Stereotaxie

 

Bei der Stereotaxie handelt es sich um eine Bestrahlungstechnik, bei der eine definierte Bestrahlungsdosis genau in ein vorher definiertes Zielgebiet eingebracht wird. Dabei wird das umgebene, nicht erkrankte Gewebe nur sehr gering belastet. Die Einstrahlung der Bestrahlungsdosis erfolgt entweder über viele unterschiedliche Stehfelder aus verschiedenen Richtungen oder über sogenannte Bestrahlungsbögen. Die gesamte Behandlung bedarf einer exakten Vorbereitung. Die Bestrahlung selbst einschließlich der Lagerung dauert - je nach Anzahl der bestrahlten Bereiche - jeweils ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde.

Durch die stereotaktische Bestrahlungstechnik können hohe Bestrahlungsdosen in das Tumorgebiet eingebracht werden unter guter Schonung des umgebenden Gewebes. Insbesondere bei der Behandlung neuro-onkologischer Erkrankungen wird eine radiochirurgische (einzeitige) oder fraktionierte (mehrzeitige) stereotaktische Bestrahlung erwogen.

In unserer Klinik wird z.Zt. bei den folgenden Erkrankungen eine Indikation zur Stereotaxie geprüft:

  • Einzelne Metastasen im Gehirn
  • Wiederaufgetretene, kleine hirneigene Tumoren