Erweiterung Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA)
Hintergrund
Das Universitätsklinikum Ulm erweitert seine Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme (ZINA) und schafft damit die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Notfallversorgung in Ulm und der Region. Neue räumliche Strukturen und die Bündelung weiterer Fachdisziplinen sollen die Versorgung von Notfallpatient*innen weiter stärken.
Mit dieser Erweiterung werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um weitere notfallmedizinische Strukturen innerhalb eines Gebäudekomplexes zu bündeln und die Versorgung am UKU langfristig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme als zentralen Anlaufpunkt für alle Notfallpatient*innen auszubauen.
Die Erweiterung am Oberen Eselsberg schafft moderne Strukturen, um die ZINA künftig noch besser auf die Anforderungen moderner Notfallmedizin auszurichten. Geplant sind unter anderem der Teilausbau der bestehenden Vorfahrt, zusätzliche Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie eine Optimierung der Aufnahme- und Triagestrukturen. Darüber hinaus wird die Versorgung einer großen Anzahl von Patienten, wie beim s.g. MANV (Massenanfall von Verletzten) neu konzeptioniert. Auch die Infrastruktur im Außenbereich wird angepasst: Neue Parkmöglichkeiten werden geschaffen und die Anfahrt für Rettungswagen optimiert.
Was Patientinnen und Patienten wissen müssen
Während der Bauarbeiten wird die medizinische Versorgung in der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA) weiterhin sichergestellt. Für die einzelnen Bauphasen wurden Konzepte entwickelt, um die medizinischen Abläufe und die Versorgung der Patient*innen bestmöglich aufrechtzuerhalten.
Dennoch ergeben sich vorübergehende Änderungen für Patient*innen und Besucher*innen. Während der Baumaßnahmen entfällt eine geringe Anzahl an Parkplätzen im Innenhof. Weitere Parkmöglichkeiten stehen in der Albert-Einstein-Allee zur Verfügung. Auch der Zugang zur Notaufnahme wird für Patient*innen und Rettungswagen angepasst. Während der Bauarbeiten befindet sich der neue Zugang im Innenhof zwischen den beiden hinteren Gebäudeteilen (E und F) der Chirurgie (s. Lageplan). Dort wird zudem ein neuer Wartebereich eingerichtet.
Projektdaten
| Bauphase: | Start 09/2026; Fertigstellung voraussichtlich Ende 2028 |
| Kosten, Finanzierung: | Die Erweiterung der ZINA wird mit 20 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Das Universitätsklinikum Ulm beteiligt sich mit einer Summe in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. |



