Revidierter Geneva-Score
Klinische Vortestwahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie (LAE)
Der revidierte Geneva-Score ist eine klinische Entscheidungsregel, mit der die Vortestwahrscheinlichkeit einer Lungenembolie (PE) auf der Grundlage von Risikofaktoren und klinischen Befunden des Patienten bestimmt wird.
• 0 – 3 Punkte: Geringe klinische Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie.
D-Dimer-Testung: Negativ: Abbruch weiterer Diagnostik erwägen. / Positiv: Bildgebung indiziert. • 4 – 10 Punkte: Mittlere klinische Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie.
D-Dimer-Testung: Negativ: Abbruch weiterer Diagnostik erwägen. / Positiv: Bildgebung indiziert. • ≥ 11 Punkte: Hohe klinische Wahrscheinlichkeit für eine Lungenembolie.
(> 60% Wahrscheinlichkeit für eine LAE). Diagnostische Bildgebung direkt indiziert.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich zu Informationszwecken und als klinische Orientierungshilfe. Er ersetzt keine eigenständige ärztliche Beurteilung und medizinische Indikationsstellung.
Referenzen:
1. Le Gal G, Righini M, et al. Prediction of pulmonary embolism in the emergency department: the revised Geneva score. Annals of Internal Medicine. 2006; 144: 165-71.
2. Klok FA, Kruisman E, et al. Comparison of the revised Geneva score with the Wells rule for assessing clinical probability of pulmonary embolism. J Thromb Haemost. 2008; 6: 40-4.
3. Klok FA, Mos IC, et al. Simplification of the revised Geneva score for assessing clinical probability of pulmonary embolism. Archives of Internal Medicine. 2008; 168: 2131-6.