppen“ (Vorkllinik)

Klinischer Unterricht

Vorlesung Einführung in die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

In der Vorlesung werden die für die Psychosomatische Medizin relevanten Störungsbilder sowie deren Entstehungsmechanismen und Behandlungsmöglichkeiten dargestellt. Weiterhin werden die wichtigsten psychotherapeutischen Verfahren vorgestellt.

Seminar Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Im Seminar wird das Wissen um die psychosomatischen Krankheitsbilder und deren Behandlung vertieft. Hierzu können im Seminar häufig Patienten aus der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie durch die Studierenden interviewt werden. Anschließend werden die Erfahrungen, das Krankheitsbild und die Therapiemöglichkeiten diskutiert.

Gesprächsführung

Im 5. Semester erhalten Studierende parallel zum Untersuchungskurs "Innere Medizin" die Gelegenheit, unter Anleitung Übungsgespräche mit speziellen geschulten Schauspieler ("Simulationspatienten") zu führen. Jede Übung wird in der Kleingruppe videogestützt ausgewertet.

In diesem Seminar werden die kommunikativen Fähigkeiten erweitert. Die Studierenden setzen sich mit schwierigen Situationen und besonderen Herausforderungen auseinander. Auch hier werden Übungsgespräche mit Simulationspatienten geführt. Jede Übung wird in der Kleingruppe videogestützt ausgewertet.

Dieses Seminar wird künftig im erweiterten Gesprächsführungskurs (7. Semester) aufgehen. Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung in die speziellen Gesprächstechniken mit schwerkranken und sterbenden Patienten haben Studierende die Gelegenheit, ein solches Gespräch mit einem simulierten Patienten zu üben.

Lehre Molekulare Psychosomatik

  • Supervision of laboratory internships for Bachelor's and Master's students (Mol. Med.)
  • Supervision of Bachelor's and Master's thesises (Mol. Med., Mol. & Transl. Neurosci., Biology/Zoology)
  • Supervision of MD and PhD thesises
  • "Schülernachmittag"
  • Lecture, Master Molecular and Translational Neuroscience: "Stress and affective disorders"
  • Lecture, Master Molecular and Translational Neuroscience: "Basics in stress physiology"
  • Lecture, Trauma Module Molecular Medicine
  • Blockkurs medizinische Psychologie: "Einführung in die Medizinische Statistik"
  • Vorlesung, Einführung in die Psychosomatische Med. und Psychotherapie: "Molekulare psychosomatische Grundlagenforschung"

Tutor- und WiHi-Jobs

Vermittelt werden Grundlagen sozialer und psychischer Einflüsse auf die Gesundheit und auf das ärztliche Handeln anhand ausgewählter Themen. Die Teilnehmer*innen werden dabei mit Prinzipien des Wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Vortragen, Diskutieren, Publizieren, (selbst-)kritische Haltung gegenüber Wahrnehmung und Informationen …) vertraut gemacht. Tutor*innen unterstützen jeweils einen Dozent*innen in einer von 8 Gruppen.

Vergütung für Kurszeiten (11 Doppelstunden), individuelle Vorbereitung, Briefing/Debriefing, Dokumentation: 40 Stunden

Kurszeiten: mittwochs, 13.15-14.45 h  oder 15.15-16.45 h

Theoretische Annahmen zur Psychobiologie von akuten und chronischen Schmerzen werden vermittelt. Praktisch werden im Labor die Technik des Biofeedback an Geräten, behavioral-kognitive Interventionen und Entspannung vermittelt. Tutor*innen unterstützen die Dozent*innen in einer von 4 parallel stattfindenden Gruppen.

Vergütung je Block (3 Doppelstunden + individuelle Vorbereitung): 10 Stunden

Kurszeiten: freitags, 10-12 h

Die Aufgabe der Tutor*innen: den Unterricht vorbereiten, für eine geregelte Durchführung sorgen und als Peer Teacher das Feedback und die Diskussion zu moderieren;

Vergütung je Unterrichtsblock (4 Doppelstunden, Vor- und Nachbereitung): 18 Stunden,
einmalig 8 Stunden (für Einführung und Schlussbesprechung)

Kurszeiten: montags, 12-14 h

Die Aufgabe der Tutor*innen: Auf- und Abbau für 4 Seminarräume; Aufzeichnungen schneiden und bereitstellen; Dokumentation

34 Stunden je Block (3 Montagsblöcke, 3 Dienstagsblöcke)
einmalig 4 Stunden für die Einweisung in die Kamera- und Speichertechnik, Datenhandhabung, Videoschnitt

Kurszeiten: montags und/oder dienstags 12-14 Uhr

Die Aufgabe der Tutor*innen: den Unterricht vorbereiten, für eine geregelte Durchführung sorgen und als Peer Teacher das Feedback und die Diskussion zu moderieren;

Vergütung je Unterrichtsblock (14 Doppelstunden an 5 Terminen, Vor- und Nachbereitung): 24 Stunden,
einmalig 8 Stunden (für Einführung und Schlussbesprechung)

Kurszeiten: montags, 8-10.15 h

Die Aufgabe der Tutor*innen: Auf- und Abbau für 8 Seminarräume; Aufzeichnungen schneiden und bereitstellen; Dokumentation

Vergütung je Block (à 4 Unterrichtstermine mit Aufzeichnungen) mit Kameraauf-und abbau, Video-Clips kopieren, schneiden und bereitstellen, Dokumentation: 53 Stunden
einmalig 4 Stunden für die Einweisung in die Kamera- und Speichertechnik, Datenhandhabung, Videoschnitt

Kurszeiten: montags 8-10.15 Uhr

Weiterführende Links

Praktisches Jahr

Studenten im Praktischen Jahr lernen in unserer Einrichtung

  • wie Gesprächstechnik Medikamente ersetzen kann
  • wie Krankheit und Biographie zusammenhängen
  • wie psychosomatische Krankheitsbilder behandelt werden
  • welche Therapieform für welchen Patienten geeignet ist
  • wie sich allgemeinmedizinische Kenntnisse und Fähigkeiten

und Psychotherapie integrieren lassen und dürfen

  • nach einer Einlernphase selbständig (unter Supervision) Anamnese-Gespräche und diagnostische Tests durchführen
  • Ko-Therapeuten werden in Einzel- und Gruppentherapien
  • körperliche Aufnahmeuntersuchungen durchführen und differentialdiagnostisches Denken schulen
  • an Fallbesprechungen, Teamsitzungen, Visiten, Konferenzen teilnehmen
  • Supervision kennenlernen
  • an internen Weiterbildungen teilnehmen
  • Einblick in unsere Forschungsfelder bekommen

 

  • ab ca. 07:45 Uhr Blutentnahmen
  • ab 08:00 Uhr Teilnahme an allen Klinikbesprechungen und Besprechungen im zugewiesenen Behandlungssetting (vgl. gesonderter Plan für Mitarbeiter)
  • Teilnahme an somatischen Aufnahme- und Verlaufsuntersuchungen
  • Teilnahme an psychotherapeutischen Aufnahmegesprächen
  • strukturierte Teilnahme als Cotherapeut/-in im zugewiesenen Behandlungssetting an Einzel- und Gruppentherapien (Gesprächsgruppe, soziales Kompetenztraining, Stressmanagement, Achtsamkeitstraining, Kunst- Musik- und konzentrative Bewegungstherapie, Entspannungstraining, Morgenrunde)
  • Teilnahme an Ambulanzgesprächen
Tertialeinführung

durch den PJ-Beauftragten und den zuständigen Settingleiter/die zuständige Settingleiterin. Regelmäßige individuelle Ausbildung durch die Settingleiter und Assistenten/-innen im Rahmen der Teambesprechungen und Visiten sowie in den Vor- und Nachbesprechungen der Therapien

Visite

Teilnahmemöglichkeit an der Samstagsvisite (08:30 Uhr-11:30 Uhr) mit Vor- und Nachbesprechung mit Freizeitausgleich unter der Woche

Dienste

keineNachtdienste

Mittel- und Abschlussgespräche

gemäß den Vorgaben des Logbuchs

  • Teilnahme an Aufnahmeuntersuchungen, Dokumentation und Anordnungen in der Patientenkurve
  • Teilnahme an ausgewählten Gruppentherapien
  • Anforderung externer Befunde
  • Patientenvorstellungen im Team
  • Erstellen von Stundenprotokollen von Einzel- und Gruppentherapien
  • Verfassen des somatischen Teils des Arztbriefes
  • Erhebung von psychosomatischen und biographischen Anamnesen bei ausgewählten Patienten
  • Leitung der Morgenrunde und des Entspannungstrainings für die Patienten unter Supervision
  • Formulierung von Hypothesen zum Störungsmodell/zur Psychodynamik für den psychotherapeutischen Teil des Arztbriefes
  • je nach persönlicher Eignung Durchführung von therapeutischen Einzelgesprächen unter 1:1 Supervision

Mini-Examen zur Selbstkontrolle

Klinik-/Stations-/Einrichtungsinterne Veranstaltungen

Klinikbesprechung dienstags 12:30 Uhr-13:00 Uhr, Raum 4.37
Forschungskolloquium Donnerstags 14:00 Uhr-15:00Uhr, Raum 4.37

Weitere Termine in Abhängigkeit vom jeweiligen Behandlungssetting

Rotationsmöglichkeit

Nach Absprache mit dem jeweiligen Settingleiter/der jeweiligen Settingleiterin und dem PJ-Beauftragte