Der seit September 2013 mit Prof. Dr. Hassan Jumaa neu besetzte Lehrstuhl für Immunologie hat als wissenschaftliches Institut des Universitätsklinikums Ulm neben einer Vielfalt an Forschungsschwerpunkten auch das Ziel im universitären Bereich die Lehre der Studiengänge Human-, Zahn- und Molekulare Medizin mit diversen Vorlesungen, Seminaren und Praktika zu unterstützen.

Darüberhinaus weist das Institut für Immunologie ein starkes Engagement in der Ausbildung von Studenten hinsichtlich der Erstellung ihrer Abschlussarbeiten auf, indem Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten von Studenten unterschiedlicher Studiengänge (bspw. Biologie, Molekulare Medizin der Universität Ulm, ebenso wie Pharmazeutische Biotechnologie der Hochschule Biberach oder Erasmusstudenten des Studienganges Medizinische Biotechnologie der Universität Padua) betreut werden.

Vorrangig konzentrieren sich die Arbeiten des Institutes für Immunologie der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Jumaa auf den Forschungsschwerpunkt "Entwicklungs- und Tumorimmunologie", in dem die Signalwege, welche die Proliferation, die Differenzierung und eine maligne Transformation von B-Lymphozyten steuern, untersucht werden.

In der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. Fehling liegt der Schwerpunkt auf "Molekularer Immunologie".

Die Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Maity analysiert die B-Zell-Membran-Organisation und untersucht den Einfluss verschiedener Co-Rezeptoren wie CXCR4 und IGF1R auf den B-Zell-Rezeptor-Isotyp (IgM und IgD) in unterschiedlichen Subsets gesunder B Zellen und B-Zell-Neoplasmen wie bspw. bei der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL), dem diffuse
large B-cell lymphoma (DLBCL) und der splenic B-cell lymphoma/leukemia.

Eine weitere Arbeitsgruppe innerhalb des Institutes für Immunologie, um Herrn Dr. Hobeika, untersucht das Überleben reifer B Lymphozyten sowie deren Signalübertragung in Abwesenheit einzelner Komponenten des B Zell Antigenrezeptors (BCRs). Des Weiteren forscht Dr. Hobeikas Arbeitsgruppe an der Übertragung des bisher gewonnenen Wissens - über etablierte Mausmodelle für maligne B-Zell-Entwicklung sowie humaner Patientenproben mit lymphatischen Störungen - auf leukämische B Zellen zur Identifizierung der Signalwege, die zur Erhaltung sowie Entstehung der leukämischen Zellen beitragen, mit der Hoffnung dieses in der Klinik umzusetzen.

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