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3for1 - Drei Wege-ein Ziel
Projektbeschreibung

„3for1 – Drei Wege, ein Ziel“ ist ein Forschungsprojekt zur Effektivität einer Intervention, um psychisch belastete arbeitslose Jobcenterkund*innen bei ihrer Arbeitsuche und Genesung zu unterstützen. Die Intervention hat drei Bestandteile, und zwar (i) psychologische Sprechstunde direkt im Jobcenter, (ii) Supported Employment in Form von Jobcoaching bei Arbeitsuche und am neuen Arbeitsplatz, und (iii) Unterstützung durch Peerlots*innen, d. h. Begleitung und Unterstützung durch Menschen mit eigener Erfahrung psychischer Erkrankung und Arbeitslosigkeit. Die Wirksamkeit dieser Intervention wird primär geprüft, indem die Rate der Arbeitsaufnahme 12 Monate nach Projekteintritt verglichen wird zwischen der zuerst in das Projekt aufgenommenen Vergleichsgruppe (Jobcenterkund*innen ohne Intervention) und der anschließend in das Projekt aufgenommenen Interventionsgruppe (Jobcenterkund*innen, die für eine Dauer von max. 12 Monaten an der Intervention teilnahmen). Das Projekt findet statt unter Leitung des Jobcenters Ulm in Kooperation mit vier weiteren baden-württembergischen Jobcentern und einem bayerischen Jobcenter sowie den Universitäten Ulm und Tübingen.
Projektleitung
- Prof. Dr. Harald Gündel, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Prof. Dr. Nicolas Rüsch, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm, Sektion Public Mental Health
Projektpartner
- Jobcenter Ulm
- Jobcenter Alb-Donau
- Jobcenter Neu-Ulm
- Jobcenter Stadt Heilbronn
- Jobcenter Landkreis Tübingen
- Jobcenter Landkreis Reutlingen
Homepage
Projektkoordination
Laufzeit:
11/2021 - 10/2026
Finanzierung:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Teil des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“
Fördersumme: 4,45 Mio €



BEAT-Covid (Breathing against Coronavirus Disease): Atemgestützte anti-inflammatorische Reflexstimulierung zur Senkung systemischer Entzündung bei Covid-19-Erkrankung
Projektbeschreibung
Plötzlich stark erhöhte pro-inflammatorische Zytokine wie Interleukin-6 (IL-6) und C-reaktives Protein (CRP) wurden bei Patienten mit Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) beobachtet und sind mit schlechteren klinischen Verläufen verbunden (Madjid et al., 2020), auch bekannt als Cytokine Release Syndrome (CRS) oder Zytokinsturm. Der Nervus Vagus ist über den cholinergen anti-inflammatorischen Reflex zentral an der Regulierung der systemischen Immunantwort beteiligt (Pavlov & Tracey, 2017) und langfristig mit mortalität assoziiert (Jarczok et al. 2021). Eine Studie an hospitalisierten COVID-19 positiven Soldaten zeigte, dass die vagale Aktivität sinkt, gemessen durch Parameter der Herzratenvariabilität (HRV), unmittelbar vor dem starken Anstieg von CRP. Folglich könnte eine Erhöhung der vagalen Aktivität einen reduzierenden Einfluss auf den Anstieg der Entzündungsparameter haben und damit einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.
Neben elektrischen Vagusstimulatoren oder Medikamenten lässt sich die Vagusaktivität auch mittels einer spezifischen Atemtechnik mit erniedrigter Frequenz und verlängerter Ausatemphase (slow-paced breathing) zuverlässig stimulieren (Lehrer & Gevirtz, 2014; Schwerdtfeger et al., 2020). Die direkte Wirkung auf die vagale Aktivität kann über Messung der Herzratenvariabilität unmittelbar sichtbar gemacht werden. Welche Wirkung diese Atemtechnik auf Entzündungsmarker hat ist unbekannt. Der Vorteil der Atemtechnik gegenüber medikamentöser oder elektrischer Stimulation liegt in der breiten und unmittelbaren Anwendbarkeit.
Ziel der Studie
Das Ziel der Studie ist es festzustellen, ob eine hochdosierte (3xtäglich a 20min) atemgestützte Reflexstimulierung zu einer Senkung systemischer Entzündungswerte bei hospitalisierten Covid-19-Patienten führt und im weiteren Verlauf die Symptome von COVID-19 abmildern kann.
Literatur
Jarczok, M.N., Koenig, J. & Thayer, J.F. Lower values of a novel index of Vagal-Neuroimmunomodulation are associated to higher all-cause mortality in two large general population samples with 18 year follow up. Sci Rep 11, 2554 (2021). doi.org/10.1038/s41598-021-82168-6
Lehrer, P. M., & Gevirtz, R. (2014). Heart rate variability biofeedback: how and why does it work? Frontiers in Psychology, 5(JUL), 1–9. doi.org/10.3389/fpsyg.2014.00756
Madjid, M., Safavi-Naeini, P., Solomon, S. D., & Vardeny, O. (2020). Potential Effects of Coronaviruses on the Cardiovascular System: A Review. JAMA Cardiology, 10, 1–10. doi.org/10.1001/jamacardio.2020.1286
Pavlov, V. A., & Tracey, K. J. (2017). Neural regulation of immunity: molecular mechanisms and clinical translation. Nature Neuroscience, 20(2), 156–166. doi.org/10.1038/nn.4477
Schwerdtfeger, A. R., Schwarz, G., Pfurtscheller, K., Thayer, J. F., Jarczok, M. N., & Pfurtscheller, G. (2020). Heart rate variability (HRV): From brain death to resonance breathing at 6 breaths per minute. Clinical Neurophysiology, 131(3), 676–693. doi.org/10.1016/j.clinph.2019.11.013
Studienleitung
Studienbeginn
02/2021
Kooperation:
mit der Infektionsstation M1C der Uniklinik, Ulm
Registrierung:
Die Studie ist im Deutschen Register Klinischer Studien unter der ID DRKS00023971 registriert.
ENHANCE
Verbesserung der Wirksamkeit trauma-fokussierter kognitiver Verhaltenstherapie und trauma-fokussierter psychodynamischer Therapie von posttraumatischer Belastungsstörung bei Erwachsenen verbunden mit Gewalt und Missbrauch in der Kindheit
Projektbeschreibung
Menschen, die als Kinder oder Jugendliche Gewalt oder Missbrauch erfahren mussten, haben häufig auch noch im Erwachsenenalter psychische Probleme. Eine oft auftretende Folgeerkrankung ist die sogenannte Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS-GMK). Die PTBS ist eine psychische Erkrankung, die zu starken Belastungen und schwerwiegenden Problemen in vielen Bereichen des Lebens führen kann.
ENHANCE ist eine interdisziplinäre, multizentrische randomisiert-kontrollierte Psychotherapiestudie. Zielsetzung der Studie ist die Verbesserung und der Vergleich der Wirksamkeit von trauma-fokussierter kognitiver Verhaltenstherapie (STAIR Narrative Therapie, SNT) und trauma-fokussierter psychodynamischer Therapie (TF-PDT) bei PTBS-GMK. Nach einer ausführlichen und umfassenden Diagnostik werden die StudienpatientInnen mit PTBS-GMK per Randomisierung einer der beiden Therapieformen, der trauma-fokussierten kognitiven Verhaltenstherapie (STAIR Narrative Therapie, SNT) oder der trauma-fokussierten psychodynamischen Therapie (TF-PDT), oder einer 6-monatigen Wartekontrollgruppe zugeteilt. In beiden Therapiegruppen erhalten die StudientpatientInnen eine 24-stündige, ambulante Kurzzeitpsychotherapie. Einmal während der Therapie (10. Sitzung), nach Therapieende, 6 und 12 Monate nach Therapieende findet erneut eine Diagnostik der PTBS-Symptomschwere statt. Weitere Fragestellungen werden in den Substudien B1-B4 untersucht. In der Substudie B1 wird anhand von auf Tonband aufgezeichneten Therapie-Sitzungen geprüft, inwieweit die Therapeuten das Therapiekonzept angemessen umgesetzt haben. Darüber hinaus wird untersucht, welchen Einfluss bestimmte Faktoren (wie z.B. Art und Dauer der Traumatisierung) auf das Therapieergebnis haben. Im Subprojekt B2 werden neurobiologische Veränderungen und ihr Einfluss auf das Therapieergebnis untersucht. Das Ziel der funktionellen und strukturellen Magnetresonanztomographie-Studie B3 besteht darin, die neuronalen Korrelate zu untersuchen, die kurz- und langfristigen psychotherapeutischen Veränderungen in dieser Patientengruppe zugrunde liegen sowie diese vorhersagen. In einem weiteren Subprojekt (B4) werden gesundheitsökonomische Analysen durchgeführt.
Weitere Informationen sind auf der zentrumsübergreifenden Homepage zu finden:
https://www.uni-giessen.de/enhance-traumatherapie
Studienzentrale
Die Studienzentrale ist die Justus-Liebig-Universität Gießen, Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Prof. Dr. Falk Leichsenring. Neben Gießen und Ulm sind die Psychosomatischen Universitätskliniken und Universitäten in Berlin, Mainz und Dresden beteiligt. Die Studie wird vom BMBF gefördert.
Kooperationen
In Ulm wird die Studie in enger Kooperation von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und dem Institut für Psychologie, Abteilung Klinische & Biologische Psychologie durchgeführt. In beiden Einrichtungen werden die PatientInnen für die Studie rekrutiert und behandelt.
Studienleitung Ulm
Prof. Dr. Iris-Tatjana Kolassa
Leitung der Abteilung Klinische &
Biologische Psychologie
Universität Ulm
Downloads
egePan
Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin"
Projektbeschreibung
Das Netzwerk „egePan“ baut ein nationales Pandemiemanagement auf, um COVID-19-Patientinnen und Patienten zukünftig noch schneller und besser zu erkennen und behandeln zu können, Ansteckungen zur vermeiden und auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. Dabei soll das lokale Ausbruchsgeschehen beobachtet und im Kontext der deutschen und europäischen Gesamtsituation bewertet werden. Über das Netzwerk werden Maßnahmenpläne, Diagnostik-und Behandlungsstrategien der Universitätsklinika zusammengeführt und ausgewertet, Konzepte entwickelt und evaluiert.
Übergeordnete Ziele sind dabei die adäquate Ressourcensteuerung innerhalb der Regionen sowie die Handlungsfähigkeit des Gesundheitssystems bei steigenden infektionszahlen und wachsenden Zahlen von hospitalisierungspflichtigen Patient*Innen zu sichern. Der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und der körperlichen und psychischen Gesundheit des medizinischen Personales stellt eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung der Covid-19-Pandemie sowie möglicher zukünftiger Pandemien dar. Daher hat das EVIPan-Projekt das Ziel, die Gesundheit der medizinisch Beschäftigten während der Pandemie zu sichern. Das Teilprojekt VOICE, eine Kooperation der Uniklinika Ulm, Erlangen, Bonn, Köln und Dresden hat aktuell die vierte webbasierte Befragungswelle zu psychischer Belastung, Arbeitsstress, Gesundheit und persönlichen Ressourcen von medizinischem Personal abgeschlossen.
Projektleitung Standort Ulm
FEEL-Test
Facially Expressed Emotion Labeling Test (FEEL-Test)
Projektbeschreibung
Der FEEL-Test (kurz für Facially Expressed Emotion Labeling) wurde in der Sektion Medizinische Psychologie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm entwickelt, um die Fähigkeit emotionaler Gesichtsausdrücke zu erkennen (Kessler, Bayerl, Deighton & Traue, 2002).
Grundlage der gezeigten Emotionen sind die sogenannten Basisemotionen nach Paul Ekman (Freude, Trauer, Ekel, Angst, Überraschung, Ärger). Basisemotionen werden den Probanden auf einem Desktop gezeigt und sollen mit einem Mausklick erkannt werden, dabei ist die Erkennungsrate und Reaktionszeit von Relevanz. Es besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Bilderdatensätze in den FEEL-Test zu implementieren.
Sollten Sie Interesse haben, den FEEL-Test empirisch einzusetzen, kontaktieren Sie bitte steffen.walter@uni-ulm.de.
Ausgewählte Literatur
Lazaro E, Amayra I, Lopez-Paz JF, Martinez O, Perez M, Berrocoso S, et al. Instrument for Assessing the Ability to Identify Emotional Facial Expressions in Healthy Children and in Children With ADHD: The FEEL Test. Journal of attention disorders. 2019 Apr;23(6):563–9
Crönlein T, Langguth B, Eichhammer P, Busch V. Impaired recognition of facially expressed emotions in different groups of patients with sleep disorders. PLoS ONE. 2016;11(4):1–9;
Rukavina S, Gruss S, Hoffmann H, Tan J-W, Walter S, Traue HC. Affective computing and the impact of gender and age. PLoS ONE. 2016;11(3);
Kliegl KM, Limbrecht-Ecklundt K, Dürr L, Traue HC, Huckauf A. The complex duration perception of emotional faces: effects of face direction. Frontiers in Psychology [Internet]. 2015;6:262. Available from: https://www.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2015.00262
Jongen S, Axmacher N, Kremers NAW, Hoffmann H, Limbrecht-Ecklundt K, Traue HC, et al. An investigation of facial emotion recognition impairments in alexithymia and its neural correlates. Behavioural brain research. 2014 Sep;271:129–39
Hoffmann H, Traue HC, Bachmayr F, Kessler H. Perceived realism of dynamic facial expressions of emotion: Optimal durations for the presentation of emotional onsets and offsets. Cognition and Emotion [Internet]. 2010 Dec 1;24(8):1369–76. Available from: https://doi.org/10.1080/02699930903417855
Braun M, Traue HC, Frisch S, Deighton RM, Kessler H. Emotion recognition in stroke patients with left and right hemispheric lesion: results with a new instrument-the FEEL Test. Brain and cognition. 2005 Jul;58(2):193–201;
Kessler H, Bayerl P, Deighton RM, Traue HC. Facially Expressed Emotion Labeling (FEEL): PC-Gestützter Test zur Emotionserkennung. [Facially Expressed Emotion Labeling (FEEL): A computer-based test for emotion recognition.]. Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin. 2002;23(3):297–306.
Projektkoordination
feelBack
vernetzte, digitale, patientenbezogene Rückmeldung in der Psychoonkologie
Projektbeschreibung
Eine Krebserkrankung geht mit einer Vielzahl von Belastungen einher. Nach dem Nationalen Krebsplan sollen alle Krebspatient*innen und deren Angehörige eine bedarfsgerechte, psychoonkologische Versorgung erhalten. Zur Ermittlung des individuellen Betreuungsbedarfs ist ein regelmäßiges Screening auf psychosoziale Belastung über alle relevanten Behandlungssektoren hinweg vorgeschrieben. Bislang bleibt die reale Umsetzung hinter diesen Zielen zurück.
Das Projekt feelBack strebt an, anstelle bislang verwendeter Papierfragebögen, ein digitales Belastungsscreening zu etablieren. Dies ermöglicht neben einer stärkeren Strukturierung der Erhebungsabläufen auch die Vermeidung von Datenverlusten und könnte zur Steigerung der Screening-Rate beitragen (z.B. über die Bereitstellung als App auf mobilen Endgeräten). Zukünftig könnten Digitalisierungsprozesse in diesem Bereich die sektorale Vernetzung in der psychoonkologischen Versorgung nachhaltig verbessern, z.B. durch den gezielten, patientenbestimmter Datentransfer zwischen Behandlungsstellen. Zuletzt könnten Forschungsbereiche und Zentrumszertifizierungen von der größeren Verfügbarkeit strukturierter Daten profitieren.
Im Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Pilotstudie wurde die Durchführbarkeit und Akzeptanz eines digitalen Belastungsscreenings, im direkten Vergleich zum gängigen Papierfragebogen untersucht. Darüber hinaus wurde in der Befragung das Interesse und die Akzeptanz der Proband*innen hinsichtlich eines sektorenübergreifenden Datenaustausches von Screening-Ergebnissen ermittelt. Von Mai bis November 2020 wurden in die Befragung 60 Ratsuchende der ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstelle in Ulm eingeschlossen. Seit August 2021 wird die Befragung um weitere 90 stationär behandelte Patient*innen des Universitätsklinikums Ulm (Innere I) erweitert. Die digitale Anwendung basiert auf der im Rahmen des Projekts entwickelten feelBack-App, die das validierte und international anerkannte Distress-Thermometer* enthält.
Über eine kostenneutrale Verlängerung wird auch weiterhin am feelBack-Projekt gearbeitet. Angestrebt wird eine Publikation der erweiterten Ergebnisse. Außerdem werden die Herausforderungen im Hinblick auf angestrebte Schnittstellen angegangen, so dass eine sektorenübergreifende Zusammenfassung von Daten in der realen Versorgung umgesetzt werden kann. Darüber hinaus werden weitere Optimierungen im Bereich Nutzerfreundlichkeit und Systematisierung der feelBack-App vorgenommen.
* NCCN 1.2005 Distress Management Guideline. National Comprehensive Cancer Network.
Publikationen
Schobel, J., Volz, M., Hörner, K., Kuhn, P., Jobst, F., Schwab, J. D., Ikonomi, N., Werle, S. D., Fürstberger, A., Hoenig, K., Kestler, H. A. (2021). Supporting Medical Staff from Psycho-Oncology with Smart Mobile Devices: Insights into the Development Process and First Results. MDPI International Journal of Environmental Research and Public Health, 18, 5092. https:// doi.org/10.3390/ijerph18105092
Interne Beteiligte
CCCU - Comprehensive Cancer Center Ulm, Dr. Peter Kuhn, Leiter Klinisches Krebsregister
Franz Jobst, Leiter Stabsstelle Strategische IT-Entwicklung, Universitätsklinikum Ulm
Zentrum für Information- und Kommunikation (ZIK), Abteilung der Universitätsmedizin Ulm
Externe Beteiligte
Gesundheitsamt Biberach, Dr. Monika Spannenkrebs, Amtsleiterin
AOK – Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach
Projektleitung
Prof. Dr. Hans Kestler,
Leiter des Instituts für Medizinische Systembiologie,
Universität Ulm
Studienleitung
Laufzeit
11/2018 - 12/2022

FRIAA
Frühe Intervention am Arbeitsplatz für psychisch belastete Beschäftigte
Projektbeschreibung
Das Projekt Frühe Intervention am Arbeitsplatz (friaa) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, Förderkennzeichen: BMBF-01GX1902A) gefördert und in einer Laufzeit von 4 Jahren realisiert.
Am Projekt friaa sind insgesamt 8 Kooperationspartner in ganz Deutschland beteiligt, wobei am Standort Ulm die Koordination des Projektes durchgeführt wird. Ziel von friaa ist es, im ersten Schritt eine modularisierte arbeitsbezogene psychotherapeutische Intervention zu entwickeln und zu manualisieren.
Die Intervention hat zum Ziel, Arbeitnehmende mit psychischen Belastungen möglichst früh zu erreichen, um ihnen eine arbeitsbezogene Psychotherapie zukommen zu lassen. Ein Ziel der arbeitsbezogenen Psychotherapie ist, wenn möglich, den Verbleib im Erwerbsleben zu sichern bzw. den Return to Work zu erleichtern. Neben des außerordentlich frühen Greifens der Intervention ist eine Besonderheit die Vernetzung von Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation zur Versorgung psychisch erkrankter Arbeitnehmender.
Die Intervention wird an fünf Standorten (Berlin/Teltow, Düsseldorf, Erlangen, Hildesheim und Ulm) durchgeführt. Über verschiedene regionale Netzwerke, wie z.B. IHKs und Betriebsärzte wird die Intervention bekanntgemacht. Es sollen insgesamt knapp 520 Personen aus kleinen, mittleren und Groß-Unternehmen möglichst unterschiedlicher Branchen für die Teilnahme an der Intervention gewonnen werden. Das Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Uniklinik Heidelberg wird dabei als Kooperationspartner die Einhaltung höchster Standards an klinische Studien sichern. Neben der klinischen Evaluation der Intervention wird eine gesundheitsökonomische Evaluation der Intervention durch die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie II (Günzburg/Ulm), sowie eine formative Evaluation durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA, Berlin) durchgeführt.
Kooperationspartner
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Günzburg
Institut für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin der Universität Düsseldorf
Abteilung für Psychosomatik und Verhaltenstherapie, Reha-Zentrum Seehof und Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin
Institut für Psychologie der Universität Hildesheim
Institut für medizinische Biometrie und Informatik der Universität Heidelberg
Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung der Uniklinik Erlangen
Projektleitung Ulm
Laufzeit
2020 - 2024
HelpingParentsMinds
Co-Design eines mentalisierungsbasierten Smartphonespiel-Prototypen für belastete Eltern
Projektbeschreibung
In diesem Projekt wird ein mentalisierungsbasierter Prototyp eines Smartphone-Spiels mit und für Eltern aus sozial benachteiligten Verhältnissen entwickelt, bei denen ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme vorliegt oder bereits eine psychische Belastung besteht. Der Prototyp des Spiels zielt darauf ab, die Fähigkeit der Eltern zu trainieren, ihre Kinder zu mentalisieren, d. h. ihre Fähigkeiten zu verbessern, über mentale Zustände nachzudenken, die dem Verhalten ihrer Kinder zugrunde liegen könnten, wodurch sie ihre Reaktion stärker auf die Bedürfnisse ihrer Kinder ausrichten können. Durch die Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit der Eltern können der elterliche Stress verringert und die Interaktionen innerhalb der Familie verbessert werden. Der Prototyp des Spiels wird in einem Co-Design-Prozess entwickelt und getestet, an dem Eltern mit unterschiedlichem Hintergrund aus der Stadt und dem Umland von Ulm beteiligt sind.
Projektpartner Dr. Paola Rizzo Interagens s.r.l.
Projektleitung
Mitarbeiterinnen
Elisa Merkenschlager
Finanzierung
Impetus-Projekt, finanziert über Horizont Europa -
das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation
Laufzeit
Juni 2024- Januar 2025

HypRa
Förderung der Lebensqualität von Tumorpatienten durch hypnosystemische Ressourcenaktivierung - Ein Kurzzeitprogramm zur Stärkung der eigenen Ressourcen
Projektbeschreibung
Onkologische Patienten (N = 60) wurden randomisiert einem von zwei Behandlungsarmen
HTI (Hypnosystemische Interventionen) vs CBI (Cognitive-Behaviorale Interventionen) mit jeweils drei Einzelsitzungen oder einer Wartegruppe zugewiesen. Die Teilnehmer der HTI-Gruppe lernte die Verwendung individueller innerer mentaler Bilder zur Ressourcenaktivierung über Selbsthypnose kennen, die Teilnehmer der CBI-Gruppe erlernten über Psychoedukation unterstützende Methoden zur Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Während der Wartezeit wurden die Patienten in der Wartegruppe wie gewohnt betreut (CAU). Veränderungen im Umgang mit Stress und Angst wurden zu drei Messzeitpunkten durch standardisierte Fragebögen ausgewertet. Das Ausmaß von psychosozialem Stress und die Fähigkeit zur Stressbewältigung wurden anhand von linearen Regressionsmodellen mit gemischten Effekten auf mehreren Ebenen unter Einbeziehung der Diagnose und der Erkrankungsdauer untersucht. Die ersten Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Kurzzeitprogramm einen wirksamen Beitrag zur psychosomatischen Unterstützung von Tumorpatienten leistet und niederschwellig in die medizinische onkologische Therapie integriert werden kann. Aktuell werden die katamnestischen Daten ausgewertet. Ein Werkstattbericht „Was können wir in drei Sitzungen erreichen?“ wurde in der Zeitschrift Suggestionen 2019 veröffentlicht. Eine Publikation in einer internationalen Fachzeitschrift für Psychosomatik sowie eine Manualisierung sind in Vorbereitung.
Ziel der Studie
Um die Lebensqualität von Tumorpatienten zu verbessern und die individuellen Fähigkeiten zur Krankheitsbewältigung zu stärken, wurde ein psychoonkologisches Kurzzeitprogramm zur Unterstützung während der ambulanten medizinischen Therapie in der Tagesklinik entwickelt und evaluiert.
Studienleitung
Laufzeit
2017 - 2021
in Kooperation mit
dem CCCU,
der Klinik für Innere Medizin III und der
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
am Universitätsklinikum Ulm
Teil-Finanzierung:
Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V
(Interkulturelles) Emotionserleben und Interozeption durch die Kunsttherapie
Projektbeschreibung
In der Studie soll eine neue kunsttherapeutische Intervention „Bildnerisches Focusing – Körperkarten der Gefühle“ untersucht werden. Diese kunsttherapeutische Körperbildarbeit ermöglicht Einblicke in die Zusammenhänge zwischen seelischem Erleben und körperlichen Reaktionen. Sie ist eine wirksame Methode, körperliches Befinden mit seelischem Empfinden zu verbinden.
Das in der Studie untersuchte Konzept der Interozeption beschreibt die Fähigkeit, körperinterne Signale und deren Verarbeitung wahrzunehmen, zu interpretieren, zu integrieren sowie zu regulieren. Sie ist stark mit Aspekten körperlicher und psychischer Gesundheit verbunden. Zusammenhänge gibt es mit unterschiedlichen gesundheitsrelevanten Variablen (z. B. Stress), den Emotionen sowie verschiedenen psychischen Erkrankungen.
Die Studie soll ein erster Schritt sein, die Veränderung interozeptiver Fähigkeiten sowie das Emotionserleben durch die kunsttherapeutische Intervention „Bildnerisches Focusing – Körperkarten der Gefühle“ zu untersuchen. Ferner sollen emotionale und ggf. neurologische Prozesse beleuchtet werden, um mit Hilfe von kunsttherapeutischen Maßnahmen die Behandlung von psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Im weiteren Projektverlauf soll diese Studie interkulturell erweitert und in Vietnam durchgeführt werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erforschen.
Kooperationspartner
- Faculty of Psychology, University of Social Sciences and Humanities in Ho-Chi-Minh-Stadt, unter der Leitung von Le Thi Mai Lien, Ph.D. (Applied Psychology Research Group)
- Abteilung für Klinische und Gesundheitspsychologie, Universität Ulm unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Olga Pollatos
- IKT Institut für Kunst und Therapie München unter der Leitung von Alexandra Danner-Weinberger
Poster zur Studie
Projektleitung
Förderung
Prof. hc. Dr. hc. Rudolf Kurz Stiftung
Funding

DFG, intramural funding
It is the major aim of this preclinical project, to promote resilience against stress-related somatic and affective pathologies in male and female mice by repeated subcutaneous (s.c.), intranasal (i.n.) or intragastric (i.g.) administrations of heat-inactivated preparations of immunoregulatory "old friends from mud and soil", including Mycobacterium vaccae NCTC 11659, M. vaccae ATCC 15483typestrain and M. aurum DSM 33539, and to understand the underlying mechanisms. Background: Epidemiological data provide strong evidence for a steady rise in the incidence of many stress-associated psychosomatic disorders in developed countries since the 1950s.(1-10) Although the underlying mechanism is not clear, decreased immunoregulation, resulting from decreased numbers of regulatory T cells (Tregs),(11, 12) is likely to play a role. Furthermore, as less people in rural compared with urban areas suffer from stress-associated somatic and mental disorders,(13-19) it is likely that a reduced exposure, especially during early life,(20) to microorganisms with which mammals co-evolved (=Old Friends), at least in part accounts for immunoregulatory deficits, increased stress-induced inflammation and disease prevalence in modern industrialized urban areas. Main findings: Consistent with what is proposed by the “Old Friends” hypothesis, we and others have shown that repeated s.c. administrations with a heat-killed preparation of M. vaccae NCTC 11659, an abundant saprophytic “Old Friend” from mud with immunoregulatory properties, is effective in: i) stabilizing the gut microbiome,(21, 22) ii) increasing the percentage of Tregs in mesenteric lymph node cells,(21) iii) preventing stress-induced colitis and proinflammatory cytokine secretion from freshly isolated mesenteric lymph node cells stimulated with anti-CD3 antibody ex vivo,(21) iv) preventing stress-induced aggravation of dextran sulfate sodium (DSS)-induced colitis,(21) v) preventing stress-induced exaggeration of anxiety,(21) vi) preventing stress-induced microglial priming and neuroinflammation,(23-26) vii) ameliorating features of age‑associated microglia activation in the amygdala and hippocampus,(27) viii) preventing negative outcomes of sleep deprivation,(28) and ix) enhancing fear extinction.(29). In extension of these findings and in support of using “Old Friends” not only to prevent but also to treat stress-associated disorders, we recently showed that M. vaccae NCTC 11659 also ameliorates stress-induced anxiety when administered repeatedly via the s.c. route during chronic psychosocial stressor exposure, i.e., after the first psychosocial traumatization has occurred.(30) Own studies further confirm the stress protective effects of M. vaccae NCTC 11659 even when administered via the non-invasive i.n.(30) or i.g.(31) route, respectively. In detail, male mice administered i.g. with M. vaccae NCTC 11659 are protected against: 1) the stress-induced increase in splenic TLR2+ and TLR4+ polymorphonuclear myeloid-derived suppressor cells (PMN-MDSCs) and TLR4+ monocytes/mononuclear (MO)-MDSCs; 2) the increase in functional splenic in vitro glucocorticoid (GC) resistance typically seen following psychosocial stress in combination with significant wounding (=physical trauma); as well as 3) the stress-induced increase in basal and LPS-induced splenic in vitro cell viability.(31) In a recent study we further showed that the negative behavioral, immunological and physiological consequences of early life stress (ELA) induced by the maternal separation (MS) paradigm in both sexes, although relatively mild, are to a great extent prevented by subsequent s.c. M. vaccae NCTC 11659 administrations.(32) In extension, own data further show that the catabolic bone turnover and osteoporotic bone phenotype induced by ELA in female sex only was prevented by repeated s.c. administrations of M. vaccae NCTC 11659 (Schimmele et al., under review). Importantly, the stress-protective effects of M. vaccae NCTC 11659 are not specific for this strain but transferable also to M. vaccae ATCC 15483T.(33) In support for the latter, also repeated i.g. administrations of female mice with M. vaccae ATCC 15483T prior to mating protected the male offspring of these females (i.e. intergenerational effects) from developing enhanced LPS-induced ex vivo cell viability of isolated splenocytes, increased delta cell viability (LPS-stimulated minus basal conditions) of isolated and ex vivo stimulated splenocytes in the absence of CORT as well as functional splenic ex vivo GC resistance as a consequence of CSC exposure during adulthood (Schiele et al., in preparation). As also repeated i.g. administrations of a heat-inactivated preparation of M. aurum DSM 33539 have profound stabilizing effects on the composition of the intestinal microbiome and were protective against the aggravating effects of stress on subsequent DSS colitis (Langgartner et al., under review), the stress protective effects reported for M. vaccae NCTC 11659 and M. vaccae ATCC 15483T seem to generalizable also to other nontuberculous mycobacteria (NTM) species. |
Main collaborators: Prof. Dr. Christopher Lowry (University of Colorado, Boulder, USA), Prof. Dr. David Slattery (Goethe University Frankfurt), Prof. Dr. Steffen Stenger (Ulm University Medical Center, Ulm, Germany). |
1. Bach JF (2002): The effect of infections on susceptibility to autoimmune and allergic diseases. N Engl J Med. 347:911-920. 2. Woolcock A, Peat J (1997): Evidence for the increase in asthma worldwide. Ciba Found Symp. 206:122-134. 3. Williams H (1992): Is the prevalence of atopic dermatitis increasing? Clin Exp Dermatol. 17:385-391. 4. Upton MN, McConnachie A, McSharry C, Hart CL, Smith GD, Gillis CR, et al. (2000): Intergenerational 20 year trends in the prevalence of asthma and hay fever in adults: the Midspan family study surveys of parents and offspring. BMJ. 321:88-92. 5. Rosati G, Aiello I, Mannu L, Pirastru M, Agnetti V, Sau G, et al. (1988): Incidence of multiple sclerosis in the town of Sassari, Sardinia, 1965 to 1985: evidence for increasing occurrence of the disease. Neurology. 38:384-388. 6. Poser S, Stickel B, Krtsch U, Burckhardt D, Nordman B (1989): Increasing Incidence of Multiple Sclerosis in South Lower Saxony, Germany. Neuroepidemiology. 8:207-213. 7. Group EAS (2000): Variation and trends in incidence of childhood diabetes in Europe. The Lancet. 355:873-876. 8. Farrokhyar F, Swarbrick E, Irvine E (2001): A critical review of epidemiological studies in inflammatory bowel disease. Scand J Gastroenterol. 36:2-15. 9. Smith K (2014): Mental health: A world of depression. Nature. 515:180-181. 10. Ng SC, Shi HY, Hamidi N, Underwood FE, Tang W, Benchimol EI, et al. (2018): Worldwide incidence and prevalence of inflammatory bowel disease in the 21st century: a systematic review of population-based studies. Lancet. 390:2769-2778. 11. Li Y, Xiao B, Qiu W, Yang L, Hu B, Tian X, et al. (2010): Altered expression of CD4(+)CD25(+) regulatory T cells and its 5-HT(1a) receptor in patients with major depression disorder. J Affect Disord. 124:68-75. 12. Sommershof A, Aichinger H, Engler H, Adenauer H, Catani C, Boneberg EM, et al. (2009): Substantial reduction of naive and regulatory T cells following traumatic stress. 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(2022): Mycobacterium vaccae immunization in rats ameliorates features of age-associated microglia activation in the amygdala and hippocampus. Sci Rep. 12:2165. 28. Bowers SJ, Lambert S, He S, Lowry CA, Fleshner M, Wright KP, Jr., et al. (2020): Immunization with a heat-killed bacterium, Mycobacterium vaccae NCTC 11659, prevents the development of cortical hyperarousal and a PTSD-like sleep phenotype after sleep disruption and acute stress in mice. Sleep. 29. Hassell JE, Jr., Fox JH, Arnold MR, Siebler PH, Lieb MW, Schmidt D, et al. (2019): Treatment with a heat-killed preparation of Mycobacterium vaccae after fear conditioning enhances fear extinction in the fear-potentiated startle paradigm. Brain Behav Immun. 30. Amoroso M, Böttcher A, Lowry CA, Langgartner D, Reber SO (2020): Subcutaneous Mycobacterium vaccae promotes resilience in a mouse model of chronic psychosocial stress when administered prior to or during psychosocial stress. Brain Behav Immun. 87:309-317. 31. Langgartner D, Amoroso M, Kempter E, Kustermann M, Scheurer J, Lowry CA, et al. (2023): Mycobacterium vaccae protects against glucocorticoid resistance resulting from combined physical and psychosocial trauma in mice. Brain, Behavior, and Immunity. 109:221-234. 32. Mazzari G, Lowry CA, Langgartner D, Reber SO (2023): Subcutaneous Mycobacterium vaccae ameliorates the effects of early life adversity alone or in combination with chronic stress during adulthood in male and female mice. Neurobiology of Stress.100568. 33. Loupy KM, Cler KE, Marquart BM, Yifru TW, D'Angelo HM, Arnold MR, et al. (2021): Comparing the effects of two different strains of Mycobacterium vaccae, M. vaccae NCTC 11659 and M. vaccae ATCC 15483, on stress-resilient behaviors and lipid-immune signaling in rats. Brain, Behavior, and Immunity.
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IPS-Pilot
Projektbeschreibung
Seit Januar 2023 wird unter der Leitung von Prof. Harald Gündel, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, das multizentrische Forschungsprojekt IPS-Pilot durchgeführt. Das Projekt widmet sich einer integrierten psychosozialen Unterstützung von Mitarbeitenden, Patient:innen und Angehörigen auf Intensivstationen (kurz IPS-Pilot). Am Standort Ulm findet die Intervention in Kooperation mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Prof. Bettina Jungwirth) statt.
Das Projektkonsortium bildet sich aus drei Standorten; neben Ulm sind das die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Charité Berlin (Prof. Rose) sowie die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Prof. Junne) der Universitätsmedizin Magdeburg. Methodisch wird das Projekt durch das Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg (Prof. Apfelbacher) begleitet.
Im Projekt IPS-Pilot entwickeln wir gemeinsam mit Gesundheitsprofessionellen, Angehörigen und Patient:innen eine integrierte psychosoziale Versorgung (zentrale Interventionskomponenten: Psychologischen Psychotherapeut:in als Teammitglied einer Intensivstation, Supervisionen, Gesundheitszirkel). Dazu werden zunächst bei allen Betroffenen Erkenntnisse zu Bedarfen, erwartetem Nutzen und notwendigen Rahmenbedingungen der Umsetzung strukturiert gesammelt. Das konkrete Interventionskonzept wird dann mit kreativen und teamorientierten Methoden mit allen Interessenvertretern ausgearbeitet. Grundlage für diese Entwicklung sind Theorien über Ressourcenförderung und über die Wirksamkeit eines mitarbeiterfreundlichen psychosozialen Sicherheitsklimas. Die anschliessende Machbarkeitsstudie erfolgt als umschriebene wissenschaftliche Pilotstudie (RCT) auf 8 Intensivstationen. Zentrale Endpunkte sind das durch Gesundheitsprofessionelle eingeschätzte psychosoziale Sicherheitsklima, Wohlbefinden und Wechselabsicht. Es wird im Verlauf dieser Pilotstudie abgeschätzt, ob eine spätere, größere, sog. Effektivitätsstudie auch von den Betroffenen angenommen würde und realistisch machbar ist. Mit qualitativen Interviews und Feldnotizen werden weitere Erkenntnisse über Stärken und Schwächen unseres Vorgehens gesammelt.
Konsortialpartner
Prof. Dr. Matthias Rose - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik
Prof. Dr. Florian Junne - Universitätsmedizin Magdeburg, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Prof. Dr. Christian Apfelbacher - Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Fakultät für Medizin, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Studienleitung
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2025
Förderung durch:

LOUISA
Lernendes Modell zur multidimensional quantitativen Bewegungsanalyse
Projektbeschreibung
Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems stellen eine der Hauptkrankheitsrisiken am Arbeitsplatz dar und resultieren nicht selten in chronischen Schmerzzuständen, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken und bis zur Berufsunfähigkeit führen. So betrug der Anteil dieser Erkrankungen 21,8 Prozent am Krankenstand und verursachte die meisten Fehlzeiten mit 326,9 Arbeitsunfähigkeitstagen je 100 Versicherte. Aufgrund dieser Prävalenz belasten diese Erkrankungsformen über die individuelle Leidensgeschichte hinaus auch die gesundheitlichen Solidarsysteme in erheblichem Umfang. Laut Statistischem Bundesamt betrugen die durch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (M00-M99) verursachten Kosten in Deutschland im Jahr 2015 rund 34,2 Mrd. EUR. Zu den wichtigsten Ursachen gehören Rückenerkrankungen (M54), Bandscheibenschäden (M51), Schulterläsionen (M75) und Binnenschädigungen des Kniegelenkes (M23). Laut WHO ist die häufigste Ursache für Rückenschmerzen Bewegungsmangel sowie fortbestehende körperliche einseitige Belastungen oder Fehlbelastungen.
Im Sinne des Ecosystem-Gedankens haben Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems einen Einfluss
- auf den einzelnen Menschen und seine Lebensqualität sowie seine Möglichkeit zur biografischen Selbstverwirklichung.
- auf den einzelnen Menschen als Arbeitnehmer*in, deren Erwerbsbiografie und Möglichkeit, aus ihrer Erwerbsarbeit Identifikation zu ziehen und soziale Wertschätzung zu erfahren.
- auf das einzelne Unternehmen und dessen Planungssicherheit.
- auf den Gesundheitsanbieter und dessen Evaluationsmöglichkeiten der individuellen Erkrankung oder Therapiemaßnahme.
- auf die Krankenversicherung und deren Möglichkeit zur Risikoabschätzung für das Auftreten der Erkrankung.
- auf das Solidarsystem „Krankenversicherung“ und deren Möglichkeit, die Gesundheitsmittel gerecht zu verteilen.
- auf die medizinische Forschung und deren Möglichkeit, mittels valider und anonymisierter großer Datensätze Präventionsforschung und Therapieevaluation zu betreiben.
Alle Beteiligten in diesem Ecosystem haben ein großes Interesse, dass es nicht zur Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems kommt. Aufgrund von wechselseitigen Transparenz- und Vertrauensdefiziten fehlt jedoch ein gemeinsamer Ansatz, der in diesem komplexen sozioökonomischen Geschehen kollektives Handeln ermöglicht.
Das Verbundprojekt LOUISA nimmt sich dieser Problematik an, erforscht, entwickelt und validiert ein lernendes Modell zur multidimensional quantitativen Bewegungsanalyse. Innovationen sind
- ein quantitativer Bewegungsscore, der als intersubjektiv verständliche und praktikable Messgröße von allen Beteiligten des Ecosystems akzeptiert wird.
- die Erkennung und Vorhersage von Risikofaktoren durch intuitive, den menschlichen Sinnen entsprechende 2D-Kamera Bewegungs-Selbstanalyse und durch die Nutzer*in selbstbestimmt erweiterbarer automatischer Muskeltonus- und Schmerzerkennung.
- ein definierter Adaptionsprozess für zukünftige innovative Sensorkanäle.
Die Vorteile
Im Sinne des Präventionsgedankens werden mit LOUISA Menschen in die Lage versetzt, direkt am Arbeitsplatz unkompliziert und niederschwellig medizinische Prävention mit Blick auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zu betreiben (siehe § 20 SGB V Primäre Prävention und Gesundheitsförderung). LOUISA schafft über eine Kombination von Wirksamkeit und Transparenz Vertrauen und Akzeptanz bei allen Beteiligten des Ecosystems. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützt LOUISA Betriebe, Organisationen und Krankenkassen (siehe § 20b SGB V Betriebliche Gesundheitsförderung). Des Weiteren kann LOUISA in der Medizin oder Physiotherapie als validierte Messmethode mittels Pre- und Post-Testverfahren zum Einsatz kommen. Durch die Vergleichbarkeit des ermittelten Bewegungsscores wird die Auswahl an geeigneten Therapiemaßnahmen oder -methoden durch den Arzt oder Therapeuten maßgeblich unterstützt. Eine Therapieverlaufskontrolle ist mit LOUISA auch möglich.
Erfolg des Projektes
Das Projekt ist erfolgreich,
- wenn wir eine Aussage über die Genauigkeit der einzelnen Sensorkanäle bei der Erkennung und Vorhersage von Risikofaktoren treffen können.
- wenn wir eine Aussage über Aufwand und Performance des definierten Adaptionsprozess für zukünftige innovative Sensorkanälen machen können.
wenn das Modell in dem definierten Ecosystem (Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gesundheitsanbieter, Krankenversicherung, Rückversicherer) sicher, praktikabel und vertrauensvoll angewendet werden kann. Mögliche ethische, rechtliche und soziale Implikationen sind erforscht und validiert worden. Einer Zertifizierung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) nach § 20b SGB V und Abrechenbarkeit durch die Krankenkassen steht nichts im Wege
Partner
Frank Weber, AIMO GmbH
Welf Löwe, Department of Computer Science and Media Technology, Linnaeus University, Schweden
Wulf Loh, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen
Das Ziel
Das Wohlergehen des Individuums hängt untrennbar mit seiner körperlichen Gesundheit zusammen. Das Ziel von LOUISA ist es, Menschen am Arbeitsplatz dazu zu motivieren, aktiv ihre Gesundheit und Lebensqualität zu erhalten, verbessern und abzusichern.
Adressierte Themenfelder
Das Verbundprojekt LOUISA adressiert im Förderprogramm „KMU Innovativ: Mensch-Technik-Interaktion“ das Thema „Gesundes Leben – Prävention durch technische Begleiter“ insbesondere “Menschen durch ansprechende Visualisierung und Vergleichbarkeit zu Bewegung oder allgemein gesundem Verhalten (zu) motivieren”.[1]
LOUISA als lernendes Modell mit dynamischem Adaptionsprozess ist eine Technologie zur Prävention. Es verbindet die Mensch-Technik-Interaktion (Smartphone mit einem mobilen 2D-Kamera-Scan, Schmerz- und Muskeltonus-Messung, Rückmeldung und Therapievorschläge) mit maschinellem Lernen und Biosensortechnik. Die Technologie lernt von und mit dem Menschen, ohne ihn dabei ständig zu überwachen. LOUISA ist leicht zugänglich, anwendungsfreundlich, motiviert zur intuitiven Nutzung, stärkt die Patient*innenautonomie und gesundheitliche Eigenverantwortung und stellt somit den Menschen, seine Lebensqualität und arbeitsbiografisches Potenzial in den Mittelpunkt.
Projektkoordination
Laufzeit
08/2020 - 07/2023
Förderung
VDI/ VDE - BMBF
MaGnet
Ist ambulante Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT) effektiver im Vergleich zu einer Bona- Fide-Therapie mit Richtlinienpsychotherapie (BFT) in Deutschland für Patienten mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung?
Projektbeschreibung
Die Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine schwere psychische Störung, die mit hohen Belastungen verbunden ist. Obwohl in den letzten Jahren eine Reihe vielversprechender Therapien entwickelt wurden, besteht eine hohe Notwendigkeit, die Versorgungssituation dieser Patientengruppe weiter zu verbessern. Die MaGnet-Studie untersucht die Wirksamkeit von Mentalisierungsbasierter Therapie (MBT) bei Patienten mit BPS im Vergleich zur besten aktuell verfügbaren Richtlinienpsychotherapie
(„Bona Fide Treatment“, BFT) in ambulanter Behandlung. In die Studie
werden männliche und weibliche Patienten mit der Finanzierung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
Diagnose BPS eingeschlossen, die zwischen 18-65 Jahre alt sind und selbstverletzendes Verhalten oder Suizidversuche in den letzten zwei Jahren aufweisen, wobei das letzte Ereignis nicht länger als sechs Monate zurückliegt.
In fünf Rekrutierungszentren in Deutschland werden N=544 BPS Patienten auf die Einschlusskriterien untersucht und beim Vorliegen der Kriterien und
einem informierten Einverständnis in einen der beiden Therapiearme
randomisiert. Die Behandlung mit MBT ist auf12 Monate angelegt, BFT kann länger oder kürzer sein. Die Intent-to-treat Stichprobe ist auf 304
Patienten berechnet. Der primäre Endpunkt nach 12 Monaten Follow-Up und erfasst die Anzahl an Krisenereignissen in Bezug auf suizidales und
selbstverletzendes Verhalten. Sekundäre Zielkriterien, die untersucht werden, sind Kosteneffektivität, Schwereder BPS- und anderer psychiatrischer Symptome, allgemeines und interpersonales Funktionsniveau, Lebensqualität, Veränderung der Medikation und
Therapieabbruch. Ziel der Studie ist die experimentelle Testung der
Effektivität der MBT als eine innovative BPS-spezifische und
kosteneffektive Behandlungsmethode.
Bei Interesse oder Fragen zur Teilnahme melden Sie sich gerne über die
Studien-Emailadresse: Magnet.Studie@uniklinik-ulm.de
Projektkoordination /-leitung
Prof. Dr. Jana Volkert
Prof. Dr. Harald Gündel
Mitarbeiter
M.Sc. Psych. Ellen Wolff
Finanzierung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit
2023 - 2028

Flyer für interessierte Patient*innen
Flyer für interessierte Therapeut*innen
Multimodale automatisierte Schmerzerkennung
Projektbeschreibung
Die objektive Erfassung subjektiv multidimensional erlebter Schmerzen ist ein bislang unzureichend gelöstes Problem (https://www.youtube.com/watch?v=JuWHpMR2a9Y). Insbesondere in der klinischen Schmerzmessung sind verbale Verfahren (Schmerzskalen, Fragebögen) und visuelle Analogskalen üblich, die allerdings bei mental beeinträchtigten Personen wenig reliabel und valide sind. Expressive Schmerzäußerungen und/oder psychobiologische Parameter können eine Lösung bieten. Es existieren solche Kodierungssysteme, die jedoch mit einem sehr hohen Aufwand verbunden sind oder nicht ausreichend testtheoretisch evaluiert wurde. Probanden werden unter kontrollierten Bedingungen schmerzhaften Reizen ausgesetzt und mimische und psychobiologische Parameter erfasst (http://www.iikt.ovgu.de/BioVid.html). Auf Basis von psychobiologischen, videobasierten (Mimik, Gestik) und prosodischen Daten sollen schmerzrelevante Merkmale identifiziert und ein automatisches System entwickelt, mit dem Schmerzen qualitativ und quantitativ gemessen werden können (www.jove.com/t/59057).
Partner
Eberhard Barth, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Uniklinikum Ulm
Ayoub Al-Hamadi & Philipp Werner, IIKT, Universität Magdeburg
Oliver Wilhelm und Mattis Geiger, Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik, Universität Ulm
Adriano Andrade, Biomedical Engineering Laboratory (BioLab), Federal University of Uberlandia, Brazil
Friedhelm Schwenker, Institut für Neuroinformatik, Universität Ulm
Magrit-Ann Geibel, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Uniklinikum Ulm
Projektkoordination
Laufzeit
2012 - 2020
PartnerCARE
Psychoonkologisches Online-Training für Partner:innen von Menschen mit einer Krebserkrankung
Projektbeschreibung
Eine Krebserkrankung ist nicht nur für den Patienten selbst, sondern auch für dessen Angehörige mit großen Belastungen verbunden. Besonders der Partner, der die wichtigste Ressource des Patienten darstellt, ist betroffen. Durch die Krebserkrankung ist der Partner mit einer Vielzahl von neuen Aufgaben und tiefgreifenden Anpassungsleistungen konfrontiert. Diese anspruchsvolle Unterstützungsleistung sowie die eigenen alltäglichen Aufgaben führen dazu, dass sich viele Partner überfordert fühlen und von psychischen Problemen berichten. Die bestehenden Unterstützungsangebote für Angehörige von Krebspatienten werden von den Partnern jedoch nur wenig in Anspruch genommen.
Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wird eine psychoonkologische Online-Intervention für Partner von Krebspatienten entwickelt und deren Wirksamkeit überprüft. Die Online-Intervention basiert auf Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie sowie auf spezifischen Inhalten der Psychoonkologie. Sie besteht aus sechs wöchentlichen Lektionen, vier wählbaren Zusatzlektionen und einer Auffrischungslektion. Jede Lektion wird von einem Therapeuten durch Feedbacks begleitet. Zusätzlich hat der Partner die Möglichkeit einen SMS-Coach zu nutzen.
Ziel der Intervention ist es, sowohl psychische Belastungen, wie Depressivität und Ängstlichkeit, zu reduzieren, als auch die Lebensqualität der Partner zu verbessern. Aufgrund der Zeit- und Ortsunabhängigkeit ist eine Online-Intervention gerade für Partner von Krebspatienten, die einen vollen Terminkalender besitzen, geeignet. Zusätzlich senkt die Online-Intervention die Schwelle der Inanspruchnahme für belastete Partner, die herkömmliche Face-to-Face-Therapien weniger für sich nutzen (z.B. männliche Partner).
Machbarkeit- und Akzeptanzüberprüfung
Mit einer randomisierten kontrollierten Machbarkeitsstudie wurde das Online-Training PartnerCARE im Zeitraum von 04/2019 bis 07/2020 auf seine Machbarkeit und Akzeptanz untersucht. 60 Partner:innen wurden zufällig der Trainingsgruppe (direkter Zugang zu PartnerCARE) und der Wartelistengruppe (Zugang zu PartnerCARE nach 4 Monaten Wartezeit erhalten) zugeteilt. Zu drei Zeitpunkten wurden Online-Fragebögen bearbeitet (Baseline (T0), 2 Monate (T1) und 4 Monate (T2) nach Randomisierung). Die Studie zeigte eine gute Durchführbarkeit und eine hohe Akzeptanz mit dem Training (73.3% beenden das Training, positive individuelle Rückmeldungen der Teilnehmer:innen). Zudem zeigten sich erste vielversprechende Tendenzen im Hinblick auf die Wirksamkeit des Trainings. Ausführliche Informationen dazu finden sich in den Publikationen Bodschwinna et al. (2022a) und Bodschwinna et al. (2022b).
Weiterentwicklung des PartnerCARE Online-Trainings (Laufzeit: 11/20-10/21)
Aus den Erkenntnissen der Pilotstudie wird das PartnerCARE Training sowohl inhaltlich verbessert als auch attraktiver und interaktiver für die Teilnehmer gestaltet. Zu diesem Zweck werden Whiteboard-Videos erstellt und beispielhafte Gesprächssituationen zwischen Partner und Patient gefilmt, welche in das Online Training eingebaut werden.
Geplante Wirksamkeitsuntersuchung von PartnerCARE 2.0
Das Online-Training PartnerCARE hat eine Machbarkeits- und Akzeptanzüberprüfung durchlaufen und wurde daraufhin in der Weiterentwicklungsphase zu PartnerCARE 2.0 optimiert. Nun ist geplant die Wirksamkeit von PartnerCARE in einer randomisierten kontrollierten Effektivitätsstudie zu untersuchen.
PartnerCARE ist ein Kooperationsprojekt der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Universitätsklinikum Ulm), dem Comprehensive Cancer Center Ulm und der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Ulm mit der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie (Universität Ulm).
Publikationen
Bodschwinna, D., Schmauder, K., Baumeister, H., & Hönig, K. (2025). Psychoonkologische Online-Intervention für Partner*innen. Forum 40, 109–113. https://doi.org/10.1007/s12312-025-01422-4
Bodschwinna, D., Baumeister, H. & Hönig, K. (2022). Online-Intervention für Partner und Partnerinnen (PartnerCARE). Onkologie 28, 923–930. https://doi.org/10.1007/s00761-022-01224-6
Bodschwinna, D., Lorenz, I., Bauereiß, N., Gündel, H., Baumeister, H.,& Hönig, K. (2022). A psycho-oncological online intervention supporting partners of patients with cancer (PartnerCARE): Results from a randomized controlled feasibility trial. Psycho-Oncology, 31(7), 1230–1242, https://doi.org/10.1002/pon.5917.
Bodschwinna D., Lorenz I., Bauereiss N., et al. PartnerCARE—a psycho-oncological online intervention for partners of patients with cancer: study protocol for a randomised controlled feasibility trial. BMJ Open 2020;10:e035599. doi: 10.1136/bmjopen-2019-035599 https://bmjopen.bmj.com/content/10/10/e035599
Helmut-Wölte-Preis 2021 für das Online-Training PartnerCARE
Für das Projekt PartnerCARE hat M.Sc. Daniela Bodschwinna den Helmut-Wölte-Preis 2021 verliehen bekommen. https://helmut-woelte-stiftung.de/
PartnerCARE ist ein psychoonkologisches Online-Training für Partner/-innen von Krebspatienten/-innen. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm und der Abteilung für Klinische Psychologie der Universität Ulm mit dem Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) unter der Leitung von Dr. Klaus Hönig und Prof. Dr. Harald Baumeister. Mit dem innovativen Online-Training erhalten Partnerinnen und Partner von Menschen mit einer Krebserkrankung ein niederschwelliges und flexibles Angebot zur psychosozialen Unterstützung. Die Ergebnisse des Projekts werden dazu beitragen, langfristig die Lücke in der psychosozialen Versorgung von Angehörigen von Krebspatienten und -patientinnen zu schließen.
Das Online-Training PartnerCARE hat eine Machbarkeits- und Akzeptanzüberprüfung durchlaufen und befindet sich aktuell in der Weiterentwicklungsphase. Im kommenden Jahr soll die Wirksamkeit von PartnerCARE in einer randomisierten kontrollierten Effektivitätsstudie untersucht werden.
Studienleitung Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm
Laufzeit
2017 - laufend
Förderung des Teilprojekts

Dieses Teilprojekt wird gefördert vom Krebsverband Baden-Württemberg.
Studienleitung Universität Ulm, Abteilung klinische Psychologie und Psychotherapie
Prof. Dr. Harald Baumeister

Hinweis: Die Rekrutierung zur Pilot-Studie nun
abgeschlossen, so dass aktuell PartnerCARE
nicht angeboten wird
Prävention Psychosozialer Risiken bei Algorithmischen Management – PRisAM
Projektbeschreibung

Arbeitsprozesse können zunehmend digitalisiert und ohne unmittelbare menschliche Beteiligung durch algorithmisches Management (AM) gesteuert werden. AM wird derzeit vor allem in der Plattformarbeit (z.B. bei Lieferdiensten oder Clickworkern) eingesetzt, hält jedoch auch zunehmend Einzug in betriebsgebundene Arbeitsbereiche wie die Logistik. Neben den erwarteten Effizienzgewinnen deuten erste Studien darauf hin, dass durch AM auch gesundheitliche Risiken für Beschäftigte entstehen können. Es wird vermutet, dass diese Risiken unter anderem auf negative Auswirkungen von AM auf psychische Belastungsfaktoren zurückzuführen sind (z.B. mehr Zeitdruck, weniger soziale Unterstützung). Darüber hinaus könnten sich Einschränkungen bei der Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen – wie der Gefährdungsbeurteilung – sowie eine Schwächung der Präventionskultur ergeben. Vor diesem Hintergrund besteht ein dringender Bedarf, die neuen Herausforderungen für den Arbeitsschutz durch AM, systematisch zu untersuchen.
Projektleitung Ulm
Prof. Dr. Harald Gündel, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Projektpartner
- Universität Duisburg-Essen (Gesamt-Studienleitung)
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Projektkoordination
Laufzeit:
10/2025 - 10/2027
Finanzierung:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
PULS
Projektbeschreibung
Beamtinnen und Beamte im Polizeidienst sind aufgrund ihrer gesellschaftlich wichtigen Dienstaufgaben wie Gefahrenabwehr, Schutz und Strafverfolgung außergewöhnlichen mentalen Belastungen ausgesetzt. Diese verlangen ein hohes Maß an Widerstandskraft und persönlichen Fähigkeiten ab, die es gilt zu erhalten und zu stärken.
Daher wurde in einer Zusammenarbeit zwischen dem Polizeipräsidium Ulm , der Universitätsklinik Ulm und der Deutschen Traumastiftung e.V. ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Möglichkeiten zur Prävention traumatisch-bedingter Belastungen im Polizeidienst entwickelt. Unser gemeinsames Ziel ist es, präventive Maßnahmen zu definieren, die Polizeibeamtinnen und -beamte in die Lage versetzen, einschneidende und belastende Erlebnisse während des Polizeidienstes gesund zu verarbeiten. Die Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit mit der Minimierung von Ausfallzeiten, vor allem in Perioden hoher Arbeitsbelastung, sind das gemeinsame langfristige Ziel, zu welchem dieses Forschungsprojekt zur Erfassung des Ist-Standes der erste Baustein darstellt.
PsyLoCo
Psychosoziale Bedarfe von Patient*innen mit Long-COVID
Projektbeschreibung
Viele Patientinnen und Patienten mit Long-/Post-COVID leiden auch noch Wochen oder Monate nach ihrer Erkrankung an Symptomen. Bisher gibt es nur wenige wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über Long-/Post-COVID und darüber, wie den Betroffenen bestmöglich geholfen werden kann.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt (Förderkennzeichen: 01EP2107A) zielt darauf ab, den bisher verfügbaren wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Spätsymptome von COVID-19 zu erschließen und diesen für eine bessere Versorgung der Erkrankten zu nutzen.
Kontakt: long.covid@uniklinik-ulm.de
PsyLoCo beinhaltet insgesamt vier Teilprojekte:
1. Analyse bereits bestehender Kohortendaten
Die Studie baut auf den Daten von zwei bereits untersuchten Personengruppen auf. Die Daten enthalten Informationen zu COVID-19 im Allgemeinen sowie Long-COVID im Speziellen. Die Corona-Kohorte-Stuttgart-Study (CoKoS) wurde im Frühjahr 2020 ins Leben gerufen, die DigiHero Kohorte in Halle (Saale) wurde im Januar 2021 als digitale “Mehrzweck-Plattform” initiiert. Die beiden populationsbasierten COVID-Kohorten werden zielgerichtet analysiert und ausgewertet. Ein besonderer Fokus gilt dabei dem Vorkommen von Long-COVID-Symptomen.
2. Verfassen einer Übersichtsarbeit (Review)
Es wird eine ausführliche und systematische Recherche in verschiedenen wissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse der Recherche werden in einem Review zusammengefasst. Dieses soll eine Übersicht geben, unter welchen Beschwerden Betroffene leiden und inwiefern sie sich im Ausmaß der Beschwerden von anderen Bevölkerungsgruppen unterscheiden.
3. Interviewstudie
Im Dialog mit Betroffenen sowie Mitgliedern eines Patientenrates werden die individuellen Beschwerden, die mit Long-/Post-COVID einhergehen, erfasst. Dabei werden neben den Symptomen auch die persönlichen Belastungen erfragt. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den psychosozialen Bedürfnissen der Betroffenen sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung. Dieser Prozess wird durch eine Reihe von Interviews ergänzt, die mit Patientinnen und Patienten durchgeführt werden. Die so gewonnenen Daten bieten die Basis für ein psychotherapeutisches Therapiemanual, das gezielt für die Long-/Post-COVID-Behandlung erstellt wird.
4. Therapie-Studie
Das Kernstück des Projekts ist die Entwicklung eines Therapiemanuals, welches sich an den individuellen psychosozialen Bedürfnissen der Betroffenen mit Long-/Post-COVID orientiert. Dadurch sollen die ambulante Versorgung und Rehabilitation verbessert werden. Die Behandlung wird als 12-stündige Kurzzeittherapie konzipiert. Dabei findet je eine Sitzung pro Woche im Einzelsetting statt.
Inhaltlich geht es um insgesamt 4 Bereiche (Module):
- Copingstrategien und Distress-Management
- Umgang mit anhaltenden Körperbeschwerden und Schmerzsymptomen
- Behandlung affektiver Symptome und chronischer Erschöpfung
- Long-/Post-COVID in den Bereichen des Sozial- und Arbeitslebens
Kooperationen
- Dr. med. Christine Allwang, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der TU München
- Prof. Dr. med. Florian Junne, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Magdeburg
- Prof. Dr. med. Rafael Mikolajczyk, Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Prof. Dr. rer. nat. Katrin Giel, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen
- Prof. Dr. rer. nat. Peter Martus, Institut für Klinische Epidemiologie und angewandte Biometrie, Universitätsklinikum Tübingen
- Prof. Dr. med. Claas Lahmann, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg
SEEGEN
Forschungsverbund: "Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz Krankenhaus" SEEGEN
Projektbeschreibung
Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten sind durch sehr verschiedene Faktoren bestimmt. Insbesondere das berufliche Umfeld formt eine Vielzahl dieser Faktoren sowohl im positiven Sinne wie die Chance, Anerkennung zu erfahren, kreativ und produktiv zu sein, soziale Kontakte zu knüpfen und als Ressource zur Bewältigung belastender Situationen zu verwenden. Aber auch im negativen Sinne, wenn die aus vielfältigen Anforderungen bestehende, modern verdichtete Arbeitswelt zum Beispiel Gefühle von Überforderung oder Entfremdung erzeugt. Gerade in den vielfältigen Arbeitsbereichen der Krankenhäuser und Klinika, die in den letzten Dekaden einem enormen Wandel insbesondere bei den Arbeitsbedingungen zum Beispiel durch Kostendämpfungsmaßnahmen vollzogen haben, fehlt jedoch ein systematisiertes betriebliches Gesundheitsmanagement, welches die verschiedenen Faktoren auf den unterschiedlichen Ebenen günstig beeinflussen kann.
Ziel:
Das Ziel dieses zweistufigen Verbundprojektes ist es, eine komplexe Intervention basierend auf verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen zu entwickeln, deren Wirksamkeit zu prüfen und in die Anwendung zu bringen.
Vorgehen:
In Phase I (2 Jahre) werden die folgenden fünf Interventionsbausteine (Teilprojekte 1.A-E) jeweils einzeln entwickelt, je nach Format und Studienlage unterschiedlich evaluiert, sowie Strategien für deren nachfolgende Implementierung erprobt:
Teilprojekt 1.A: Sensibilisierung oberer Führungskräfte (Chefärzte/innen und Pflegebereichsleitungen) für das betriebliche Gesundheitsmanagement in der Klinik, Teilprojekt verortet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf - Centre for Health and Society (CHS) – Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin, Projektleitung: PD. Dr. A. Müller
Teilprojekt 1.B Wege aus krankmachenden Zwickmühlen - Dilemmakompetenz für mittlere Führungskräfte im Gesundheitswesen. Teilprojekt verortet am Universitätsklinikum der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM), Institut für Medizinische Psychologie, Projektleitung: Prof. Dr. J. Schweitzer-Rothers
Teilprojekt 1.C Stärkung der verhältnispräventiven und interprofessionellen Führungskompetenz von mittleren Führungskräften zur Reduktion der psychischen Belastung ihrer Mitarbeiter im Krankenhaus; Teilprojekt verortet an der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Projektleitung: Dr. F. Junne
Lebensphasenspezifische Interventionen im mittleren und höheren Lebensalter:
Teilprojekt 1.D Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Krankenhaus zur Reduktion der psychischen Belastung von Betroffenen und Teams, Teilprojekt verortet am Universitätsklinikum der Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Projektleitung: Dr. Eva Rothermund
Teilprojekt 1.E Gesund Altern im Pflegeberuf (GAP) – Entwicklung und Evaluation eines Interventionsbausteins zur Förderung erfolgreichen Alterns im Beruf. Teilprojekt verortet am Universitätsklinikum der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin. Projektleitung: Dr. I. Maatouk
Teilprojekt 2: In Phase II (Jahre 3+4) erfolgt an drei Klinikstandorten die partizipative Implementierung der oben genannten Bausteine zu einer komplexen Intervention. Deren Wirksamkeit bezüglich des Wohlbefindens wird in einer clusterrandomisierten Studie evaluiert. Die Ergebnisse werden genutzt, um Manuale für die zukünftige Implementierung anzufertigen und für eine Diskussion auf gesundheitspolitischer Ebene. Projektleitung Prof. Dr. Harald Gündel
Teilprojekt 3: Ein Phase I und II übergreifendes betriebswirtschaftliches Teilprojekt unterstützt die Veränderung in den Krankenhäusern und entwickelt Kennzahlen (z.B. Arbeitgeberattraktivität, Produktivität), um den Erfolg verhaltens- und verhältnispräventiver Maßnahmen auch in der für Entscheidungsträger relevanten Größen zu messen. Verortet an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Lehrstuhl für BWL, insb. Organisation und Personal. Projektleitung Prof. Dr. Stefan Süß
Projektkoordination
Laufzeit
09/2017 - 09/2021
Verbundpartner
Universitätsklinikum Ulm, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsklinikum Heidelberg, Universitätsklinikum Tübingen




STOP-DM
Welche Psychotherapie benötigen Männer: Effekte stationärer tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie bei depressiven Störungen von Männern
Projektbeschreibung
Das Ziel der Studie ist, die Wirksamkeit stationärer tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und einzelner Therapiebausteine bei Patienten mit Depression zu untersuchen. Hierbei soll insbesondere die differenzielle Wirksamkeit in Abhängigkeit vom Geschlecht analysiert werden. Es wird angenommen, dass Männer anders von den Psychotherapeutischen Angeboten profitieren als Frauen. Die Daten werden in mindestens 10 Kliniken per Fragebögen erhoben, die Erhebungen finden zu Beginn und Ende der stationären Behandlungen sowie zu einem Katamnesezeitpunkt 6 Monate nach der Behandlung statt. Zudem sollen die Patienten während der stationären Behandlung ein Tagebuch führen, in dem sie die einzelnen Therapiebausteine, deren zeitlichen Umfang sowie deren Wirksamkeit dokumentieren. Insgesamt sollen in die Studie 300 Patienten eingeschlossen werden, davon mindestens 30 aus der Psychosomatischen Klinik des Universitätsklinikums Ulm. Männer und Frauen sollen im Verhältnis 2:1 eingeschlossen werden.
In der Ulmer Klinik wurde das Studiendesign erweitert, es wurden alle Patienten mit Depression für die Teilnahme angesprochen und rekrutiert, also auch Patienten, die tagesklinische oder die in einem verhaltenstherapeutisch orientierten Setting behandelt wurden. Insgesamt wurden bisher 85 Patienten eingeschlossen.
Die Studie wird teilweise gefördert durch die Heigl-Stiftung. Studienzentrale ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum Düsseldorf, Projektleiter Prof. Dr. med. M. Franz.
Studienleitung Ulm
Funding

DFG, intramural funding
It is the main aim of this project to investigate in preclinical and clinical studies the cellular, molecular and microbiome-related mechanisms underlying the sex-specific effects of chronic psychosocial stress during early life (=early life adversity, ELA), adulthood (CAS) and a combination of both (ELA&CAS) on bone homeostasis and regeneration. Note, with respect to ELA we study the effects of stressors occurring during the prenatal and postnatal phase on both male and female offspring and their mothers. Background: Chronic psychosocial stress during adulthood(1, 2) as well as early life adversity (ELA)(3-7) are acknowledged risk factors for several psychosomatic disorders, including posttraumatic stress disorder (PTSD) and major depression (MD). Both diseases display a high prevalence in western countries, are strongly comorbid with various somatic pathologies(8, 9) and have been associated with osteoporosis and increased bone fracture risk in a number of studies.(8-12). However, while there is strong evidence for an increased risk for low bone mass and fragility fractures in depressed patients being mediated by increased glucocorticoid (GC) concentrations,(13, 14) findings in PTSD patients are less consistent. For example, multivariable analyses controlling for depression in PTSD subjects failed to demonstrate a link between PTSD and osteoporosis,(15) whereas earlier studies stated a significant association between these conditions.(12) Furthermore, PTSD may influence long-bone growth: children subjected to repeated mental traumatization during childhood were of a significantly shorter stature.(16) In summary, these clinical studies implicate different effects of stress-induced depression and PTSD on bone turnover. Main findings: In contrast to mouse models for depression, employing the chronic subordinate colony housing (CSC) paradigm as an acknowledged model for social stress-associated PTSD in male mice(17, 18) we showed that mental traumatization in adolescent mice negatively impacts cartilage-to-bone transition during endochondral ossification in the epiphyseal growth plate, the main site of longitudinal growth of the long bones, while appositional bone growth seems to be undisturbed.(19) In detail, CSC mice show reduced tibia and femur lengths, mineral deposition at the growth plate and Runt-related transcription factor 2 (Runx2) expression in hypertrophic chondrocytes in the growth plate, while growth plate and trabecular thickness as well as bone mineral density (BMD) were increased in CSC compared to single-housed control (SHC) mice.(19) An enhanced tyrosine hydroxylase (TH) expression, which is the rate limiting enzyme in catecholamine (CA) synthesis,(20) in bone marrow (BM) cells located at the growth plates of CSC mice suggests that local CA signalling is involved in the negative CSC effects on bone metabolism.(19) Of note in this context, norepinephrine (NE) release by sympathetic nerve fibers during chronic variable stress signals bone marrow niche cells to decrease CXCL12 levels through the β3-adrenoreceptor, resulting in increased hematopoietic stem cell proliferation and release of neutrophils and inflammatory monocytes.(21) In a follow up study we extended these findings by revealing that CSC mice undergoing standardized femur fracture show a delayed bone healing, again accompanied by a compromised cartilage-to-bone transition. Furthermore, CSC mice were characterized by a misbalanced inflammatory response in the fracture hematoma.(22) The latter was indicated by increased numbers of TH expressing neutrophils, and both delayed fracture healing and hematoma invasion of TH expressing neutrophils were prevented in CSC mice by injection with an unspecific β-adrenoceptor blocker prior to fracture surgery.(22) In a recent study(23) we provide evidence supporting the conclusion that while impaired mental health and stress in general promotes BM myelopoiesis, TH expression and, consequently, the capacity to produce/ secrete CAs is specifically facilitated in neutrophils. Neutrophil-derived CAs locally in the BM activate α (in vitro data)/β2 (in vitro and in vivo data)-ARs and dopaminergic receptors (DRs, in vitro data) on chondrocytes and, consequently, compromise their transdifferentiation into osteoblasts and, thus, bone metabolism. Neutrophil-derived CAs in an autocrine manner further promote their own BM emigration and, in case of a fracture, facilitate their own immigration into the fracture hematoma, likely in a paracrine manner by increasing CXCL1 release from hematoma mast cells and macrophages which are two main CXCL1 producing cell types.(24) In the fracture hematoma, neutrophil-derived CAs again activate α/β2-ARs and DRs on chondrocytes and, consequently, compromise their transdifferentiation into osteoblasts and, thus, adequate bone repair. According to our clinical data,(23) indicating an increased TH expression in fracture hematomas of patients with an increased mental stress load, which is further accompanied by a compromised fracture healing and/or increased pain sensitivity, our preclinical data seem to be of high translational value, suggesting strategies to block immigration of TH positive myeloid cells/ neutrophils into the fracture hematoma or their local release of CAs to represent promising future strategies to facilitate fracture healing in patients who are at risk for psychosomatic disorders. Main collaborators: Prof. Dr. Melanie Haffner-Luntzer & Prof. Dr. Anita Ignatius (Ulm University, Ulm, Germany), Prof. Dr. Florian Gebhard & Prof. Dr. Konrad Schütze (Ulm University Medical Center, Ulm, Germany). |
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Funding

DFG, intramural funding
It is the major aim of this preclinical project to investigate and understand the mechanisms underlying the development of splenic ex vivo glucocorticoid (GC) resistance in male mice as consequence of psychosocial stress associated with physical trauma, as for instance severe bite wounds or planned surgery. Background: Chronic psychosocial stress is a major burden of modern life and poses an acknowledged risk factor for many somatic and psychiatric disorders, which are often associated with chronic low-grade inflammation.(1-8) Many clinical and preclinical studies(6, 9-14) support the hypothesis that stress-associated inflammation is promoted at least in part via development of glucocorticoid (GC) resistance, defined as a state of reduced sensitivity to the anti-inflammatory action of GCs, in certain immune cell subpopulations(6, 11) amongst which myeloid CD11b+ cells seem to play a critical role.(12, 13, 15) Noteworthy, over-shooting local and/ or systemic inflammatory responses(16-22) as well as development of GC resistance(23-25) further promote posttraumatic complications (e.g., septic shock), for patients on intensive care. Therefore, a history of chronic/traumatic psychosocial stress and the subsequent development of GC resistance is a plausible scenario in vulnerable subgroups of physical trauma patients on intensive care. Of note, MDSCs represent immature myeloid cells, are generated in the bone marrow and able to suppress T cell proliferation via generation of nitric oxide (NO) and reactive oxygen species, as well as via depletion of arginine and down-regulation of the T cell receptor complex ζ chain, and have been first described in tumor patients and tumor-bearing mice.(26-28) As MDSCs are also induced during bacterial infections,(29, 30) they seem to provide a cellular link between activation of innate immunity and concomitant suppression of adaptive immunity. Main findings: In a series of preclinical experiments employing the chronic subordinate colony housing (CSC) paradigm as an acknowledged model for social stress-associated posttraumatic stress disorder (PTSD) in male mice(31, 32) we could show that particularly CD11b+Ly6G+Ly6C+ polymorphonuclear (PMN)-myeloid-derived suppressor cells (MDSCs) play a critical role in psychosocial stress-induced splenic ex vivo functional GC resistance.(33-36) In detail, we showed that CSC accompanied by significant wounding and, thus, a combination of psychosocial and physical trauma, i) enhanced basal and LPS-induced ex vivo cell viability of isolated BM cells, ii) increased the percentage of toll-like receptor (TLR)2-expressing bone marrow (BM) and spleen CD11b+Ly6G+Ly6C- neutrophils, PMN-MDSCs and CD11b+Ly6G-Ly6C+ monocytes/MO-MDSCs, iii) increased the percentage of TLR4-expressing spleen PMN-MDSCs and monocytes/ mononuclear (MO)-MDSCs, iv) enhanced basal and LPS-induced ex vivo cell viability of isolated PMN-MDSC-enriched PBMCs and splenocytes, as well as ex vivo migration activity of neutrophil/PMN-MDSC-enriched WBCs, v) induced ex vivo GC resistance in LPS-stimulated Ly6G+ splenocytes but not Ly6G-depleted total splenocytes or PMN-MDSC-enriched PBMCs, vi) rendered stress-induced Ly6G+ splenocytes to increase cell viability upon LPS stimulation exclusively via the NF-κB pathway.(37) These results support the hypothesis that stress-induced PMN-MDSCs get primed(37) and activated locally in the bone marrow (BM) as determined by toll-like receptor (TLR)2 and TH, but not TLR4, upregulation and increased basal and lipopolysaccharide (LPS)-induced ex vivo cell viability.(33) These primed and activated PMN-MDSCs emigrate into the peripheral circulation and subsequently, if psychosocial stress is accompanied by significant bite wounding, accumulate in the spleen(33). In the spleen, PMN-MDSCs upregulate TLR4 expression, which in concert with PMN-MDSCs-derived catecholamines as a consequence of increased TH expression promotes NF-κB hyperactivation upon LPS-stimulation, thereby exceeding the anti-inflammatory capacities of GCs and resulting in GC resistance.(33) Upregulation of myeloid-derived catecholamines as a consequence of TH upregulation has been shown to promote NF-κB signaling and to augment the acute inflammatory response to acute lung injury.(38, 39). Main collaborators: Prof. Dr. Jan Tuckermann & Prof. Dr. Maja Vujić Spasić (Ulm University, Ulm, Germany), Prof. Dr. Steffen Stenger (Ulm University Medical Center, Ulm, Germany). References: 1. Rohleder N (2014): Stimulation of systemic low-grade inflammation by psychosocial stress. Psychosom Med. 76:181-189. 2. Rohleder N, Marin TJ, Ma R, Miller GE (2009): Biologic cost of caring for a cancer patient: dysregulation of pro- and anti-inflammatory signaling pathways. 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Schultebraucks K, Qian M, Abu-Amara D, Dean K, Laska E, Siegel C, et al. (2021): Pre-deployment risk factors for PTSD in active-duty personnel deployed to Afghanistan: a machine-learning approach for analyzing multivariate predictors. Mol Psychiatry. 26:5011-5022. 9. Bellingrath S, Rohleder N, Kudielka BM (2013): Effort-reward-imbalance in healthy teachers is associated with higher LPS-stimulated production and lower glucocorticoid sensitivity of interleukin-6 in vitro. Biol Psychol. 92:403-409. 10. Raison CL, Capuron L, Miller AH (2006): Cytokines sing the blues: inflammation and the pathogenesis of depression. Trends Immunol. 27:24-31. 11. Raison CL, Miller AH (2003): When not enough is too much: the role of insufficient glucocorticoid signaling in the pathophysiology of stress-related disorders. Am J Psychiatry. 160:1554-1565. 12. Stark JL, Avitsur R, Padgett DA, Campbell KA, Beck FM, Sheridan JF (2001): Social stress induces glucocorticoid resistance in macrophages. 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(2007): Adrenal insufficiency and colonic inflammation after a novel chronic psycho-social stress paradigm in mice: implications and mechanisms. Endocrinology. 148:670-682. 33. Kempter E, Amoroso M, Kupfer S, Lupu L, Kustermann M, Scheurer J, et al. (2023): The PMN-MDSC – A key player in glucocorticoid resistance following combined physical and psychosocial trauma. Brain, Behavior, and Immunity. 108:148-161. 34. Foertsch S, Reber SO (2020): The role of physical trauma in social stress-induced immune activation. Neurosci Biobehav Rev. 113:169-178. 35. Foertsch S, Langgartner D, Reber SO (2020): Abdominal surgery prior to chronic psychosocial stress promotes spleen cell (re)activity and glucocorticoid resistance. Scientific Reports. 10:6917. 36. Foertsch S, Füchsl AM, Faller SD, Hölzer H, Langgartner D, Messmann J, et al. (2017): Splenic glucocorticoid resistance following psychosocial stress requires physical injury. Scientific Reports. 7:15730. 37. Hanke ML, Powell ND, Stiner LM, Bailey MT, Sheridan JF (2012): Beta adrenergic blockade decreases the immunomodulatory effects of social disruption stress. Brain, Behavior, and Immunity. 26:1150-1159. 38. Flierl MA, Rittirsch D, Nadeau BA, Sarma JV, Day DE, Lentsch AB, et al. (2009): Upregulation of Phagocyte-Derived Catecholamines Augments the Acute Inflammatory Response. PLoS ONE. 4:e4414. 39. Flierl MA, Rittirsch D, Nadeau BA, Chen AJ, Sarma JV, Zetoune FS, et al. (2007): Phagocyte-derived catecholamines enhance acute inflammatory injury. Nature. 449:721-725. |
SUSTAIN
Spezialisierte post-stationäre ambulante Anschlussbehandlung via Videokonferenz für eine nachhaltige Stabilisierung bei Anorexia Nervosa (SUSTAIN) - eine randomisierte kontrollierte Studie
Projektbeschreibung
Anorexia Nervosa (AN) ist durch schweres Untergewicht und hohe Mortalitäts- und Morbiditätsraten gekennzeichnet. Stationäre Psychotherapie ist bezüglich einer ersten Gewichtszunahme erfolgreich, aber viele Patienten erleiden kurz nach der Entlassung und wiederkehrend Rückfälle, die mit einer ungünstigen Prognose und einer häufigen Chronifizierung der AN einhergehen.
Im Rahmen einer multizentrischen, prospektive randomisiert-kontrollierten Studie soll bei PatientInnen mit AN nach einer tagesklinischen oder stationären Psychotherapie die ambulante Anschlussbehandlungen untersucht werden. Dabei soll die Wirksamkeit von 20 Sitzungen über 8 Monate einer neuen kognitiv-verhaltenstherapeutischen ambulanten Psychotherapie namens SUSTAIN, die speziell auf PatientInnen mit AN nach einer (teil-) stationären Behandlung ausgerichtet ist, mit einer ambulanten herkömmlichen Anschlussbehandlung (optimized treatment as usual, TAU-O) verglichen werden. Die Experimentalgruppe erhält die SUSTAIN Psychotherapie hauptsächlich in Form von Video-Gesprächen, um eine Kontinuität der Behandlung durch spezialisierte Behandlungszentren zu gewährleisten. Das Hauptzielkriterium der Studie ist der Unterschied im Gewicht (BMI) zwischen Aufnahme in die Studie (T0) und Behandlungsende (T2). Wichtige weitere Fragestellungen beziehen sich auf die Veränderung der Essstörungspathologie, generellen Psychopathologie, Gewichtsrehabilitation, die Rückfallrate und den Langzeitverlauf des BMI. Die Kosteneffektivität der neuen Behandlung wird ebenfalls untersucht. In einer Zusatzfragestellung sollen auch Biomarker im Blut (Methylierung und Genexpression) der Patientinnen untersucht werden.
Die Studienzentrale ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen, Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Katrin Giel. Weitere beteiligte Zentren sind die Psychosomatischen Universitätskliniken in Berlin (Charite), Bochum, Essen, Freiburg, Hannover, Heidelberg, Freiburg und die Klinik Roseneck in Prien/Chiemsee. Die Studie wird vom BMBF gefördert.
Studienleitung Ulm
Laufzeit
11/2020 - 03/2024
Funding

DFG, intramural funding
It is the main aim of this clinical project to investigate the cellular, molecular and microbiome-related mechanisms underlying the increased prevalence of stress-associated mental as well as physical disorders in individuals raised in an urban (URBANs) versus rural (RURALs) environment. Background: Urbanization is on the rise,(1) and stress-associated somatic and mental disorders are more prevalent in urban vs. rural areas.(2-4) Many of these disorders are accompanied by an over-reactive immune system and chronic low-grade inflammation,(5, 6) and prospective human and mechanistic animal studies strengthen the idea that an exaggerated immune (re)activity plays a causal role in their pathogenesis.(5, 7-9) Deficits in immunoregulation are thought to be in part dependent on reduced exposure, especially during early life,(10, 11) to microorganisms with which mammals co-evolved.(12) These “Old Friends” needed to be tolerated, as they were either part of host physiology (human microbiota), harmless but inevitably contaminating air, food and water (environmental microbiota), or causing severe tissue damage when attacked by the host immune system (helminthic parasites).(12) However, contact with these microorganisms that play a crucial role in setting up regulatory immune pathways is slowly but progressively diminishing in high-income countries, particularly in the concrete landscapes of urban areas.(11, 13) Noteworthy, the decline in biodiversity is currently facilitated to unprecedented levels due to dramatic changes in global climate, excessive levels of environmental pollution as well as recent COVID-19-related restrictions. Besides the declining availability of health promoting green space rich in biodiversity,(14, 15) another critical factor contributing to the diminishing contact with “Old Friends”, particularly in urban areas, seems to be the lack of regular contact with animals.(16-19) Supporting this hypothesis, dog ownership has been shown to increase microbial diversity and relative abundances of dog-associated bacterial taxa across multiple locations within the home.(20, 21) Main findings: In a recent study (Urban vs. Rural Stress Study, URSS) we demonstrated that systemic immune activation in response to a standardized laboratory social stressor, namely the Trier Social Stress Test (TSST), is increased and prolonged in healthy male URBANs raised in the absence of daily contact with pets, relative to healthy male RURALs raised in the presence of farm animals, even though the inflammatory stress response triggering HPA axis and SNS activation were more pronounced in the latter.(22) In detail, in response to the TSST, URBANs raised in the absence of pets showed a more pronounced increase in the number of peripheral blood mononuclear cells (PBMCs) and plasma interleukin (IL)-6 concentrations compared with RURALs raised in the presence of farm animals. Moreover, ex vivo cultured PBMCs from URBANs raised in the presence of pets secreted more IL-6 in response to the T cell-specific mitogen concanavalin A (ConA) than respective PBMCs from RURALs raised in the presence of farm animals. In turn, anti-inflammatory IL-10 secretion was suppressed following TSST in URBANs raised in the absence of pets, suggesting immunoregulatory deficits in urban participants following social stress. Importantly, URBANs reporting absolutely no pet contact differed in their salivary microbiome composition from all other URBANs and RURALs reporting regular or at least occasional contact to farm animals or pets belonging to others households, and displayed a significantly higher TSST-induced immune activation compared to URBANs reporting at least occasional contact to pets belonging to others,(23) suggesting that the complete absence of any pet contact plays a critical role in mediating the negative consequences of urban upbringing. The other way round, having a pet may mitigate some of the decreases in exposures to diverse microbial environments and the associated immunoregulatory deficits in those living in modern urban environments and, therefore, represent a primary prevention strategy for chronic low-grade inflammation and development of any kind of stress-associated disorder linked to an (over)activated immune system. In line with this hypothesis we showed in a follow-up study (Effects of Pets on Social Stress, EPSS) that adult healthy male URBANs raised in the absence (noPETs) vs. presence (PETs) of household pets were characterized by deficits in their immunoregulatory and intestinal barrier function, which under basal conditions did not translate into a chronic low-grade inflammatory state.(24) This was different under acute psychosocial stress conditions. Exposure to the TSST resulted in a facilitated mobilization of particularly neutrophil granulocytes in noPETs vs. PETs, accompanied by an enhanced pro- and compromised anti-inflammatory systemic stress response.(24) Together, the presence of pets during urban upbringing seems to reduce the risk for developing stress-associated disorders later in life (i.e., primary prevention) by facilitating immunoregulatory and barrier functions, in turn preventing an overshooting immune activation in response to acute stressors and chronic low-grade inflammation in response to repeated/chronic stressors. | |
Main collaborators: Prof. Dr. Christopher Lowry (University of Colorado, Boulder, USA), Prof. Dr. Harald Gündel, Dr. Katja Weimer, Dr. Marc Jarczok, Prof. Dr. Hans Kestler, Dr. Alexander Groß, Prof. Dr. Markus Huber-Lang (Ulm University or Ulm University Medical Center, Ulm, Germany), Prof. Dr, Andreas Meyer-Lindenberg, Prof. Dr. Heike Tost (Central Institute of Mental Health, Mannheim, Germany), Prof. Nicolas Rohleder (Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen, Germany), Prof. Dr. Graham Rook (University College London (UCL), London, United Kingdom)
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VAST-Studie (Vagus-stimulierende Atemtechnik bei Patient*innen mit psychosomatischen Erkrankungen)
Projektbeschreibung
Die VAST-Studie (Vagus-stimulierende Atemtechnik bei Patient*innen mit psychosomatischen Erkrankungen) widmet sich einem wichtigen Grundthema: Aus langjähriger Forschung wissen wir, dass die verschiedensten psychosomatischen Erkrankungsbilder zumeist auch mit einer messbar verringerter Aktivität in Teilen des Autonomen Nervensystems einhergehen. Besonders der Vagusnerv, der als 10. Hirnnerv weite Teile körperlicher Funktionen wie zum Beispiel den Herzschlag, oder den Blutdruck reguliert, ist hier betroffen.
Der Vagusnerv spielt aber auch möglicherweise eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Emotionen, da diese körperlichen Zustände an unser Gehirn vermittelt, worauf ein wesentlicher Teil der Emotionsentstehung zurückzuführen ist.
Unser Hauptziel in dieser Studie ist es, herauszufinden, ob der zusätzliche Einsatz einer Vagus-stimulierenden Atemtechnik zu einer verbesserten Emotionsregulationsfähigkeit führt.
Wir suchen Patient*innen mit einer Empfehlung für eine stationäre oder teilstationäre Behandlung in der Klinik für Psychosomatische Medizin, die bereit sind diese Technik zu erlernen und sie eigenständig anwenden können. Unser professionelles Studienteam begleitet Sie während der Anwendungsphase wöchentlich.
Für eine vollständige Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 80€.
Unser Engagement für Ihre psychosomatische Gesundheit steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Bei Fragen oder Interesse an unserer Studie stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Email: vast.studie@uniklinik-ulm.de
Studientel: 0173 / 349 02 63
Ziel der Studie
Das Hauptziel in dieser Studie ist es, herauszufinden, ob der zusätzliche Einsatz einer Vagus-stimulierenden Atemtechnik zu einer verbesserten Emotionsregulationsfähigkeit führt.
Literatur
Studienleitung
Studienbeginn
11/2023
Kooperation:
Registrierung:
VERIKOM
Verantwortliche künstliche Intelligenz in..." auf Seite "VERIKOM" bearbeiten
Projektbeschreibung
Im geplanten Projekt möchten wir untersuchen, wie Ärztinnen und Patienten auf unterschiedliche KI-vermittelte Kommunikationsformate in realistischen eHealth-Szenarien reagieren, um herauszufiltern, welche Formate in der Arzt-Patient Interaktion tatsächlich verantwortungsvoll und zum Wohle der Patienten eingesetzt werden können.
Wir werden Interaktionssequenzen zur Arzt-Patient-Kommunikation konzipieren, welche unterschiedlich starke Anteile von KI beinhalten (Nutzen eines Wizard of Oz-Designs) und diese mit der realen sozialen Kommunikation in einer Arzt-Patient Interaktion vergleichen. Die Interaktionssequenzen beschreiben unterschiedliche Diagnose-Situationen und die Behandlungsplanung unter Standardbedingungen, aber auch unter erschwerenden Umständen (u.a. schwerwiegende Diagnose, Angstreaktion oder Äußerung von Suizidgedankten des Patienten). Die Reaktion der Behandlerin und des Patienten wird auf mehreren Ebenen (Selbstbericht, standardisierte Erhebung über psychobiologische Maße und Video-Codierung) dokumentiert und die unterschiedlichen Sequenzen werden verglichen.
Aus den Erkenntnissen planen wir, Empfehlungen für den Einsatz von KI-basierten Techniken im Gesundheitsbereich abzuleiten, welche psychische Aspekte der Patienten in besonders sensiblen Situationen berücksichtigen.
Partner
Beate Ditzen, Johannes Ehrenthal und Julia Mahal, Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Heidelberg
Projektkoordination
Laufzeit
10/2020 - 09/2023
Förderung
Baden-Württemberg Stiftung
VOICE
Projektbeschreibung
Die aktuelle Situation der COVID-19-Pandemie ist für uns alle unbekannt und vor allem für Beschäftigte im Gesundheitssektor mit Belastungen unterschiedlicher Art verbunden: Überbelastung von Intensivbetten durch COVID-19-Patienten, Leerstände ganzer Stationen und Praxen, Unsicherheiten bezüglich des Verlaufes der Pandemie, Ängste um die eigene Gesundheit, Belastung durch die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie und viele mehr.
Unterschiedliche Studien zeigen, dass während Epidemien wie bspw. SARS oder MERS Beschäftigte in den Gesundheitsberufen besonders belastet und auch bzgl. der psychischen Gesundheit ausgesprochen gefährdet sind. Gleichzeitig haben aber auch viele von ihnen strukturelle, soziale wie auch ganz persönliche Ressourcen, aus denen sie Kraft und Unterstützung erhalten.
Um die aktuellen Belastungen und Ressourcen während der Covid-19-Pandemie in einer breiten Stichprobe zu erfassen und so möglichst rasch zielgerichtete Hilfe für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in und nach der Krise anbieten zu können, hat unsere multidisziplinäre Arbeitsgruppe der Universitätsklinika Erlangen, Bonn und Ulm eine Onlinebefragung entwickelt.
Studienziel
Ziel der Studie ist es, spezifische Belastungen und Ängste im Rahmen der COVID-19-Krise (z.B. Angst, sich zu infizieren, Belastung durch veränderte Aufgaben...) wie auch Quellen der persönlichen Resilienz im strukturellen, sozialen und spirituellen Bereich zu identifizieren und ggf. resultierende Stresssymptome wie Schlafstörungen, aber auch Hinweise auf Traumatisierung, Depression, Angsterkrankungen und deren Ausprägung zu erfassen. Gleichzeitig sollen Arbeitsbedingungen sowie Aspekte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Ressourcen erfragt werden. Anhand der Daten sollen mögliche Zusammenhänge zwischen Belastungen/Ressourcen und mentaler Gesundheit/Lebensqualität sowie mögliche Unterschiede zwischen Geschlechtern/Fachgebieten/Settings identifiziert werden. Auch wollen wir typische Verläufe von Bewältigungsprozessen untersuchen.
Dazu sollen Daten zweier Erhebungswellen (Frühjahr und Späthernst 2020) analysiert werden und geplant eine dritte Erhebungswelle erfolgen. Bei T1 nahmen > 8000 Teilnehmer an der Befragung teil, bei T2 > 6000 Teilnehmer. Weiterführende qualitative Interviews sind ebenfalls geplant.
Studienleitung
Prof. Dr. med. Yesim Erim (Sprecherin) und Dr.rer.medic. Dipl. Psych. Dipl. Theol. Eva Morawa, Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Franziska Geiser, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Prof. Dr.med. Lukas Radbruch, Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn
PD Dr. med. Petra Beschoner und PD Dr. bio.hum. Lucia Jerg-Bretzke, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
Studienablauf
Seit Mitte April 2020 erfolgt die Datenerhebung online in anonymisierter Form. Die erfassten Daten lassen keinen Rückschluss auf die jeweiligen Personen zu, die Zusammenführung im Längsschnitt erfolgt anhand eines anonymen Codes.
Ein positives Ethikvotum und Zustimmung des Datenschutzbeauftragten liegen vor.
Bislang haben über 5000 Beschäftigte im Gesundheitssektor den Fragebogen online komplett ausgefüllt.
Kooperationspartner*innen
Prof. Dr. Christian Albus, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Köln
Prof. Dr. Kerstin Weidner, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Prof. Dr. Christoph Herrmann-Lingen, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Göttingen
Prof. Dr. Hans Drexler, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Betriebsärztliche Dienststelle, Univ. Erlangen-Nürnberg,
Prof. Eberhard Hauschildt, Institut für Praktische Theologie, Universität Bonn
Prof. Dr. Thomas Kühlein, Allgemeinmedizinisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz
Prof. Dr. Christian Maihöfner, Neurologische Klinik, Klinikum Fürth
Dr. Irmgard Pfaffinger, Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie e.V.
Prof. Dr. Ceren Acartürk, Koc University Istanbul, Türkei
Hintergrund der Studie
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Epidemien und Pandemien, wie beispielsweise die H1N1-Pandemie 2009 zu einer Zunahme psychischer Belastungen bei medizinischem Personal führen (Matsuishi 2012, Maunder 2006). Erste Daten zu psychischen Belastungen von Arbeitnehmern im Gesundheitswesen während des SARS-CoV-2 Ausbruchs und der damit einhergehenden Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) in China weisen in dieselbe Richtung und berichten von enormen mentalen Belastungen bis hin zu Schlafstörungen, Depressionen, Angststörungen (Huang 2020) und posttraumatischen Belastungsstörungen (Liu 2020, Sun 2020). Hinsichtlich prädiktiver Faktoren für hohe Belastungsausprägung identifizierten Brooks et al. (2018) Arbeitsbedingungen wie u.a. die Art der Tätigkeit, ob Kontakt mit Infizierten besteht, Maßnahmen zur Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Situation (Brooks 2018). Soziale Isolation bzw. soziale Unterstützung und Kontrollverlusterleben waren weitere spezifische Faktoren, die mit erhöhter psychischer Belastung einhergingen (Brooks 2018). Medizinisches Personal, das während der SARS-Epidemie 2003 in Bereichen mit hohem Infektionsrisiko eingesetzt war, zeigte deutlich häufiger Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, als Personal in weniger risikobehafteten Bereichen (Wu 2009).
Die COVID-19-Pandemie stellt inzwischen auch Europa vor große Herausforderungen. Durch die rasche Zunahme der Infektionen mussten in den Kliniken weitreichende Veränderungen in den Arbeitsabläufen durchgeführt werden (Notbetrieb). Die Zahl der COVID-19-Patienten in den Kliniken steigt, ebenso die Zahl der intensivpflichtigen Verläufe und auch die Zahl der Todesfälle durch COVID-19. Dies stellt hohe Anforderungen an das Personal im Gesundheitswesen. Um den dadurch bedingten mentalen Belastungen und Krisen sowohl präventiv als auch therapeutisch während und nach der Krise begegnen zu können, braucht es eine fundierte Abschätzung der spezifischen Belastungen und der Prävalenz um daraus zielgerichtete Hilfsangebote ableiten zu können.
WHEEL QUEST
Studie zur Psychosozialen Versorgungssituation querschnittgelähmter Patienten in Süddeutschland
Projektbeschreibung
Hintergrund: Während im akuten stationären Setting die psychotherapeutische Betreuung von querschnittgelähmten Patienten einen wichtigen Stellenwert einnimmt, ist leider oft unklar, wie es nach dem bedeutsamen Schritt der Entlassung aus der Erstrehabilitation für psychisch belastete Patienten mit dieser Erkrankung weitergeht. Für Patienten mit anderen Krankheitsbildern, so zum Beispiel Patienten mit geistiger Behinderung oder onkologischer Grunderkrankung, wurden bereits Versorgungsstudien mit Betrachtung von speziellen Bedürfnissen und Lösungsansätzen zum erleichterten Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung durchgeführt. Querschnittgelähmte Patienten sind in der Literatur im Bereich der psychischen Gesundheit bisher unterrepräsentiert – das wollen wir nun ändern!
Fragestellung: Welche Subgruppe der Psychotherapeuten hat bereits Erfahrung in der Behandlung von querschnittgelähmten Patienten? Wo liegen eventuell Hindernisse und Sorgen bezüglich der Behandlung querschnittgelähmter Patienten? Welche Ansatzpunkte für den verbesserten Zugang zu Psychotherapie lassen sich finden?
Methode: Mittels eines 5-bis-10- minütigen Online-Fragebogens, dem WHEEL QUEST, ist die Befragung niedergelassener psychologischer und ärztlicher Psychotherapeuten in Bayern und Baden-Württemberg geplant. Die Rekrutierung der Therapeuten erfolgt über die bei der KV Bayern und Baden-Württemberg frei zugänglich gelisteten E-Mail-Adressen sowie über die Bekanntgabe der Studie über Verteiler der Psychotherapeutenkammer Bayern und von Berufsverbänden, über welche ein direkter Link zum Fragebogen versendet wird. Der Befragungszeitraum erstreckt sich von Dezember 2020 bis Ende Januar 2021.
Mitarbeit
Anika Börsig, cand.med.
Studienleitung
Projektleitung
Publikationen
D. Langgartner, K. Weimer, J. Brunner-Weisser, R. Winkler, M. Mannes, M. Huber-Lang, J.-D. Sterrett, C. A. Lowry, N. Rohleder, B. Bajrami, A. H. Luippold, A. Groß, H. A. Kestler, H. Tost, A. Meyer-Lindenberg, H. Gündel, M. N. Jarczok, S. O. Reber. How pet contact ameliorates adult inflammatory stress responses in individuals raised in an urban environment. Brain, Behavior, and Immunity 127, 217-228. https://doi.org/10.1016/j.bbi.2025.03.013
S. Kern, L. Jerg-Bretzke, P. Beschoner. Psychotherapeutische Interventionen zu Burnout – Ein Umbrella-Review und Impulse für die Therapie (2024). Bundesgesundheitsblatt 67:1279-1287. https://doi.org/10.1007/s00103-024-03961-y
A. Toussaint, A. Weigel, B. Löwe, J. Blanch, K. Bogaerts, B. Boye, C. Burton, F. Cosci, P. Engelmann, P. Fink, S. Fischer, S. Frisch, L. Frostholm, L. K. Gormsen, M. Greco, K. Hansen Kallesoe, T. olde Hartman, T. Hechler, S. Hennemann, P. Henningsen, K. Hüfner, P. Hüsing, J. Ronel, R. von Känel, C. A. Kenedi, F. Köteles, S. Kohlmann, W. J. Kop, N. Lehnen, J. Levenson, B. Löwe, K. Maehder, A. Martin, C. Pieh, V. Pitron, C. U. Rask, W. Rief, M. , J. Rosmalen, J. Rymaszewska, M. Sainio, S. Salzmann, R. Schaefert, S. Selinheimo, M. Shedden-Mora, J. Stone, L. Tak, A. Toussaint, N. Uhlenbusch, O. Van den Bergh, L. de Vroege, A. Weigel, U. Werneke, M. Witthöft (2024). The overlooked burden of persistent physical symptoms: a call for action in European healthcare. The Lancet Regional Health - Europe 48, 2025:101140. https://doi.org/10.1016/j.lanepe.2024.101140.
L.W. Desmond, E.M. Holbrook, C.T.O. Wright, C.A. Zambrano, C.E. Stamper, A.D. Bohr, M.G. Frank, B.K. Podell, J.A. Moreno, A.S. MacDonald, S.O. Reber, R. Hernández-Pando, C.A. Lowry (2024). Effects of Mycobacterium vaccae NCTC 11659 and lipopolysaccharide challenge on polarization of murine BV-2 microglial cells. International Journal of Molecular Sciences 25: 474.
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M. Haffner-Luntzer, S.O. Reber, M. Huber-Lang, A. Ignatius (2024). Regeneration at the interface of mental and physical health after trauma. Current Opinion in Biomedical Engineering 31: 100545.
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J. Schiele, G. Mazzari, A. Struck, Y. Bailer, D. Langgartner*, S.O. Reber* (2024). Chronic sensory contact with subordinated conspecifics promotes splenic glucocorticoid resistance in experimentally wounded C57BL/6N male mice. Nature Scientific Reports 14: 10867.
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E. Kempter, M. Amoroso, S. Kupfer, L. Lupu, M. Kustermann, J. Scheurer, B. Baumann, T. Wirth, H. Gündel, R. H. Straub, G. Strauß, M. Huber-Lang, D. Langgartner and S. O. Reber (2023). The PMN-MDSC – A key player in glucocorticoid resistance following combined physical and psychosocial trauma. Brain, Behavior, and Immunity 108: 148-161.
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D. Langgartner, R. Winkler, J. Brunner-Weisser, N. Rohleder, M. N. Jarczok, H. Gündel, K. Weimer and S. O. Reber (2023). COVID-19 vaccination exacerbates ex vivo IL-6 release from isolated PBMCs. Nature Scientific Reports 13: 9496.
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G. Mazzari, C. A. Lowry, D. Langgartner, S. O. Reber (2023). Subcutaneous Mycobacterium vaccae ameliorates the effects of early life adversity alone or in combination with chronic stress during adulthood in male and female mice. Neurobiology of Stress 9, 26: 100568.
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J. C. Reiners, L. Leopold, V. Hallebach, D. Sinske, P. Meier, M. Amoroso, D. Langgartner, S. O. Reber, B. Knöll (2023). Acute stress modulates the outcome of traumatic brain injury-associated gene expression and behavioral responses. FASEB Journal 37: e23218.
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M.E.A. Tschaffon-Müller*, E. Kempter*, L. Steppe, S. Kupfer, M.R. Kuhn, F. Gebhard, C. Pankratz, M. Kalbitz, K. Schütze, H. Gündel, N. Kaleck, G. Strauß, J. Vacher, H. Ichinose, K. Weimer, A. Ignatius, M. Haffner-Luntzer*, S.O. Reber* (2023). Neutrophil-derived catecholamines mediate negative stress effects on bone. Nature Communications 14: 3262.
https://doi.org/10.1038/s41467-023-38616-0
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J. Schmuck, N. Hiebel, M. Kriegsmann-Rabe, J. Schneider, J. K. Matthias, Y. Erim, E. Morawa, L. Jerg-Bretzke, P. Beschoner, C. Albus, K. Weidner, L. Radbruch, E. Hauschildt and F. Geiser (2022). Individual Stress Burden and Mental Health in Health Care Workers during the COVID-19 Pandemic: Moderating and Mediating Effects of Resilience. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19: 15.https://www.doi.org/10.3390/ijerph19116545
J. Schmuck, N. Hiebel, M. Kriegsmann-Rabe, J. Schneider, J. K. Matthias, Y. Erim, E. Morawa, L. Jerg-Bretzke, P. Beschoner, C. Albus, K. Weidner, L. Radbruch, E. Hauschildt and F. Geiser (2022). Individual Stress Burden and Mental Health in Health Care Workers during the COVID-19 Pandemic: Moderating and Mediating Effects of Resilience. International Journal of Environmental Research and Public Health. 19: 15. https://www.doi.org/10.3390/ijerph19116545
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