Die Professur für Medizinische Strahlenphysik verbindet die Medizinische Bildgebung und Molekulare Radiotherapie als fundamentale Bestandteile innovativer Konzepte der Präzisionsmedizin (Theranostics). Die Forschungsarbeiten fokussieren deshalb auf die Optimierung der individuellen Diagnostik und Therapie mit besonderem Schwerpunkt auf der Translation theoretischer Methoden in die klinische Routine.

Die Schwerpunkte der Forschungsprofessur liegen auf der

  • Optimierung der Molekularen Radiotherapie unter optimaler Verwertung von Vorwissen aus verschiedenen Quellen
    - aus individueller (funktioneller) Bildgebung
    - aus Vorwissen über die Patientengruppe und
    - aus radiobiologischen Experimenten
  • Durchführung von in silico (klinischer) Studien zur Verbesserung der Therapieplanung der Molekularen Radiotherapie
  • Entwicklung und Implementierung neuer physiologisch basierter pharmakokinetischer (PBPK) Modelle und Translation aus der Forschung in die Klinik
  • Verbesserung der Auswertemethoden für die funktionelle Bildgebung

 

Profilbild von Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Glatting

Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Glatting

Dipl.-Phys., Medizinphysik-Experte (MPE)

Publikationen

Der jeweils folgende Link gibt einen Überblick der Publikationen der jeweiligen Person.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Glatting (Dipl.-Phys.)

Dr. Peter Kletting (MEng)

Nusrat Jihan Begum (MSc)

Andreas Rinscheid (MSc)

Stellenangebote

Masterarbeiten/Bachelorarbeiten

Wir bieten interdisziplinäre Themen mit den Schwerpunkten Biologie, Radiochemie, Physik, Medizinphysik, Bildverarbeitung, usw. an.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an Herrn Prof. Dr. Gerhard Glatting.

(We are happy to host Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) Individual Fellowships. In case of interest, please contact Prof. Dr. Gerhard Glatting.)

Preise

Nusrat Begum, Doktorandin in der Klinik für Nuklearmedizin, wurde mit dem Alavi-Mandell-Preis 2019 geehrt.

Nusrat Jihan Begum, MSc, Doktorandin in der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Ulm ist mit Ihrer Publikation im The Journal of Nuklear Medicine (JNM, Impact Factor 7,4 (2017)) mit dem amerikanischen Alavi-Mandell-Preis ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ihre Publikation mit dem Titel „Der Einfluss des Gesamttumorvolumens auf die biologisch effektive Dosis von Tumor und Nieren für 177Lu-markierte PSMA-Peptide“.

( “The effect of total tumor volume on the biologically effective dose of tumor and kidneys for 177Lu-labelled PSMA peptides”).

Publikation von Dr. Peter Kletting, Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikum Ulm, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) prämiert

Für seine Leistungen auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Therapie hat Dr. biol. hum. Peter Kletting, Mitarbeiter in der Klinik für Nuklearmedizin | Medizinische Strahlenphysik des Universitätsklinikums Ulm den diesjährigen Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) erhalten. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit dem Preis der Fachgesellschaft sollen wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet werden, die einen herausragenden Beitrag zur Etablierung oder Optimierung nuklearmedizinischer Therapien liefern. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Dr. biol. hum. Peter Kletting (Ulm) hat für die Entwicklung einer Methode zur Verbesserung des therapeutischen Index für die Radioligandentherapie einen der 3 Behnken-Berger-Preise 2017 erhalten. (Publikation)

Die Verleihung fand während der gemeinsamen Jahrestagung der Biomedizinischen Technik und der Dreiländertagung der Medizinischen Physik am 11. September 2017 in Dresden statt.

In der ausgezeichneten Arbeit von Dr. Peter Kletting wird eine Methode beschrieben, durch deren Anwendung der therapeutische Index für die Radioligandentherapie verbessert werden kann.

Mit Hilfe des von Herrn Dr. Kletting entwickelten physiologisch basierten pharmakokinetischen Modells und des Simulationsalgorithmus lässt sich die Kombination von Aktivität und verwendeter Peptidmenge für jeden Patienten individuell bestimmen, die zum optimalen Verhältnis von biologisch effektiver Dosis im Tumor zu Risikoorganen führt. Dadurch wird die Effektivität der Therapie erhöht bei gleichbleibender Strahlenbelastung bzw. kann bei gegebenem Effekt die Strahlenbelastung der Risikoorgane minimiert werden. Die entwickelte Methode lässt sich auf andere Substanzen übertragen und weist somit eine außerordentlich große Relevanz für die aktuellen und zukünftigen Therapiekonzepte auf. Deshalb stellen sie einen wichtigen Schritt in der Verringerung der Strahlenbelastung der Patienten dar. Diese herausragende Arbeit steht in engem Zusammenhang mit den von Herrn Dr. Kletting bisher veröffentlichen Arbeiten im Bereich des therapeutischen Einsatzes mit ionisierender Strahlung.

Die Ulmer und Mannheimer Gruppe für Medizinische Strahlenphysik wurden für ihren Beitrag zur Jahrestagung der Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung (SNMMI) in Denver, Colorado mit dem "International Best Abstract Award" ausgezeichnet.

In der preisgekrönten Arbeit werden Wege zur Individualisierung der nuklearmedizinischen Therapie untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden bereits publiziert.

Von: Petra Schultze

Die Ulmer Medizinphysiker Dr. Peter Kletting und Prof. Dr. Gerhard Glatting von der Universitätsklinik für Nuklearmedizin erhalten den Preis für den besten wissenschaftlichen Beitrag der Zeitschrift für Medizinische Physik 2015.

Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin zeichnet den Nachwuchswissenschaftler Peter Kletting von der Klinik für Nuklearmedizin mit dem Covidien Förderpreis Nuklearmedizin aus. [mehr]

Von: Jörg Portius

Medizinphysiker Prof. Dr. Glatting wird am 13. September für seine Forschungen von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik geehrt

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP) ehrt den Ulmer Medizinphysiker Prof. Dr. Gerhard Glatting für seine Forschungen zur gezielten Bestrahlung von Tumorgewebe mit radioaktiv markierten Antikörpern bei Krebspatienten. [mehr]

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Anschrift
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Klinik für Nuklearmedizin
Professur Medizinische Strahlenphysik
Albert-Einstein-Allee 23
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